Kategorie: 1. Mannschaft

27.08.16 Hohnsteiner SV – SC Einheit/Liebstadt 2. 5:0 (1:0)

Am vergangenen Samstag war nun auch für den Hohnsteiner SV die Sommerpause endlich vorbei und es stand der Start in die neue Saison 16/17 an. Zum Auftakt ging es im Heimspiel, in der neu gebildeten Kreisliga B, gleich gegen einen alten Bekannten, die zweite Mannschaft von Bahratal/Berggießhübel und Liebstadt. Welche sich im letzten Jahr ebenfalls aus der 1. Kreisklasse für Kreisliga B qualifizieren konnten.
Auf Seiten der Hohnsteiner war die Marschroute klar, man wollte das erste Spiel gewinnen, damit einem guten Start ins neue Spieljahr nichts entgegensteht. Dabei spielte es Hohnstein in die Karten, das gleich zwei Spieler des Gegners Probleme hatten den Hohnsteiner Sportplatz zu finden und der Gegner so mit einem Spieler weniger starten musste. Bei hochsommerlichen Temperaturen startet Hohnstein ab der ersten Minute druckvoll und band den Gegner zumeist tief in seiner eigenen Hälfte. Daraus resultierten für die Hausherren beste Tormöglichkeiten fast im Minutentakt. Allerdings schien sich die Treffsicherheit noch in der Sommerpause zu befinden, denn auch nach 20 Minuten Stunde und gefühlten 15 Torschüssen stand immer noch ein torloses Remis zu Buche. Lediglich ein Treffer gelang den Hohnsteinern in dieser Phase, dieser wurde allerdings wegen eines vorrausgegangen Handspiels aberkannt. Doch dann durften die Hohnsteiner endlich zum ersten Mal jubeln. Fabian Lenz hatte sich über die rechte Seite in den Strafraum der Gäste durchgesetzt und fand aus Nahdistanz und spitzem Winkel genau die Lücke zwischen Gästetorwart und Pfosten. Mit seinem satten Schuss ins kurze Eck konnte er die Hohnsteiner endlich erlösen um zum umjubelten ersten Treffer der neuen Spielzeit einnetzen. In der Folge war weiterhin schönster Einbahnstraßenfußball zu bewundern, auch die Tatsache das die Gäste nunmehr auf elf Feldspieler aufstocken konnten, brachte den Angriffswellen der Hohnsteiner keinen Abbruch. Bis zur Pause erspielte sich Hohnstein weitere gute Möglichkeiten, konnte allerdings keine in etwas Zählbares ummünzen. Auf der Gegenseite seien noch die beiden einzigen Möglichkeiten der Gäste durch Konter und Abstimmungsfehler in der Hohnsteiner Defensive erwähnt. In der 35. Minute war der Bahrataler Khalaf eigentlich schon frei durch, ehe ihn Martin Fasold mit einem sehenswerten 30-Meter-Sprint am eigenen Sechszehner stellen und die Situation bereinigen konnte. Fünf Minuten später waren abermals zwei Bahrataler auf und davon, allerdings landete der entscheidende Querpass in den Armen des Hohnsteiner Schlussmanns Gorek. So ging es mit einer unnötig knappen Führung für die Hausherren in die Pause.
Hier war die Ansage klar, weiter nach vorn spielen und die Chancen endlich nutzen, damit sich die vielen Fehlschüsse am Ende nicht rächen. Dies schien vor allem Fabian Lenz verinnerlicht zu haben, als er nach einem schönen Pass in die Schnittstelle der Abwehr allein vorm Schlussmann der Gäste auftauchte. Mit einem überlegten Flachschuss legte er dann aus zehn Metern den Ball am Schlussmann vorbei in die Maschen. Damit hatte Hohnstein in zweiten Hälfte einen Start nach Maß erwischt. Trotz der hohen Temperaturen merkte man den Hausherren an, dass sie sich keinesfalls mit dem zweiten Treffer zufriedengeben wollten. Es wurde weiter munter nach vorn kombiniert und immer wieder entstanden daraus gefährliche Möglichkeiten. Allerdings dauerte es weitere 25 Minuten ehe die Hohnsteiner das nächste Mal jubeln durften. Nach einem Eckball von der linken Seite stand Aleksandar Thomas am Fünfmeterraum goldrichtig und konnte mit einem schönen Flugkopfball zum 3:0 für Hohnstein verwandeln. Auch in der nun angebrochenen Schlussviertelstunde lies Hohnstein nicht locker und drängte weiter auf das Gästetor. In der 84. Minute zappelte dann der Ball das nächste Mal in den Maschen und Fabian Lenz konnte sich über seinen dritten Treffer an diesem Tag freuen. Den Schlusspunkt an diesem Tag setzte dann Justin Pötschke in der 90. Minute. Als er in seinem ersten Pflichtspiel für den Hohnsteiner SV auch gleich seinen ersten Treffer markieren konnte. Nach dem er von rechts nach innen gezogen war, legte er den Ball mit einem gefühlvollen Flachschuss den Ball aus 16 Metern genau neben den langen Pfosten.
Damit ist den Hohnsteinern ein Auftakt nach Maß gelungen, auch wenn vielleicht das ein oder andere Tor mehr hätte fallen können. In der kommenden Woche geht es dann wieder gegen einen alten Bekannten aus Kreisklasse. Dann muss Hohnstein bei der zweiten Mannschaft von Neustadt und Stolpen antreten.

Saisonabschlussstaistik Männer

Liga: 1. Kreisklasse
Platzierung: 3.
Punkte: 43
Spiele: 24 Spiele davon 13 Siege / 4 Unentschieden / 7 Niederlagen
Tordifferenz: 63:43
Beste Torschützen:

1.    Thomas, Aleksandar 15 Tore
2.    Lenz, Fabian 13 Tore
3.    Eichler, Martin 9 Tore

Meiste Einsatzzeit:

1.    Gorek, Robby 2302 Min.
2.    Schulz, Tobias 2012 Min.
3.    Hausdorf, Uwe 1981 Min.

Meiste Einwechslungen:

1.    Nowak, Felix 8
2.    Richter, Eric 6
3.    Rothe, Matti 5

Meiste Auswechslungen:

1.    Schneider, Christian 7
2.    Nowak, Felix 5
2.    Lenz, Fabian 5
2.    Thomas, Aleksandar 5
3.    Fasold, Martin 4

Kartensammler:

1.    Schulz, Tobias 9x Gelb
2.    Rothe, Matti 5x Gelb, 1x Gelb/Rot
2.    Rothe, Andre 8x Gelb
3.    Eichler, Martin 3x Gelb, 1x Gelb/Rot

Platzierung Fairnesstabelle: 13.
Trainer: Jens Heymann

Saisonrückblick der Herren des Hohnsteiner SV

Nachdem man die Saison 14/15 mit einem guten vierten Platz abgeschlossen hatte, gingen alle Spieler motiviert in die Vorbereitung auf die neue Saison. Dabei hatte man mit Anton Kling, zum SV Blau-Gelb Stolpen, einen Abgang zu verzeichnen. Allerdings mit Matti Rothe und Fabian Lenz auch zwei Zugänge, so dass auch personell alle Voraussetzungen für eine erfolgreiche Spielzeit gelegt waren. Die erste Bewährungsprobe in der neuen Saison stand dann mit der ersten Pokalrunde an. Hier bekamen es die Hohnsteiner gleich mit dem Kreisoberliga-Aufsteiger aus Lohmen zu tun. Die Mannschaft zeigte ein ordentliches Spiel, musste sich am Ende allerdings doch mit 1:3 geschlagen geben. Trotzdem schürte die gebotene Leistung die Hoffnung auf eine erfolgreiche Spielzeit. In den ersten Spielen erwies sich dies allerdings als Trugschluss, denn aus nicht erklärbaren Gründen schien die Mannschaft nicht so recht in Tritt zu kommen. So folgte einem torlosen Unentschieden gegen die Aufsteiger von Aufbau Pirna-Copitz eine vermeidbare 0:1-Niederlage gegen die zweite Mannschaft aus Stolpen und Neustadt. Schon nach diesen beiden Spielen war klar, dass der Start mehr als suboptimal verlaufen war. Am dritten Spieltag waren die Hohnsteiner dann zu Gast beim späteren Aufsteiger aus Saupsdorf und auch dort war für die Burgstädter nichts zu holen. Mit einer 1:4-Niederlage durften die Hohnsteiner an diesem Tag die Heimreise antreten. Danach folgte ein gutes Spiel gegen den SV Struppen, in welchem man den Drittplatzierten der Vorsaison ein 1:1 abtrotzen konnte. Dachte man, dass diese Leistung den Hohnsteinern Mut machen würde, konnte man sich in der Folgewoche beim Auswärtsspiel in Lohmen vom Gegenteil überzeugen. Zwar war man über 90 Minuten die spielbestimmende Mannschaft, musste sich aber gegen clever spielende Lohmener trotzdem 0:2 geschlagen geben. Erst am sechsten Spieltag durften die Hohnsteiner ihre ersten drei Punkte der Saison feiern. Mit einem klaren 4:0 im Heimspiel gegen die Spielgemeinschaft aus Müglitztal und Gorknitz schien der Bann endlich gebrochen. So konnten auch in der Folgewoche drei Punkte in Reinhardtsdorf eingefahren werden. Im Anschluss gab es ein verdientes 2:2 gegen den Kreisligaabsteiger aus Wehlen, ehe es zum Auswärtsspiel nach Bad Schandau ging. Dieses Spiel war wohl fußballerisch und emotional das Highlight der Hinrunde. Nach einem frühen Rückstand schaffte es Hohnstein das Spiel nach starker kämpferischer Leistung noch auf 2:1 zu drehen. Und das trotz zweier eher fragwürdiger Feldverweise und eines Strafstoßes für Bad Schandau in den Schlussminuten. Danach konnte man noch zwei weitere Siege gegen Bahratal, mit fünf Toren von Aleksandar Thomas, und Schönfeld einfahren, ehe man die Hinrunde mit einem Sieg in Langburkersdorf vollenden wollte. Allerdings schienen beim letzten Spiel im Kalenderjahr 2015 schon einige Akteure mit dem Gedanken in der nahen Winterpause zu sein, so dass man unnötig 2:3 verlor. Trotzdem waren die Hohnsteiner nach mäßigen Start immer besser in Tritt gekommen und schlossen die Hinrunde mit einem immer noch unbefriedigenden siebten Platz ab.
Für die Rückrunde hatte man sich eigentlich Großes vorgenommen, zum Start in die Wintervorbereitung musste man allerdings erst einmal einen Rückschlag hinnehmen. Kurzfristig teilte Trainer Daniel Polzer der Mannschaft mit, dass er ab sofort nicht mehr zur Verfügung stehen würde. So war die Mannschaft gezwungen sich quasi selbst zu verwalten und die Vorbereitung für die Rückrunde selbst zu gestalten. Einen herzlichen Dank an dieser Stelle an alle Spieler, die sich das ein oder andere Mal als „Übungsleiter“ zur Verfügung gestellt haben. Trotz dieser Unwägbarkeiten schien die Vorbereitung Früchte getragen zu haben. So gewann man zum Rückrundenauftakt zwar knapp aber verdient 2:1 gegen den SV Aufbau Pirna-Copitz. Ehe man in der Folgewoche mit einer Glanzleistung die Spielgemeinschaft aus Stolpen und Neustadt mit einem 4:0-Auswärtserfolg in Grund und Boden spielte. Nun stand man eigentlich gut gewappnet vor dem Aufeinandertreffen mit dem Tabellenführer aus Saupsdorf. Allerdings hatten die Hohnsteiner in dieser Saison gegen die wohl souveränste Mannschaft der Kreisklasse auch im zweiten Aufeinandertreffen keine Chance und musste sich am Ende, vielleicht etwas zu hoch, mit 0:5 geschlagen geben. Trotz dieses ordentlichen Dämpfers bewies die Mannschaft Moral und bezwang in der darauffolgenden Woche den Tabellenzweiten aus Struppen in einem schön anzusehenden Spiel klar mit 3:1. Nun folgte das Aufeinandertreffen mit Lohmen, gegen die man in der Hinrunde noch unnötig 2:0 verloren hatte. Allerdings traten zum Rückspiel nur noch wenige der Akteure aus dem Hinspiel an, da ein personeller Aderlass der Lohmener die Reihen der zweiten Mannschaft deutlich dezimiert hatte. So konnte Hohnstein ohne viel Mühe einen souveränen 8:0-Heimsieg feiern. Es folgten weitere deutliche Siege gegen die SpG Müglitztal/Gorknitz (6:1) und Reinhardtsdorf (4:2), die eigentlich keine Zweifel daran ließen, dass Hohnstein endlich die Erfolgsspur gefunden hatte. Doch eine Woche später sollte sich dies beim Auswärtsspiel in Wehlen als Trugschluss herausstellen. In einer eher schwachen Partie musste man sich den Hausherren letztendlich mit 0:2 geschlagen geben. Nicht die besten Voraussetzungen für das nun folgende Duell gegen den ärgsten Verfolger aus Bad Schandau. So stellte sich dann auch das Spiel dar, trotz eigentlich guter Spielanlagen, hatte man gegen Schandauer, denen an diesem Tag einfach alles gelang am Ende mit 3:7 das Nachsehen. Nun schien der mittlerweile erreichte dritte Tabellenplatz auf einmal wieder in weiter Ferne, auch weil Bad Schandau ebenfalls gut in Form schien. Hohnstein wollte aber nicht so schnell klein begeben und gewann seine beiden Spiele gegen Bahratal (5:1) und Schönfeld (3:1) durchaus souverän. Zeitgleich schien den Schandauern auf den letzten Metern die Luft auszugehen. Auch sie kamen beim Aufsteiger von Aufbau Pirna-Copitz nicht über ein torloses 0:0 hinaus. So standen Hohnstein und Bad Schandau zwei Spieltage vor Schluss punktgleich in der Tabelle, Hohnstein aber auf dem vierten Tabellenplatz aufgrund eines schlechteren Torverhältnisses und mit einem Spiel mehr. Im letzten Spiel ging es für die Hohnsteiner dann zuhause gegen die zweite Mannschaft des SSV Langburkersdorf. In diesem Spiel sollte ein Sieg eigentlich Pflicht sein, um den Druck auf Bad Schandau noch etwas zu erhöhen. Allerdings erwischten die Hohnsteiner nicht gerade ihren besten Tag und mussten sich am Ende mit einem 3:3 zufriedengeben. Damit schien die Chance auf Platz 3 eigentlich dahin. Einen Tag später keimte dann doch wieder etwas Hoffnung auf, da Bad Schandau wieder nicht gewinnen konnte und eine knappe 1:2 Niederlage einstecken musste. Damit standen die Hohnsteiner nun mit einem Punkt Vorsprung auf Tabellenplatz 3. Allerdings mit dem Manko am letzten Spieltag, aufgrund einer ungeraden Mannschaftsanzahl, nicht mehr direkt eingreifen zu können. So lagen die Hoffnungen der Hohnsteiner beim SV Saupsdorf, der es am letzten Spieltag, schon als feststehender Aufsteiger mit Bad Schandau zu tun bekam. Die Saupsdorfer spielten noch einmal souverän auf und sicherten dem Hohnsteiner SV mit einem 3:0-Sieg den dritten Tabellenplatz.
An dieser Stelle ein großes Kompliment an die Mannschaft, die trotz einer etwas verkorksten Hinrunde und einer Rückrunde ohne hauptamtlichen Übungsleiter trotzdem sechs Punkte mehr als in der Hinrunde einfahren konnte und so verdient den dritten Tabellenplatz erreicht hat. Außerdem ein großes Dankeschön an Jens Heymann, der in der Rückrunde zumeist in der Doppelfunktion als Kapitän und Spielertrainer maßgeblich zum erfolgreichen Saisonabschluss beigetragen hat.
Zum Abschluss noch ein paar Personalien für die neue Saison. Der erste positive Aspekt der zu vermelden ist, Stand Heute sind keine Abgänge von Spielern geplant, so dass die gute Truppe zusammenbleibt. Außerdem konnten für die neue Saison noch zwei neue Spieler gewonnen werden. Mit Justin Pötschke, vom TSV 90 Neukirch, und Robert Vater, vom SV Wesenitztal, fanden gleich zwei offensive Akteure ihren Weg nach Hohnstein. Auch auf der vakanten Trainerposition konnten Erfolge erzielt werden und so übernimmt Jürgen Blut mit Start in die Sommervorbereitung das Traineramt in Hohnstein.
Danke noch einmal an alle die den Hohnsteiner SV in der vergangenen Saison unterstützt haben und hoffentlich auch in der kommenden Saison unterstützen werden.

Ergebnisse des Hohnsteiner SV vom Wochenende

Dies Woche gibt es keinen ausführlichen Spielbericht, sondern nur die Ergebnisse der Mannschaften.

Männer: Hohnsteiner SV – SSV 1862 Langburkersdorf 2. 3:3 (1:1)
Torschützen: 1x C. Schneider, 1x M. Eichler, 1x T. Schulz

C-Jugend: TSV Graupa – SpG Wesenitztal/Hohnsteiner SV 6:0

D-Jugend: SSV 1862 Langburkersdorf – Hohnsteiner SV 5:4
Torschützen: 2. A. Findeisen, 2x K. Schier

F-Jugend: Hohnsteiner SV – SSV 1862 Langburkersdorf 2. 6:2
Torschützen: 3x C. Harnisch, 1x R. Schöne, 1x L. Hausdorf, 1x A. May

Wenn am kommenden Wochenende alle Spiele abgeschlossen sind, wird es noch einmal eine komplette Saisonauswertung der Mannschaften geben.

04.06.16 Hohnsteiner SV – SG Schönfeld 2. 3:1 (3:1)

Waren die Hohnsteiner zum Auswärtsspiel in Bahratal noch mit dem „letzten“ Aufgebot unterwegs gewesen, hatte sich die Personalsituation vor dem Heimspiel gegen Schönfeld wieder entspannt. So standen vor der Partie gleich 16 Spieler zur Verfügung, so dass man aus dem Vollen schöpfen konnte. Anders sah es bei Gegner aus, die zuerst nur mit 10 Spielern anreisten. Kurz vor Anpfiff fand dann auch noch der elfte Akteur den Weg nach Hohnstein und so konnte die Partie mit kurzer Verzögerung doch mit zwei vollständigen Mannschaften starten.
Man merkte Hohnstein mit dem Anpfiff an, dass man an diesem Tag unbedingt punkten wollte, allerdings schien sich durch die Personalnöte auf der Gegenseite auch eine gewisse Leichtfertigkeit einzuschleichen. So begannen die Hausherren zwar druckvoll, es schlichen sich aber trotzdem immer wieder Unkonzentriertheiten in das Aufbauspiel ein, wodurch die Gäste immer wieder zu Kontern ansetzen konnte. In der zehnten Minute dann der obligatorische Aussetzer von Gorek im Hohnsteiner Kasten, der schon in den Vorwochen immer wieder durch unglückliche Aktionen aufgefallen war. Nach einem Freistoß durch Schönfeld in Höhe der Mittelinie wollte Gorek den aufspringenden Ball an der Strafraumgrenze abfangen. Dabei verschätze er sich allerdings deutlich und so segelte der Ball in hohem Bogen über ihn. Genau darauf schien Ronald Gröschel auf Seiten der Schönfelder spekuliert zu haben. Am Fünfmeterraum der Hohnsteiner nahm er den herabfallenden Ball unbedrängt auf und hatte dann keine Mühe das Spielgerät ins leere Toren zu bugsieren. Nun war Hohnstein gefordert und erhöhte die Schlagzahl ihrer Angriffe. Allerdings blieben diese meist zu ungenau oder der gegnerische Schlussmann oder der Schiedsrichter hatten etwas gegen einen Torerfolg. So dauerte es bis zur 27. Minute, ehe Hohnstein das erste Mal jubeln durfte. Einen Eckball von Maik Puttrich konnten die Schönfelder zuerst klären, allerdings landete der Ball direkt wieder bei Puttrich. Dieser ließ sich diese erneute Möglichkeit nicht nehmen und zauberte eine mustergültige Flanke auf den langen Pfosten. Dort stieg Martin Fasold am höchsten und konnte mit einem schulbuchmäßigen Kopfball den Ausgleich für Hohnstein erzielen. In der Folge erspielte sich Hohnstein fast im Minutentakt immer wieder gute Möglichkeiten, nur der Ball wollte nicht ins Tor. In der 37. Minute machte es dann Tobias Schulz besser. Nach dem Hohnstein einen Ball aus der Abwehr der Gäste abfangen konnte, wurde Schulz in halblinker Position in Höhe der Mittelinie angespielt. Anscheinend schien dabei kein Gästespieler daran interessiert zu sein Schulz auch nur annähernd stören zu wollen, so konnte er mit dem Ball am Fuß noch gute 15 Metern gehen, ehe er seinen gefürchteten rechten Fuß zum Einsatz brachte. Mit einem wuchtigen Flachschuss aus 25 Metern ließ er dem Gästekeeper dabei keine Chance und setzte das Spielgerät präzise an die Innenseite des kurzen Pfostens. Von dort sprang der Ball noch an den anderen Innenpfosten ehe er seinen Weg ins Tor fand. Mit diesem schönen Treffer war Hohnstein erst einmal wieder im Soll und versuchte nun vor der Pause noch weiter nachzulegen. Dies gelang dann in der 44. Minute. Nachdem sich Fasold über die die linke Seite durchsetzen konnte, hatte er das Auge für seinen Mitspieler Martin Eichler, welchen er mit einer butterweichen Flanke auf den langen Pfosten bediente. Dort war Eichler seinen Bewachern enteilt und konnte aus sechs Metern ungehindert zum 3:1 für Hohnstein einköpfen. Kurz darauf ging es für beide Mannschaften zum verdienten Pausentee.
In der zweiten Hälfte wollten die Hohnsteiner unbedingt noch weitere Treffer nachlegen, dies wäre von den Feldvorteilen her auch verdient gewesen. Über weite Strecken befanden sich fast alle Feldspieler in der Hälfte der Gäste und Schönfeld musste mit Mann und Maus verteidigen. Allerdings konnte Hohnstein die Feldvorteile nicht mehr in Tore umsetzen. Dies lag zu einen an Ungenauigkeiten im Abschluss und zum anderen in meist zu kompliziert gespielten Angriffen. So blieb es trotz einseitiger zweiter Hälfte beim 3:1 gegen tapfer kämpfende Schönfelder.
Mit diesem, wenn schon nicht schönen, aber verdienten Sieg konnte Hohnstein den Druck auf den Drittplatzierten Bad Schandau erhöhen, die zeitgleich in ihrem Spiel gegen den Tabellenletzten Aufbau Pirna-Copitz nicht über ein torloses Remis herauskamen. So steht Hohnstein punktgleich mit dem Drittplatzierten, durch ein schlechteres Torverhältnis, auf Rang 4. Allerdings haben die Hohnsteiner bereits ein Spiel mehr absolviert, so dass man auf weitere Ausrutscher der Konkurrenz hoffen muss, um die Saison doch noch als Dritter abzuschließen. Die Grundlage dafür kann Hohnstein im letzten (Heim-)Spiel der Saison am kommenden Samstag gegen die zweite Mannschaft des SSV Langburkersdorf legen. Mit diesen haben die Hohnsteiner nach einer unnötigen Niederlage in der Hinrunde noch eine Rechnung offen.
Zum Abschluss noch eine weitere gute Nachricht zur Mannschaftsplanung für die kommende Saison. Mit Justin Pötschke, zuletzt in der A-Jugend des TSV 90 Neukirch aktiv, wird sich ein weiterer junger Spieler dem Hohnsteiner SV anschließen.

28.05.16 SC Einheit Bahratal/Berggießhübel 2. – Hohnsteiner SV 1:5 (1:2)

Nach der herben und unnötigen Niederlage gegen den FSV Bad Schandau in der Vorwoche, ging es für die Hohnsteiner Männer an diesem Wochenende auf die Reise nach Bahratal. Die Vorzeichen für das Spiel waren dabei sehr durchwachsen. Zum einen gab es am Dienstag die für alle beruhigende und motivierende Nachricht, dass für die kommende Saison endlich ein neuer Trainer für die Hohnsteiner gefunden wurde. Wodurch für die letzten Spiele sicherlich noch einmal mehr Sicherheit in den Köpfen der Spieler einkehrt. Dem entgegen Stand allerdings das deutlich angewachsene Lazarett der Hohnsteiner SV. Umso wichtiger war es, dass sich unter den 12 Hohnsteinern auch Stev Eckardt, mehrere Wochen arbeitsbedingt verhindert und Maik Gebauer, nach langer Verletzungspause wieder da, waren, die sich pünktlich zur schweren Saisonphase wieder einsatzbereit meldeten. So gingen die Hohnsteiner Fußballer trotzdem zuversichtlich in die Partie, auch wenn man den Gegner der eine starke Rückrunde spielt nicht unterschätzen sollte. Sofort mit dem Anpfiff merkte man den Hohnsteinern an, dass sie an diesem Tag hochmotiviert waren und nach zwei Niederlagen in Folge endlich wieder punkten wollten. In den ersten Spielminuten hatten die Hausherren zumeist in der Defensive zu tun und konnten sich nur mit größter Mühe den Hohnsteiner Angriffen erwehren. Dabei versuchte es Hohnstein zumeist mit flachen Bällen in die Spitze, welche in den Anfangsminuten aber noch zu ungenau blieben. So musste ein langer Ball für das erste Erfolgserlebnis sorgen. In der achten Minute brachte Robby Gorek im Hohnsteiner Kasten einen langen Abschlag auf die linke Seite zu Aleksandar Thomas. Dieser profitierte davon, dass sich sein Gegenspieler bei diesem Ball verschätzte und er sich so bis auf die Grundlinie durchsetzen konnte. Dort angelangt hatte er das Auge für den in der Mitte eingelaufenen Christian Schneider, der sich die Chance aus 6 Metern flach einzuschieben nicht nehmen ließ. In der Folge bestimmte Hohnstein weiter das Spiel, lies aber wieder beste Möglichkeiten liegen, so dass weiter bei einer knappen 1:0-Führung blieb. Dies rächte sich dann in 24. Minute, als die Hohnsteiner Defensive bei einem langen Ball aus der Defensive der Hausherren auf Oliver Ebert auf Abseits spekulierten, vom Schiedsrichter allerdings enttäuscht wurden. So fand sich Ebert an der Strafraumgrenze mutterseelenallein mit dem Ball am Fuß. So alleingelassen, lies sich dieser nicht lange bitten, ging noch ein paar Schritte in den Hohnsteiner Strafraum, um dann mit einem wuchtigen Schuss Gorek im Hohnsteiner Kasten einen neuen Scheitel in die nicht vorhandene Haarpracht zu zaubern und den Ausgleich für Berggießhübel zu erzielen. Nach diesem unnötigen Gegentreffer brauchte Hohnstein ein paar Minuten um wieder ins Spiel zurückzufinden und so entwickelte sich eine sehr abwechslungsreiche Begegnung, in der die Hausherren durch aus Möglichkeiten hatten um selbst in Führung zu gehen. So verzog Ebert, erneut freistehend vor dem Hohnsteiner Kasten in der 35. Minute zum Glück deutlich. Auf der anderen Seite mühte sich Hohnstein einen weiteren Treffer zu erzielen, scheiterte aber zumeist mit dem letzten Pass oder zu ungenauen Abschlüssen. Doch kurz vor der Pause durften die Gäste dann doch noch einmal Jubeln. Nach dem Aleksandar Thomas, in der 43. Minute, mit einem flachen aber etwas zu scharfen Zuspiel in Richtung Grundlinie geschickt wurde, mobilisierte dieser noch einmal seine letzten Kräfte und konnte mit einer Grätsche den Ball doch noch in die Mitte bringen. Dort reagierte Martin Eichler am schnellsten und konnte den Ball aus zwei Metern über die Linie grätschen. Lustiger weise wurde aber nicht Martin Eichler das Tor anerkannt, sondern Aleksandar Thomas, da der Schiedsrichter mit Adlerauge ausgemacht hatte, dass der Ball schon bei der Flanke im Tor war. Aktuell versucht eine Expertenkommission um Steven Hawking das schwarze Loch zu finden, durch welches dies möglich wurde. Nichtsdestotrotz hat Aleksandar Thomas durch seinen Einsatz den Treffer natürlich verdient. So ging es also mit einer knappen Führung in die Pause.
Nach Wiederanpfiff bot sich für die Zuschauer ein ähnliches Bild. Hohnstein bestimmte zumeist die Partie, blieb im Abschluss aber immer wieder glücklos. Vor allem Fabian Lenz im Hohnsteiner Sturmzentrum erarbeitete sich immer wieder gute Möglichkeiten, konnte diese aber nicht mit einem Torerfolg krönen. So auch in der 61. Minute als er sich über links in den Strafraum der Gäste durchsetzen konnte und mit einem schönen Flachschuss am Schlussmann der Bahrataler scheiterte. Allerdings bewies Aleksandar Thomas bei diesem Ball das richtige Näschen, denn der Keeper konnte den Ball nur in die Mitte abwehren und genau dort stand der Hohnsteiner Angreifer. Dieser ließ sich die Chance nicht nehmen und brachte den Ball aus acht Metern kompromisslos im Tor der Hausherren unter. Nun schien der Wille der Hausherren gebrochen zu sein, den das Spiel fand nun fast ausschließlich in deren Hälfte statt. In dieser Phase war dann Schluss für Felix Nowak, der im offensiven Mittelfeld, nach dreimonatiger Verletzungspause, ein ordentliches Pensum abgespult hatte und für ihn kam in der 67. Minute der lange vermisste Maik „Schiri, schon wieder Fünfer!“ Gebauer, um den Gegner zu verwirren mit der Rückennummer 14 ausgestattet, ins Spiel. Nach einer verletzungsbedingten Pause und kurzzeitigen Gerüchten um ein Karriereende, feierte Gebauer nach exakt 245 Tagen seine Rückkehr in den aktiven Spielbetrieb. Kaum im Spiel durfte er auch schon das erste Mal jubeln. Einen Eckball von der linken Seite spielte Andre Rothe flach auf den kurzen Pfosten, wo Christian Schneider schneller reagierte als sein Gegenspieler und dem Ball mit der Fußspitze die entscheidende Richtungsänderung zum 4:1 aus Hohnsteiner Sicht gab. Auch nach diesem Treffer steckte Hohnstein nicht auf und spielte weiterhin auf Angriff und so konnte Maik Gebauer in der 70. Minute zeigen, dass er trotz langer Pause nichts verlernt hat. Nach dem er den Ball in Höhe der Mittellinie abgefangen hatte, lies er noch einen Gegenspieler ins leere rutschen, ehe den Ball, quasi im „Traumpassmodus“, millimetergenau in den Lauf des gestarteten Stev Eckardt spielte. Dieser ließ sich dann nicht zweimal bitten, nahm den Ball aus der Bewegung sauber mit, ehe er das Spielgerät mit gefühlten 500 km/h in gewohnter Manier ins linke Kreuzeck nagelte. Damit waren alle Messen gelesen und Hohnstein lies es nun etwas ruhiger angehen. Die Hausherren versuchten trotz des deutlichen Rückstandes weiterhin eigene Chancen zu kreieren. Mittel der Wahl waren dabei zumeist lange Bälle aus der Abwehr heraus. Das diese zumeist keinen Abnehmer fanden, lag in der Regel an Martin Eichler, der quasi als Staubsauger vor der Abwehr nahezu jedes Kopfballduell für sich entscheiden konnte. In der 85. Minute hätte dann Maik Gebauer sein Comeback noch krönen können. Nach einem schönen Schuss aus 20 Metern welcher sich schnurgerade in Richtung linker Pfosten bewegte, brachte der Schlussmann sein ganzes Können auf und kratzte den Ball noch aus dem Eck. So blieb es nach 90 Minuten beim deutlichen und verdienten 5:1 für Hohnstein, wodurch man die kurze Negativserie erst einmal gestoppt hat. Nun stehen in der laufenden Saison noch zwei Spiele auf dem Programm. Beide sind für den Hohnsteiner SV Heimspiele, was sicherlich von Vorteil sein wird. Zuerst muss in der nächsten Woche die zweite Mannschaft der SG Schönfeld in Hohnstein antreten. Ehe in zwei Wochen die zweite Mannschaft aus Langburkersdorf zu Gast in Hohnstein ist. Mit sechs Punkten aus diesen zwei Spielen, wäre Hohnstein sicher Vierter in der Tabelle und mit hoher Wahrscheinlichkeit in der neu zu bildenden Kreisliga B in der kommenden Saison dabei.

21.05.16 Hohnsteiner SV – FSV 1923 Bad Schandau 1. 3:7 (1:4)

Bei schönstem Fußballwetter kam es am vergangenen Samstag zum Aufeinandertreffen der Tabellennachbarn aus Bad Schandau und Hohnstein. Für beide Mannschaften ging es in diesem Spiel um die Verteidigung bzw. Rückgewinnung des dritten Tabellenplatzes. Vor allem Hohnstein wollte nach der Niederlage vor zwei Wochen gegen Wehlen wieder einen Dreier einfahren. Dies merkte man der Mannschaft auch an, die von Beginn an sehr engagiert zu Werke ging. Und dies trotz des ersten Dämpfers bereits nach zwei Minuten, als sich Kapitän Jens Heymann bei seinem ersten Ballkontakt ohne Gegnereinwirkung verletzte und das Spiel frühzeitig beenden musste. Trotz dieser frühen Umstellung versuchte Hohnstein mit einem geordneten Spielaufbau die Gäste aus Bad Schandau immer wieder unter Druck zu setzen. Dies gelang in der Anfangsviertelstunde auch bestens und so ergaben sich die ersten Möglichkeiten für die Hausherren, die aber allesamt keinen Erfolg brachten. Bad Schandau verlegte sich in dieser Phase des Spiels auf lange Bälle in die Spitze, die dann von ihren schnellen Angreifern für Konter genutzt werden sollten. Hohnstein konnte dies aber sehr gut unterbinden und so boten sich für die Angreifer der Gäste kaum Möglichkeiten, zumindest bis zur 23. Minute. In dieser fand ein langer Ball seinen Abnehmer in Manuel Wende, der sich im Sprint über die rechte Hohnsteiner Seite durchsetzen konnte. An der Grundlinie angekommen hatte er das Auge für den in der Mitte eingelaufenen Alrammo, der den Ball aus 7 Metern nur noch über die Linie drücken musste. Trotz des Gegentreffers steckte Hohnstein nicht auf und versuchte weiter sich eigenen Möglichkeiten zu erspielen. Diese Bemühungen wurden allerdings in der 29. Minute jäh gedämpft. Bad Schandau bekam einen eigentlich harmlosen Freistoß in Höhe der Mittellinie zugesprochen, welchen sich Martin Gebauer zurechtlegte. Als alle mit einer Flanke in den Strafraum rechneten, schlug Martin Gebauer den Ball allerdings direkt aufs Tor. Dann passierte das eigentlich Unglaubliche, der Ball fand durch eine Kombination von Sonne und Unvermögen des Hohnsteiner Schlussmanns Gorek, fand der Ball nach seinem langen Flug den Weg und die Querlatte des Hohnsteiner Kastens. Nach diesem unglücklichen und vor allem unnötigen Gegentreffer war kurz die Luft aus dem Hohnsteiner Spiel raus und Bad Schandau erarbeitete sich mehr Feldvorteile. Das Hohnstein einen gebrauchten Tag erwischt hatte zeigte sich dann auch beim dritten Gegentreffer in der 37. Minute. Nach dem sich Alrammo über die linke Hohnsteiner Seite durchsetzen konnte und den Ball nach innen Flanke, rutschte ein Hohnsteiner Verteidiger beim Klärungsversuch weg. So landete der Ball direkt vor den Füßen den nun völlig blank stehenden Thomas Wiesegarth, der aus sechs Metern kein Problem hatte den Ball im Hohnsteiner Kasten unterzubringen. Nun hatte Bad Schandau endgültig Oberwasser und auch das nötige Glück auf seiner Seite. In der 41. Minute verlor Hohnstein im Spielaufbau und erneut kam Thomas Wiesegarth an den Ball. Dieser hatte im Mittelfeld viel Zeit und Platz, legte sich in 30 Metern Torentfernung den Ball in aller Seelenruhe zurecht, um dann mit einem wuchtigen Schuss ins linke obere Kreuzeck den vierten Treffer für Bad Schandau zu erzielen. Hohnstein suchte nun in den verbliebenen vier Minuten sein Heil in der Offensive, um das Ergebnis zumindest noch etwas zu korrigieren. Dies gelang dann auch fast mit dem Pausenpfiff. Nachdem Martin Eichler schön im Strafraum der Gäste freigespielt wurde, fackelte er nicht lange und traf mit einem schönen Schuss ins lange Eck zum Anschluss für Hohnstein.

In der Pause machten sich die Hausherren noch einmal Mut, damit in zweiten Hälfte vielleicht noch eine Aufholjagd gelingen könnte. Mit Wiederanpfiff war den Hohnsteinern anzumerken, dass sie unbedingt noch das Ergebnis korrigieren wollten. Bad Schandau fand sich zumeist in der eigenen Hälfte gebunden und verlegte sich nun vollends auf das schnelle Kontern. So erspielte sich Hohnstein immer wieder gute Möglichkeiten, schaffte es aber nicht auch etwas Zählbares daraus zu machen. Erst in der 71. Minute keimte noch einmal Hoffnung für die Hohnsteiner auf. Nach einem Eckball für die Hausherren spielte ein Gästespieler den Ball im Strafraum deutlich mit der Hand. Die logische Konsequenz war ein Strafstoß für Hohnstein, bei dem Tobias Schulz die Verantwortung übernahm. Dass Schulz mit einem Huf wie ein Brauereipferd ausgestattet ist, ist hinlänglich bekannt, dass man damit auch Elfmeter verwandeln kann eher weniger. Genau das bewies Schulz allerdings, als er den Ball mit gefühlten 123 km/h in den linken Winkel jagte. Nach diesem Treffer schöpfte Hohnstein noch einmal Hoffnung, die Bad Schandauer doch noch ärgern zu können. Dieses Gefühl hielt allerdings nur bis zur 75. Minute. Wieder wurde von den Gästen ein langer Ball in die Spitze gespielt, diesmal konnte Wiesegarth seinem Bewacher enteilen und von der Strafraumgrenze trocken ins lange Eck einschieben. In der 77. Minute ereignete sich dann eine sehr unglückliche Szene, der Bad Schandauer Alrammo kommt im Zweikampf mit einem Hohnsteiner Verteidiger zu Fall und verletzt sich am Knie. Woraufhin er mit einem Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht werden muss. Der Hohnsteiner SV wünscht an dieser Stelle gute Besserung und eine schnelle Genesung. Hohnstein bleibt trotz des erneuten Gegentreffers anzurechnen, dass sie keinesfalls aufsteckten und weiter versuchten eigene Treffer zu erzielen.  Dies gelang dann auch in der 84. Minute als der eingewechselte Eric Richter nach schöner Vorlage von Christian Schneider zum 3:5 verkürzen sollte. Wieder ein kurzer Hoffnungsschimmer für die Hohnsteiner, doch wieder lief es wie in der restlichen Partie. Nach einem langen Ball in die Spitze war die Hohnsteiner Defensive erneut überfordert mit den schnellen Bad Schandauer Angreifern. Diesmal war Manuel Wende der Nutznießer, der im 1-gegen-1 den Ball Hohnsteiner Schlussmann vorbei in die Maschen legte. Doch damit war noch nicht genug, mit demselben Angriffsmuster legte Bad Schandau in der Schlussminute noch einmal nach. Diesmal setzte sich Kagerer über rechts durch und vollendete sein Solo zum 3:7 aus Hohnsteiner Sicht.

Abschließend bleibt festzuhalten, dass Hohnstein einen wirklich gebrauchten Tag erwischt hatte und über weite Strecken des Spiels unter seinen Möglichkeiten spielte. Die alte Fußballweisheit „ Erst hatten wir kein Glück und dann kam auch noch Pech dazu.“ beschreibt den Hohnsteiner Auftritt an diesem Tag wohl am besten.

Für Hohnstein stehen nun noch drei Begegnungen bis zur Sommerpause an, diese sollte man nutzen um weiter zu punkten, damit zumindest der vierte Tabellenplatz gesichert werden kann. Erste Gelegenheit dazu bietet sich am kommenden Samstag beim Auswärtsspiel in Bahratal.

Pfingstturnier und -feuer des Hohnsteiner SV 2016

Am Pfingstsonntag war es wieder einmal so weit, der Hohnsteiner SV lud zur sportlichen Betätigung ein. Wurde im Vorjahr noch ein Jugendturnier ausgerichtet, stand in diesem Jahr ein Volkssportturnier auf dem Programm. Trotz eher suboptimalen Wetters fanden sich sieben Mannschaften zum sportlichen Vergleich ein. Nach der Auslosung der Mannschaften ging es dann in den Wettkampf. Dabei konnten die Zuschauer, die sich trotz eines ständig wechselnden Mixes aus Regen, Graupel und Sonnenschein eingefunden hatten, in insgesamt 21 Begegnungen ganze 70 Tore bewundern. Dabei ging das gesamte Turnier größtenteils äußerst fair über die Bühne und es waren keine ernsthaften Verletzungen zu beklagen. Während des Turniers entspann sich ein enger Zweikampf zwischen dem Team von „Juventus Urin“ und „Holzbein Kiel“ um den Turniersieg. Diesen konnte sich schlussendlich Juventus Urin dank des besseren Torverhältnisses sichern. So ergab sich nach 21 teils packenden Partien folgende Abschlusstabelle:

tabpfing

Außerdem wurden durch die teilnehmenden Mannschaften der beste Spieler und der beste Torwart gewählt. Als bester Schlussmann konnte sich dabei Leon Haufe von Hangover 96 durchsetzen. Zum besten Spieler des Turniers wurde Norick Michalliek gewählt, der seinem Team „Am breiten Stein“ so trotz des letzten Platzes in der Gesamtwertung einen Titel bescherte.
Ein weiteres Highlight bei der Siegerehrung war die Vorstellung des neuen Rasentraktors, den der Hohnsteiner SV durch ein erfolgreiches Crowdfunding-Projekt in Zusammenarbeit mit der Sparkasse beschaffen konnte. Nachdem der Rasenmäher nun präsentiert ist, kann er nun auch seinen Dienst auf dem Sportplatzgelände aufnehmen und wird dem Verein hoffentlich treue Dienste leisten. Für alle Anwesenden gab es zusätzlich noch eine weitere Überraschung, den der Inhaber des Hotels „Zur Aussicht“ in Hohnstein; Hendrik Lehmann, spendierte dem Hohnsteiner SV ein Fass Freibier zur Indienstnahme des Rasentraktors. Dieses wurde nach dem Turnier selbstverständlich verköstigt.
Am Abend war eigentlich ein gemütliches Beisammensein im Bierzelt und am Lagerfeuer geplant. Allerdings fanden durch die winterlichen Temperaturen und das immer noch wechselhafte Wetter nur Wenige den Weg auf den Sportplatz. So dass es nur eine Feier in kleiner Runde wurde. So hätte die Veranstaltung eigentlich ruhig zu Ende gehen können. Allerdings hatte der Pfingstmontag noch eine unschöne Überraschung für die Hohnsteiner parat, denn gegen halb neun am Morgen war Sirenengeheul in Hohnstein zu vernehmen. Was war passiert. In der an das Sportgelände angrenzenden Kleingartenanlage hatte sich ein Komposthaufen entzündet, welchen die Kleingartenfreunde selbst löschen konnten. Allerdings hatten sie die Reste des Feuers auf dem Hohnsteiner Sportplatzgelände für sich als Verursacher des Brandes ausgemacht und die Freiwillige Feuerwehr alarmiert. Diese fand beim Eintreffen nur einen qualmenden Aschehaufen vor, löschte diesen aber sicherheitshalber doch noch ab. Ob die Theorie der Brandentstehung, trotz regnerischen Wetter und gut 40 Meter Luftlinie mit mehreren dazwischenliegenden Hecken und Sträuchern bestand hat, muss nun die ebenfalls alarmierte Polizei ermitteln. So dass abzuwarten bleibt, wie sich die Sache entwickelt. Der Hohnsteiner SV hofft natürlich auf ein glimpfliches Ende und bedankt sich bei den Einsatzkräften für ihr schnelles und besonnenes Handeln.

07.05.16 TuS Einheit Wehlen – Hohnsteiner SV 2:0 (1:0)

Bei schönstem Fußballwetter ging es für die Hohnsteiner am vergangenen Samstag zum Auswärtsspiel nach Wehlen. Nach den Siegen in den Vorwochen, sollte auch gegen den Absteiger aus der Kreisliga wieder ein Dreier her, um den dritten Tabellenplatz weiter zu verteidigen. Die Motivation bei den Burgstädtern stimmte, auch wenn man sich erst einmal mit dem mittlerweile etwas ungewohnten Geläuf in Wehlen arrangieren musste.
Unmittelbar mit dem Anpfiff zeigten die Hohnsteiner, dass man an diesem Tag unbedingt die drei Punkte entführen wollte. So hatte Fabian Lenz bereits mit dem ersten Angriff die erste hochkarätige Torchance auf dem Fuß. Sein Schuss von der Strafraumkante landete allerdings knapp neben dem rechten Pfosten des Wehlener Gehäuses. Gleich zwei Minuten später hatte abermals Fabian Lenz die Führung für Hohnstein auf dem Fuß, diesmal schlug sein Schuss aber knapp neben dem linken Pfosten ein. Nach diesen beiden sehr guten Möglichkeiten, schien nun auch Wehlen in der Partie angekommen zu sein und es entwickelte sich eine ausgeglichene Partie mit Strafraumszenen auf beiden Seiten. In der 13. Minute hatte Hohnstein dann das Glück auf seiner Seite. Nach einem Angriff der Wehlener konnte sich ein Angreifer knapp in den Strafraum der Hohnsteiner durchsetzen, wo er von einem Abwehrbein zu Fall gebracht wurde. Glücklicherweise verlegte der Schiedsrichter den Tatort des Fouls aus dem Strafraum heraus, so dass es nur einen Freistoß für die Hausherren gab. Diesen konnte Gorek im Hohnsteiner Kasten über die Querlatte lenken. In der Folge wogte das Spiel immer wieder zwischen den Strafräumen hin und her, allerdings ohne dass echte Torchancen auf beiden Seiten entstanden. Dies galt zumindest bis zur 25. Minute, in dieser ereignete sich wohl die kurioseste Szene im ganzen Spiel. Der Wehlener Tobias Riedel konnte sich über links in den Hohnsteiner Strafraum durchsetzen. Dort wurde er von einem Hohnsteiner Verteidiger gestellt und schirmte mit dem Rücken zum Tor den Ball ab und versuchte den Ball mit einer Bogenlampe den Ball über sich und den Abwehrspieler den Ball in die Mitte zu spielen. Diese Bogenlampe senkte sich allerdings in Richtung des Hohnsteiner Kastens, eigentlich kein Problem für den Torhüter sollte man denken. Doch da hatten alle Spieler die Rechnung ohne Robby „Tomislav Piplica“ Gorek im Hohnsteiner Kasten gemacht. Den dieser konnte den Ball durch die tiefstehende Sonne nicht einschätzen und so viel das Spielgerät direkt hinter ihm auf die Torlinie und sprang von dort in die Maschen. Das wohl kurioseste Gegentor der Hohnsteiner bedeutete geleichzeitig die Führung für die Hausherren. In der Folge tobte das Spiel munter weiter und Hohnstein setzte alles daran noch vor der Pause den Ausgleich zu erzielen. Allerdings war den Gästen an diesem Tag, dass Glück im Abschluss nicht hold und so blieben selbst beste Einschussmöglichkeiten ungenutzt oder der entscheidende Pass konnte nicht sauber gespielt werden. Wehlen verlegte sich nun meist auf Konter und versuchte das Ergebnis bis in die Pause zu bringen.
Nach Wiederanpfiff zur zweiten Hälfte spielte Hohnstein weiterhin druckvoll und versuchte weiterhin den Ausgleich zu erzwingen. Allerdings war dieser Zwang vielleicht etwas zu groß, so dass eine Reihe guter Abschlüsse zu überhastet oder ungenau beendet wurden. Wehlen auf der Gegenseite begnügte sich zumeist mit Kontern oder Entlastungsangriffen. Diese konnten von der gut sortierten Hohnsteiner Defensive aber meist frühzeitig unterbunden werden. So mühte sich Hohnstein Minute um Minute doch noch einen Treffer zu erzielen, blieb allerdings immer wieder erfolglos. In der 80. Minute bewahrheitete sich dann wieder die alte Fußballregel, dass Chancen die man selbst nicht nutzt sich zumeist rächen. So auch beim Eckball von Eric Kaczmarek zehn Minuten vor Spielende. Zuerst verpassten sowohl ein Wehlener Angreifer als auch ein Hohnsteiner Verteidiger den Ball, ehe das Spielgerät genau in den Lauf von Ringo Schwefel Spiel der den aus 6 Metern direkt in die Hohnsteiner Maschen hämmerte. Es bleibt den Hohnsteinern anzurechnen, dass sie trotz des zweiten Gegentores nicht aufsteckten und weiterhin versuchten das Spiel noch umzubiegen. Allerdings hätte man an diesem Tag wahrscheinlich auch noch weitere 90 Minuten spielen können, ohne dass sich ein Torerfolg eingestellt hätte. So blieb es nach Ablauf der regulären Spielzeit bei einem auf dem Papier deutlichen 2:0-Sieg für Wehlen. Dieser war für die effektiveren Hausherren sicherlich nicht unverdient, klingt aber deutlicher als das Spiel über weite Strecken war.
Neben der Niederlage kam es außerdem noch bitterer für Hohnstein, denn Bad Schandau konnte sein Sonntagsspiel gewinnen und zieht damit an den Hohnsteinern in der Tabelle vorbei. Allerdings haben die Hohnsteiner in zwei Wochen die Chance sich den dritten Tabellenplatz zurückzuholen. Dann steigt das direkte Duell mit Bad Schandau auf dem Hohnsteiner Rasen.
Dazwischen liegt das spielfreie Pfingstwochenende, an dem wir alle Fußballbegeisterten zum Volkssportturnier am Pfingstsonntag einladen.

30.04.16 Hohnsteiner SV – SG Traktor Reinhardtsdorf 2. 4:2 (2:1)

Hier geht es zu den Bildern!

Hatte man in der Vorwoche schon mit leichten Personalproblemen zu kämpfen, verschärfte sich die Lage vor dem Spiel gegen die zweite Mannschaft aus Reinhardtsdorf nochmals. So standen vor dem Spiel lediglich 11 Stammkräfte für das Heimspiel der Hohnsteiner zur Verfügung. Glücklicherweise meldeten sich mit Sven Hartmann und Thorsten Wagner noch zwei „ältere“ Herren einsatzbereit. Trotz der angespannten Personalsituation wollten die Hohnsteiner das Spiel unbedingt gewinnen, da nur so eine Verteidigung des dritten Tabellenplatzes möglich wäre.
Allerdings erwischten die Hausherren gegen früh störende Reinhardtsdorfer einen eher suboptimalen Start, immer wieder ergaben sich leichtfertige Ballverluste im Spielaufbau, welche den Gästen natürlich in die Karten spielten. So brauchten die Reinhardtsdorfer auch nicht lange auf ihr erstes Erfolgserlebnis warten. Bereits nach drei Minuten konnten sie einen Querpass der Hohnsteiner in Höhe der Mittellinie abfangen und schickten ihre Mittelfeldspieler Andre Rolle auf die Reise in Richtung Hohnsteiner Tor. Nach dem er bei seinem Sololauf Uwe Hausdorf kurz vor dem Strafraum abschütteln konnte traf er mit einem satten Schuss aus 16 Metern ins kurze Eck des Hohnsteiner Kastens. Hohnstein schien durch den frühen Dämpfer wachgerüttelt, hatte aber immer noch Probleme im Spielaufbau und brachte sich so immer wieder selbst in Bedrängnis. Nach acht Minuten hatten die Hohnsteiner dann Fortuna auf ihrer Seite, als ein sehenswerter Schuss, abermals von Andre Rolle, aus gut 20 Metern nur den Außenpfosten traf. In der zehnten Minute konnte sich Hohnstein erstmal druckvoll nach vorn durchsetzen, diesen Angriff konnte die Reinhardtsdorfer Offensive allerdings auf Kosten eines Fouls an Aleksandar Thomas stoppen. Nun folgte der erste Auftritt von Kapitän Jens Heymann, der sich für den fälligen Freistoß aus gut 20 Metern den Ball zurechtlegte. Diesmal entschied er sich für Freistoßvariante „5A“ und schlenzte den Ball um die Mauer auf das kurze Toreck, wo der Ball nach einem kurzen Zusammenspiel zwischen Innenpfosten und Gästekeeper den Weg in die Maschen fand. Mit diesem schnellen Ausgleich übernahm Hohnstein immer mehr das Heft des Handelns und konnte sich immer mehr eigenen Chancen erspielen. Nach 18 Minuten hatte Christian Schneider die Führung auf dem Fuß, nach dem er durch einen schönen Schnittstellenpass in den Strafraum der Gäste eindringen konnte. Leider scheiterte er mit seinem wuchtigen Schuss aus 12 Metern am Gästekeeper. Nach 27 Minuten war es abermals Christian Schneider der einem Querpass von Aleksandar Thomas nicht die entscheidende Richtungsänderung geben konnte, aber im Nachfassen den Ball noch auf den eingelaufenen Maik Puttrich zurücklegen konnte. Doch auch dieser scheiterte mit einem wuchtigen Schuss am Gästekeeper. So musste in der 35. Minute ein Strafstoß herhalten um die Hohnsteiner Führung sicherzustellen. Nach einem langen Ball in die Spitze fand sich Christian Schneider allein vorm Gästekeeper und konnte Ball noch an diesem vorbeilegen. Im Anschluss wurde er aber Schlussmann der Reinhardtsdorfer sehr unsanft zu Fall gebracht. Den fälligen Elfmeter legte sich Martin Eichler zurecht und markierte mit einem platzierten Schuss gegen den rechten Innenpfosten die Führung für die Hohnsteiner. Kurz vor der Pause hatten die Hohnsteiner dann noch einmal das Glück auf ihrer Seite. In der 43. Minute fand ein missglückter Schussversuch der Gäste den am Hohnsteiner Fünfmeterraum freistehenden Kay Forkert, der den Ball sehenswert mit der Hacke ins Tor verlängerte. Allerdings erkannte der gute Schiedsrichter Märkert eine Abseitsposition, so dass der Treffer nicht gewertet wurde und Hohnstein mit einer knappen Führung in die Pause gehen konnte.
Nach dem Pausentee schickte sich Hohnstein an, das Spiel zu entscheiden und spielte wie schon in der ersten Hälfte munter nach vorn, allerdings fehlte bei den ersten Abschlüssen immer das nötige Quäntchen Glück und so blieb Hausherren vorerst ein weiterer Treffer verwehrt. So musste es in der 60. Minute wieder Kapitän Jens Heymann richten. Wieder gab es einen Freistoß vor dem Strafraum der Reinhardtsdorfer, wieder legte sich der Hohnsteiner Spielführer den Ball zurecht. Diesmal wählte er allerdings Variante „34B“ und beorderte Aleksandar Thomas neben die Mauer, um dem gegnerischen Schlussmann die Sicht zu nehmen. Und auch diese Variante ging auf, Jens Heymann setzte den Ball genau zwischen Mauer und Hohnsteiner Angreifer und der Ball schlug mittig im Gästetor ein. Damit schien das Spiel eigentlich entschieden, doch Reinhardtsdorf steckte keinesfalls auf und dies sollte postwendend belohnt werden. Nach einem langen Ball verschätzte sich die Hohnsteiner Defensive in 62. Minute und so kam auf der rechten Außenbahn Marlon Falke an den Ball. Dieser zog mit dem Spielgerät am Fuß in den Strafraum, tanzte dort noch sehr sehenswert einen Hohnsteiner Verteidiger aus, ehe er aus 12 Metern mit einem satten Schuss ins lange Kreuzeck traf. Nun entwickelte sich ein munteres Spiel, da die Gäste unbedingt noch den Ausgleich erzielen wollten und Hohnstein sich nicht auf dem einen Treffer Vorsprung ausruhen wollte. Die erste Möglichkeit auf einen weiteren Treffer hatte dabei Hohnstein in der 70. Minute, als nach einer Flanke von der linken Seite Eric Richter in der Mitte am höchsten stieg. Leider traf sein gut getimter Kopfball nur den Innenpfosten und konnte im Anschluss geklärt werden. Auf der Gegenseite hatte Nick Häntzschel die beste Möglichkeit zum Ausgleich für die Reinhardtsdorfer, als er sich nach 76 Minuten aus einem Gewühl im Hohnsteiner Strafraum durchsetzen konnte. Zum Glück für die Hohnsteiner konnte Gorek den Schuss aus zehn Metern abwehren. Allerdings war die Situation damit noch nicht bereinigt, denn der abgewehrte Ball prallte direkt vor die Füße von Kay Forkert, der seinen Schuss aus 16 Metern allerdings deutlich neben das Gehäuse setzte. So waren es die Hohnsteiner, die in der 80. Minute die Weichen endgültig auf Sieg stellen konnten. Nachdem sich Aleksandar Thomas im Gästestrafraum schön freispielen konnte, zog er aus 13 Metern wuchtig ab, allerdings konnte der Ball vom Gästekeeper abgewehrt werden. Doch Martin Eichler hatte am langen Pfosten den richtigen Riecher und so landete der abgewehrte Ball direkt vor seinen Füßen und er konnte den Ball aus zehn Metern ohne Probleme ins fast leere Gästetor einschieben. Damit war das Spiel zu Gunsten der Hohnsteiner entschieden, Reinhardtsdorf versuchte zwar weiterhin noch einen Treffer zu erzielen, allerdings hielt sich Hohnstein in den letzten zehn Minuten schadlos.
Damit konnten die Hohnsteiner erneut einen verdienten und wichtigen Dreier einfahren, denn auch Bad Schandau hat seine Aufgabe in Bahratal gemeistert und steht nun weiterhin einen Punkt hinter den Hohnsteiner auf dem vierten Tabellenplatz.
In der kommenden Woche geht es für die Hohnsteiner auswärts gegen Wehlen, hoffentlich mit entspannter Personalsituation, so dass das edle Geläuf in Wehlen das größte Problem für die Hohnsteiner wird.
P.S.: Nicht zu vergessen „Interims-Co-Trainer“ Felix Noack arbeitet weiter an seiner sensationellen Serie, nun sind es schon 12 Punkte aus 4 Spielen, bei 21:4 Treffern.