Kategorie: 1. Mannschaft

03.10.15 Hohnsteiner SV – SV Sachsen Müglitztal/LSV Gorknitz 2. 4:0 (1:0)

Am Tag der deutschen Einheit begrüßte der Hohnsteiner SV bei bestem Fußballwetter die Spielgemeinschaft aus Müglitztal und Gorknitz auf dem heimischen Rasen. Nach den eher frustrierenden Ergebnissen der Vorwochen sollte für die Hohnsteiner nun endlich der erste Dreier herausspringen, damit die Formkurve endlich nach oben korrigiert werden kann. Etwas mehr Brisanz erhielt das Duell durch den Fakt das Uwe Hausdorf erstmals im direkten Duell auf seinen Bruder in Reihen der Gorknitzer treffen sollte.
Nach dem Anpfiff war allerdings erst einmal wenig davon zu erkennen, das Hohnstein dieses Duell für sich entscheiden wollte. So wurden in den ersten zehn Minuten immer wieder leichtfertig Bälle im Spielaufbau verloren, wodurch ein echter Spielfluss kaum zustande kam. Müglitztal auf der Gegenseite setzte von Beginn an auf lange Bälle in die Sturmspitze, wo der wendige Lutz Dirck genau auf diese Bälle wartete. So gelang es diesem in den ersten zehn Minuten auch gleich zweimal gefährlich vor dem Hohnsteiner Kasten aufzutauchen, beide Male war allerdings beim Hohnsteiner Schlussmann Gorek Endstation. Nun fand Hohnstein langsam besser ins Spiel und kombinierte sich teilweise sehr gut bist vor das Tor der Gäste. So prüften Aleksandar Thomas und Martin Eichler den Schlussmann der Gäste jeweils mit Schüssen von der Strafraumkante. Beide Male konnte er den Ball nicht im ersten Versuch sichern, leider kam Christian Schneider als einzige Hohnsteiner Spitze in beiden Situationen einen Schritt zu spät um Kapital aus dieser Unsicherheit zu schlagen. In der 23. Minute durften die Hohnsteiner aber dann doch jubeln. Grund war ein Geniestreich von Richard Hohlfeld, der im Mittelfeld den Ball eroberte und dann den Blick für den gestarteten Andre Rothe hatte. Mit einem gefühlvollen Heber über die Defensivreihe der Gäste direkt in den Lauf von Rothe, spielte er diesen so frei, dass er nur noch den Schlussmann der Müglitztaler vor sich hatte und eiskalt mit einem flachen Schuss ins lange Eck zur Führung für die Hohnsteiner verwandeln konnte. Nach der Führung bestimmte Hohnstein weiter das Geschehen, vermisste es allerdings wie so oft noch einen weiteren Treffer nachzulegen. Exemplarisch dafür, war die Chance für Martin Eichler in der 33. Minute, als er sich gegen zwei Gegenspieler in den Strafraum der Gäste durchsetzte. Sein Schuss durch die Beine des Keepers aus Müglitztal trudelte zwar in Richtung Torlinie, konnte dort aber von einem mitgelaufenen Verteidiger in letzter Sekunde geklärt werden. Müglitztal beschränkte sich zumeist auf lange Bälle, die die Hohnsteiner Defensive aber immer besser unter Kontrolle bekam, so dass man die knappe Führung relativ unbeschadet in die Pause bringen konnte.
Nach dem Seitenwechsel drehten dann die Gäste noch einmal richtig auf und Hohnstein hatte arge Probleme damit erstens ins Spiel zu finden und zweitens sich der Angriffe zu erwehren. Nach 55. Minuten ebbte dann aber der Angriffsdrang der Müglitztaler wieder etwas ab und Hohnstein konnte endlich wieder sein Spiel vortragen. Dies wurde in der 60. Minute auch sofort belohnt. Nach dem sich der zur Halbzeit eingewechselte Maik Puttrich über links durchsetzen konnte, fand er mit einer butterweichen Flanke den in den Strafraum eingelaufenen Eichler. Dieser hatte aus elf Metern keine Probleme den Schlussmann mit einem flachen Schuss ins Eck zu überwinden. Mit einer etwas komfortableren Führung im Rücken setzte Hohnstein nun alles daran, die Torquote weiter nach oben zu schrauben. In der 68. Minute kam es dann allerdings wieder zu einer Situation wie gegen Lohmen in der Vorwoche. Während eines Angriffs der Hohnsteiner schossen gefühlt sechs Spieler auf das Tor der Gäste, allerdings schaffte es keiner den Ball auch im Gehäuse unterzubringen. Man traf alles, den Torhüter, Verteidiger, das Aluminium nur eben nicht in die Maschen. Glücklicherweise machte es dann Christian Schneider in 75. Minute besser. Nach einem langen Abschlag, den er gut gegen die Verteidiger der Gäste behauptete und einem Doppelpass mit Aleksandar Thomas, stand er völlig frei vor dem Tor der Müglitztaler. Dort ließ er sich die Chance nicht nehmen und verwandelte mit einem gefühlvollen Schlenzer, mit seinem schwachen linken Fuß, ins lange Eck zum 3:0 für Hohnstein. Damit war die Partie so gut wie entschieden, allerdings muss man den Gästen an dieser Stelle ein großes Kompliment machen, denn auch bei einem Drei-Tore-Rückstand gaben sie keineswegs auf und setzten die Hohnsteiner Defensive immer wieder mit schnellen Angriffen unter Druck. Allerdings hielt die Hohnsteiner Defensive an diesem Tag, manchmal auch mit etwas Glück, den Angriffsversuchen stand. Den Schlusspunkt an diesem Tag setzte dann Maik Puttrich in der 87. Minute. Nach dem sich der ebenfalls eingewechselte Stev Eckardt auf der rechten Seite gegen zwei Gegenspieler durchsetzen konnte, sah er den auf der linken Seite völlig blank stehenden Puttrich und bediente ihn mit einem mustergültigen Pass in die Gasse. Dieser hatte nun nur noch den Schlussmann der Gäste vor sich und schob aus 10 Metern überlegt zum 4:0 in die kurze Ecke ein. Damit war das Spiel endgültig entschieden und Hohnstein konnte sich wenige Minuten später über den ersten Dreier der Saison freuen. Dieses Erfolgserlebnis gilt es nun über das kommende spielfreie Wochenende zu konservieren, ehe es in zwei Wochen zum Auswärtsspiel gegen die zweite Mannschaft der SG Traktor Reinhardtsdorf geht.

26.09.15 FSV 1923 Lohmen 2. – Hohnsteiner SV 2:0 (0:0)

Nach einer vor allem starken kämpferischen Leistung der Hohnsteiner gegen den SV Struppen in der Vorwoche und einem damit verbundenen verdienten Unentschieden, mussten die Burgstädter an diesem Wochenende gegen die 2. Mannschaft des FSV Lohmen antreten. Hier sollte für die Hohnsteiner endlich der Knoten platzen und der erste Dreier der Saison eingefahren werden. Die Vorzeichen für dieses Vorhaben sahen dabei nicht schlecht aus, denn immerhin meldeten sich 15 Spieler einsatzbereit.
Vom Anpfiff weg übernahm Hohnstein auch das Heft der Handlung und setzte die Gastgeber ab der ersten Minute in der eigenen Hälfte fest. Die sporadischen Gegenangriffe der Lohmener konnten dabei zumeist schon kurz hinter der Mittellinie gestoppt werden. Trotzdem dauerte es gut 20 Minuten ehe Hohnstein die erste dicke Torchance verbuchen konnte. Maik Puttrich hatte sich über die rechte Seite gegen zwei Gegenspieler durchgesetzt, sein satter Schuss von der Strafraumgrenze strich allerdings knapp am kurzen Pfosten vorbei. In der Folge war es dann wie so oft in den Vorwochen, Hohnstein spielte oft sehr sehenswert bis zum gegnerischen Strafraum, ab dort scheinen den Akteuren immer wieder die Nerven zu versagen. Nächstes Beispiel dafür, nach 28. Minuten landet eine Hereingabe von rechts direkt vor den Füßen von Fabian Lenz. Dieser steht völlig blank etwa 8 Meter zentral vor dem gegnerischen Tor, setzt den Ball allerdings rechts neben den Pfosten. Nach 35. Minuten ist es abermals Fabian Lenz der die Hohnsteiner Führung auf dem Fuß hat. Nach einem schönen Pass in die Gasse taucht er frei vorm Schlussmann der Hausherren auf, scheitert mit seinem Schuss aber an diesem. Die wenigen Torabschlüsse der Lohmener in der ersten Hälfte bleiben allesamt harmlos und bilden keine große Gefahr für das Hohnsteiner Gehäuse. So geht die Partie etwas unglücklich für die Hohnsteiner mit einem torlosen Unentschieden in die Halbzeitpause. Dort wird die Mannschaft noch einmal darauf eingeschworen, nicht die Nerven zu verlieren und weiter konsequent nach vorn zu spielen, schließlich muss es mit dem Torerfolg irgendwann mal klappen.
Leider schleicht sich nach 50 Minuten die erste Unkonzentriertheit in der Hohnsteiner Hintermannschaft ein, die die Hausherren sofort eiskalt ausnutzen. Nach einem Rückpass auf Gorek sucht dieser vergeblich eine Anspielstation und entscheidet sich aus nicht nachvollziehbaren Gründen gegen einen langen Ball und klärt das Spielgerät stattdessen eher unglücklich ins Seitenaus. Diesen Einwurf führen die Lohmener gedankenschnell auf den im Hohnsteiner Strafraum völlig frei stehenden Schmidt. Dieser scheitert aus Nahdistanz zweimal an Gorek im Hohnsteiner Kasten, hat aber das Glück, dass er den Ball auch noch ein drittes Mal direkt vor die Füße bekommt. Diese Möglichkeit nutzt er schließlich und schiebt zum überraschenden 1:0 für Lohmen ein. In der Folge setzt Lohmen nur noch auf die Defensive und Hohnstein rennt immer wieder gegen die Abwehr der Hausherren an. Allerdings genau wie in der ersten Hälfte ohne das entscheidende Quentschen Glück. So verhindert entweder ein Gegenspieler, der Torwart oder das Aluminium immer wieder einen Treffer der Hohnsteiner. Bestes Beispiel für die momentane Hohnsteiner Harmlosigkeit im Angriff dann in der 69. Minute. Nach einem Angriff der Hohnsteiner versuchen sich gleich fünf Hohnsteiner den Ball nach diversen zurückspringenden Bällen daran den Ball im Lohmener Tor unterzubringen. Allerdings treffen sie dabei alles, Beine, den Torhüter, Pfosten, nur eben nicht ins Tor der Lohmener. Diese Harmlosigkeit wird dann in der 86. Minute endgültig von den Lohmenern bestraft. Nach einer Einwurfentscheidung für Lohmen, in deren Folge ein Lohmener Spieler die Chance nutzt um auf Zeit zu spielen und zu Recht eine gelbe Karte erhält, warten alle Hohnsteiner darauf das der Schiedsrichter einen Freistoß für Hohnstein anzeigt. Dieser handelt allerdings regelkonform und gibt Einwurf für Lohmen, wieder ist dabei ein Lohmener ungedeckt, diesmal ist es Losinski der kurz hinter der Mittellinie völlig frei stehend an den Ball kommt. Im Anschluss begibt er sich mit dem Spielgerät auf die Reise Richtung Hohnsteiner Tor um dann mit einem satten Schuss von der Strafraumgrenze ins rechte Kreuzeck zur 2:0-Führung für Lohmen zu verwandeln. Damit war die Partie eigentlich entschieden, doch Hohnstein erhielt in der 89. Minute noch einmal eine Minimalchance den Rückstand noch zu verkürzen. Nach einem Eckball entscheidet der Schiedsrichter auf gefährliches Spiel, aufgrund eines hohen Beines, im Lohmener Strafraum. Die Folge, ein indirekter Freistoß von der Linie des Fünfmeterraums für Hohnstein. Lohmen sicherte das Tor dabei mit allen 11 Spielern ab, ehe Tobias Schulz zum Freistoß schritt. Doch auch aus fünf Metern zentral vor dem Tor schaffen es die Hohnsteiner nicht, den Ball in eben diesem unterzubringen.
Nach 90 Minuten war es dann eigentlich das gleiche wie schon in den Spielen zuvor, eigentlich hatten die Hohnsteiner mehr vom Spiel, schafften es aber über die gesamte Spielzeit nicht, dies auch in Tore umzumünzen. So ist es wie immer im Fußball, am Ende rächt sich dies in Gegentoren.
In der kommenden Woche ist die Spielgemeinschaft aus Mühlbach und Gorknitz zu Gast in Hohnstein, hoffen wir, dass dort endlich der Knoten für die Hohnsteiner platzt.
Zum Schluss noch ein kleiner Nachtrag zum Spiel, nach der Partie in Lohmen gab Co-Trainer Rene Thomas seinen Rücktritt bekannt. Dies ist allerdings keineswegs den sportlichen Ergebnissen der Hohnsteiner geschuldet, sondern den privaten und beruflichen Verpflichtungen des Co-Trainers. Der Verein bedankt sich an dieser Stelle noch einmal herzlich für die geleistete Arbeit von Rene Thomas und wünscht im beruflich und privat alles Gute für die Zukunft.

12.09.15 SV Saupsdorf – Hohnsteiner SV 4:1 (3:1)

Nach einem Punkt und null Toren aus zwei Spielen, ging es für die Hohnsteiner am vergangenen Wochenende zum Tabellenführer nach Saupsdorf. Der bisherige Saisonverlauf gab zwar von den nackten Zahlen her keine großen Chancen für Hohnstein her, trotzdem wollte man in diesem Spiel alles geben, vor allem um endlich das erste Saisontor zu erzielen. Zumal man trotz weniger zählbarer Erfolge in den ersten Spielen trotzdem immer zumindest spielerisch überzeugen konnte. So ging es mit einer bis auf wenige verletzungs- bzw. arbeitsbedingte Umbauten fast mit derselben Elf wie gegen Stolpen in die Partie.
Allerdings schien der Anpfiff des Schiedsrichters für die Hohnsteiner nicht laut genug gewesen zu sein, den schon beim ersten Angriff der Saupsdorfer schalteten alle zu langsam. Der erste lange Ball in die Spitze konnte zwar noch auf Kosten eines Einwurfs abgewehrt werden, bei diesem allerdings befanden sich die Hohnsteiner anscheinend im Tiefschlaf. So konnte der Saupsdorfer Schlenkrich unbehelligt von der Mittellinie starten, den in seinen Fuß geworfenen Ball mitnehmen. Im Anschluss setzte er sich noch gegen einen Verteidiger durch und konnte frei in den Hohnsteiner Strafraum eindringen, um dann aus 13 Metern mit einem satten Schuss ins lange Eck zur frühen Führung für die Hausherren verwandeln. Dabei kamen Erinnerungen an das letzte Gastspiel in Saupsdorf auf, als man bereits nach einer Minute den ersten Gegentreffer hinnehmen musste. Der Treffer schien allerdings für ein Erwachen der Hohnsteiner gesorgt zu haben, denn nun konnte man zumindest gegenhalten und es entwickelte sich ein munteres Spiel. In diesem belohnten sich die Hohnsteiner in der 12. Minute selbst, als Eric Richter auf der linken Seite einen schönen Ball in die Gasse spielte, durch den Fabian Lenz allein auf den Keeper der Saupsdorfer zulaufen konnte und die routiniert flach zum Ausgleich einschieben konnte. Für Lenz, der in der Sommerpause vom SSV Langburkersdorf nach Hohnstein wechselte war es sein erster Treffer im ersten Saisonspiel für Hohnstein. Darüber schienen sich die Hohnsteiner Spieler etwas zu sehr zu freuen und dies sollte sich im direkten Gegenzug rächen. Saupsdorf spielte den Anstoß direkt auf Keeper Sturm zurück, der Maß nahm und den Ball in die Spitze jagte. Bei diesem hohen Ball verschätzte sich die Hohnsteiner Defensive und so war der Saupsdorfer Angreifer Frenzel frei durch. Dieser lies den Ball an der Strafraumgrenze noch einmal kurz aufsetzen und hämmerte in dann volley in lange Eck des Hohnsteiner Kastens. Damit war die Euphorie der Hohnsteiner binnen 30 Sekunden wieder völlig eingebremst worden. Außerdem schien der Treffer auch in den nächsten Minuten seine Wirkung zu zeigen, da Hohnstein kam Konstruktives zu Stande bekam und immer wieder leichtfertig den Ball verlor. Dass sich so etwas in der Regel immer rächt, zeigte sich dann in der 22. Minute. Nach einem Einwurf für die Hohnsteiner wurde der Ball leichtfertig verloren. Dabei schaltete der Saupsdorfer Schiekel am schnellsten und steckte den Ball schön in die Gasse auf den gestarteten Frenzel. Der nun wieder allein in Richtung Hohnsteiner Kasten marschierte und auch diesmal nichts anbrennen lies. Von der Strafraumgrenze verwandelte er durch die Beine des herauseilenden Gorek zum 3:1 für Saupsdorf. Für die Zuschauer schien sich nun ein Torfestival anzubahnen, allerdings besann sich Hohnstein in der Folge und fand wieder besser ins Spiel. Wobei ein echter Spielfluß kaum zu Stande kam, da das Spiel bedingt durch kleine und größere Nicklichkeiten auf beiden Seiten immer wieder unterbrochen werden musste. In der 37. Minute hatte dann Martin Eichler die beste Möglichkeit der Hohnsteiner den Rückstand zu verkürzen. Seinen sehenswerten Schuss von Strafraumgrenze konnte Sturm im Saupsdorfer Kasten aber mit einer schönen Parade zur Ecke abwehren. Damit blieb es bei einem 1:3-Rückstand für die Hohnsteiner zu Pause.
In der zweiten Hälfte sahen die zahlreichen Zuschauer fast das gleiche Spiel wie in der ersten Hälfte. Der Ball bewegte sich zumeist zwischen den Strafräumen ohne dass hochkarätige Torchancen dabei entstanden. Erst ein Freistoß von Tobias Schulz aus 25 Metern, in der 53. Minute, sorgte wieder für Aufregung. Doch auch bei diesem gut getretenen Ball war der Saupsdorfer Torhüter auf der Hut und konnte den Ball zur Ecke abwehren. Auf der Gegenseite sorgte Schiekel in der 59. Minute für den nächsten Aufreger. Nach dem sich Düffort über die linke Hohnsteiner Seite durchgesetzt hatte, sah den völlig frei am Elfmeterpunkt lauernden Saupsdorfer Angreifer im Augenwinkel und legte den Ball quer. Dieser versuchte dann mit einem Heber den Hohnsteiner Schlussmann zu überwinden, zielte dabei aber etwas zu genau und setzte den Ball zum Glück für die Hohnsteiner nur gegen die Latte, von wo der Ball zurück in die Arme von Gorek sprang. Von der 60. bis 70. Minute prüfte dann der Saupsdorfer Doppeltorschütze Frenzel gleich vier Mal die Hohnsteiner Defensive und den Fahnenarm des Linienrichters, da er das Kunststück fertigbrachte vier lange Bälle in die Spitze zu erlaufen und dabei viermal wegen Abseitsstellung zurückgepfiffen zu werden. In der 73. Minute prüfte dann nochmals Tobias Schulz mit einem schönen Freistoß den Saupsdorfer Keeper, allerdings war dieser wie schon beim ersten Versuch auf der Hut und konnte den Ball abwehren. Auf der Gegenseite machte es dann Kai Frenzel nach einer erneuten Schlafeinlage der Hohnsteiner in der 75. Minute besser. Nach einem schnell ausgeführten Einwurf auf der rechten Hohnsteiner Seite konnte sich Maetze bis zur Grundlinie durchsetzen und auf dem am kurzen Eck des Fünfmeterraums lauernden Frenzel querlegen. Der kompromisslos aus Nahdistanz ins kurze Eck verwandelte und seinen dritten Treffer an diesem Tag erzielte. Bis zum Schlusspfiff versuchte Hohnstein weiter das Ergebnis noch zu verkürzen, kam aber die clever verwaltenden Hausherren nicht mehr zu zwingenden Möglichkeiten.
So stand Hohnstein nach einem vor allem körperlich sehr intensiv geführten Spiel wieder mit leeren Händen da, auch weil man in den entscheidenden Situationen nicht hundertprozentig konzentriert schien. Am nächsten Wochenende können die Hohnsteiner im nächsten Heimspiel beweisen, dass es besser geht. Allerdings wird der Gast aus Struppen kaum ein einfacherer Gegner sein als Saupsdorf.

29.08.15 Hohnsteiner SV – SpG Stolpen/Neustadt 2. 0:1 (0:0)

Nach der Nullnummer in der Vorwoche beim Aufsteiger Aufbau Pirna-Copitz, sollten beim ersten Heimspiel der Saison endlich wieder Tore fallen. Zu Gast in Hohnstein war dafür die Spielgemeinschaft aus Stolpen und Neustadt, die ihren Auftakt souverän mit 3:0 gewonnen hatten.
Dabei begann das Spiel allerdings wenig vertrauenserweckend für die Hohnsteiner. Gerade in den ersten 20 Minuten wirkte das Hohnsteiner Spiel eher verkrampft und wenig strukturiert. Aus diesem Grund häuften sich in den Reihen der Hausherren immer wieder Fehlpässe oder Unkonzentriertheiten im Spielaufbau. Dies wussten die Gäste sehr gut zu nutzen und starteten immer wieder gefährliche Angriffe auf das Hohnsteiner Tor, konnten aber noch kein Kapital daraus schlagen. Außerdem wurde die Partie von Beginn an körperlich sehr intensiv geführt, wodurch viele Freistöße kaum einen kontrollierten Spielfluss zuließen. Die beste Möglichkeit für die Gäste hatte in dieser Anfangsphase Oliver Rothe. Nach einem Angriff über die linke Hohnsteiner Seite konnte Paul Boden den Ball in die Mitte bringen und fand den freistehenden Stolpener Angreifer. In Höhe des Elfmeterpunktes nahm er den Ball gut mit der Brust mit und ging dann einige Schritte in Richtung kurzer Pfosten. Seinen wuchtigen Schuss aus sieben Metern konnte Gorek im Hohnsteiner Kasten, der geschickt den Winkel verkürzte,  allerdings mit der Brust abwehren. Nun schien Hohnstein langsam besser ins Spiel zu finden und konnte selbst erste vielversprechende Angriffe in Richtung Stolpener Tor starten. Allerdings blieb das gleiche Problem wie in der Vorwoche, die Offensivaktionen waren zumeist zu überhastet oder ungenau. Immerhin sahen die Zuschauer nun ein offenes Spiel, das immer wieder zwischen den beiden Strafräumen hin und her wogte. In der 32. Minute ergab sich auch die erste richtig gute Möglichkeit für Hohnstein an diesem Tag. Nach einem langen Abschlag verschätzte sich die Stolpener Defensive, bei tief stehender Sonne, bei diesem hohen Ball und so lief Stev Eckardt mutterseelenallein auf den Stolpener Kasten zu. Sein Versuch einen Heber anzusetzen missglückte allerdings und so war der Ball kein Problem für Grützner im Stolpener Tor. Nun hatte Hohnstein aber endgültig die Oberhand gewonnen und drängte die Gäste zumeist in die eigene Hälfte. Eine Minute vor dem Pausentee dann wieder die Chance zur Führung für Hohnstein. Auf der rechten Seite kam Matti Rothe an den Ball und zog mit Tempo und dem Spielgerät am Fuß in den Strafraum der Gäste. Sein Gegenspieler konnte dabei nicht mithalten und ihn nur unsanft zu Fall bringen. Die logische Konsequenz, Strafstoß für Hohnstein. Martin Eichler, der Hohnsteiner Schütze vom Dienst, legte sich den fälligen Ball bereit. Bei der Ausführung schienen ihm allerdings die Nerven zu versagen, seinen halbhoch und etwas zu lasch geschossenen Ball konnte Grützner im Stolpener Kasten parieren. Beim zurückspringen Ball reagierte ebenfalls ein Stolpener am schnellsten und drosch den Ball kompromisslos über die Querlatte.
Damit ging es mit einem torlosen Remis in die Pause und die eigentlich recht treffsichere Hohnsteiner Defensive hatte es geschafft seit nunmehr 135 Minuten ohne eigenen Treffer zu bleiben. Dies wollten die Hausherren natürlich in der zweiten Hälfte ändern. Von Beginn an übernahm Hohnstein das Heft der Handlung und setzte die Gäste immer wieder unter Druck. Nur ein Treffer wollte trotz einiger guter Möglichkeiten nicht gelingen. Das optische Übergewicht der Hohnsteiner verstärkte sich noch als in der 53. Minute ein Spieler der Stolpener nach einer Grätsche von hinten kurz hinter der Mittellinie mit Gelb/Rot vorzeitig zum Duschen geschickt wurde. Die Hausherren schnürten die Stolpener nun immer weiter ein, lies aber weiterhin beste Chancen liegen. Dass sich so etwas in der Regel rächt, zeigte sich dann in der 63. Minute. Nach einem Stolpener Entlastungsangriff drang Paul Boden mit dem Ball am Fuß in den Hohnsteiner Strafraum ein und konnte von der Defensive der Hohnsteiner nur durch ein Foul gestoppt werden. Die logische Konsequenz Elfmeter für Stolpen. Zum Glück zielte aber Rene Füssel auf Seiten der Stolpener etwas zu genau und setzte den Strafstoß knapp neben das rechte Kreuzeck. So blieb es weiter beim torlosen Unentschieden. In der 75. Minute schwächte sich dann Hohnstein selbst, beziehungsweise half der Schiedsrichter erheblich dabei mit. Nachdem Stev Eckardt zentral von dem Gästestrafraum freigespielt wurde, setzte er aus gut 20 Metern zum Schuss an. Ein Stolpener Spieler versuchte noch zu klären und so trafen sich beide Spieler etwas unglücklich. Zur Überraschung der Hausherren entschied der Schiedsrichter bei dieser Aktion allerdings auf Freistoß für Stolpen und Gelb/Rot für den Hohnsteiner Angreifer. Wie er zu dieser exklusiven Meinung kam, war allerdings trotz heftiger Proteste nicht zu klären. Damit war das Gleichgewicht wieder hergestellt und beide Mannschaften mussten die Schlussviertelstunde mit einem Mann weniger bestreiten. Trotz dieser Schwächung behielt Hohnstein die Oberhand. In der 79. Minute dann wieder eine Großchance für Hohnstein. Nach einer scharfen Flanke von Tobias Schulz von der rechten Seite, warf sich Matti Rothe in Höhe des Elfmeterpunktes in den Ball. Seinen wuchtigen Flugkopfball konnte der Stolpener Schlussmann allerdings mit einer sehenswerten Parade über die Latte lenken. Noch schlimmer kam es in der 83. Minute, als sich die Hausherren quasi selbst schlugen. Nach einem abgefangenen Angriff durch die Hohnsteiner wurde der Ball in Höhe der Mittellinie bei einem Pressschlag vertändelt. Das Spielgerät trudelte dabei in die Hälfte der Hohnsteiner, wo Paul Boden auf Seiten der Stolpener am schnellsten reagierte. Er schnappte sich kurz hinter der Mittellinie den Ball und marschierte mutterseelenallein auf den Hohnsteiner Kasten zu. An der Strafraumgrenze umspielte er dann mit viel Tempo den herausgeeilten Gorek und schob aus elf Metern locker in das leere Gehäuse zur Führung für Stolpen ein. In den letzten zehn Minuten warf Hohnstein nun noch einmal alles nach vorn, um zumindest einen Punkt zu sichern. Doch es war wieder das alte Lied, bis zu Strafraum wurde gut kombiniert, dann wurde aber entweder zu ungenau oder zu überhastet abgeschlossen. In der vierten Minute der Nachspielzeit rückte sich dann noch einmal der Schiedsrichter ins Zentrum des Geschehens, als er nach einer Grätsche von hinten den nächsten Stolpener, diesmal mit glatt Rot, des Feldes verwies. Kurz darauf war Schluss und die Gäste feierten einen knappen Auswärtssieg. Damit ging auch das zweite Saisonspiel für die Hohnsteiner ohne eigenen Treffer zu Ende und man musste sich fragen warum man ein Spiel was man über weite Strecken im Griff hatte trotzdem verlor. So steht man nach zwei Spieltagen mit null Toren und nur einem Punkt mit fast leeren Händen da. Zumindest der sehr diffus pfeifende Schiri kam an diesem Tag auf seine Kosten, mit 7 gelben, 2 gelb/roten und einer roten Karte, sowie zwei Strafstößen, zog er das Unverständnis von beiden Mannschaften auf sich.
Nun steht für die Hohnsteiner erst einmal ein spielfreies Wochenende an, ehe es in zwei Wochen zum ungeschlagenen Tabellenführer nach Saupsdorf geht. Dort sollte der Knoten in der Offensive endlich platzen, da man sonst große Probleme haben sollte gegen die sehr offensivstarken Saupsdorfer zu bestehen.

22.08.2015 SV Aufbau Pirna-Copitz – Hohnsteiner SV 0:0 (0:0)

Zum Saisonauftakt der neuen Kreisklassen-Saison ging es für die Hohnsteiner zu einem Auswärtsspiel gegen die Aufsteiger von Aufbau Pirna-Copitz. Nach dem starken, wenn auch nicht erfolgreichen, Pokalauftritt der Vorwoche, sollte das Spiel zumindest auf dem Papier eine lösbare Aufgabe sein.
So begann Hohnstein auch von Beginn an druckvoll und setzte die Heimelf zumeist in der eigenen Hälfte fest. In weiten Phasen der ersten Hälfte konnten die Hohnsteiner die Gastgeber sogar daran hindern die Mittellinie zu überqueren. Allerdings verteidigten die Aufbau-Kicker in der gesamten ersten Hälfte sehr clever und so endeten die Hohnsteiner Angriffe zumeist in den Beinen der gegnerischen Abwehr oder in etwas überhasteten Abschlüssen. So war Hohnstein zwar in den kompletten ersten 45 Minuten überlegen, konnte aber kaum zwingende Torchancen generieren. Die klarsten Möglichkeiten war hier noch ein Freistoß von Tobias Schulz nach 15 Minuten, den der Schlussmann der Hausherren allerdings parieren konnte und ein Kopfball von Matti Rothe in der 30. Minute, der allerdings knapp am langen Pfosten vorbeistrich. Copitz auf der Gegenseite verlegte sich fast komplett auf die Defensive, exemplarisch dafür, nur ein Schuss in der ersten Hälfte und dieser verfehlte das Hohnsteiner Gehäuse deutlich. So ging die erste Hälfte kurioserweise torlos zu Ende.
In der Halbzeit schworen sich die Hohnsteiner Kicker noch einmal ein und wollten sich in Hälfte zwei endlich für die deutliche Feldüberlegenheit belohnen.
So setzte sich das Bild der ersten Hälfte auch weiter fort. Hohnstein spielte zumeist fast komplett in der gegnerischen Hälfte. Fand aber wie schon in der ersten Hälfte nicht den Schlüssel um den Copitzer-Abwehrriegel zu knacken. Auch hier bildeten Freistöße rund um den Sechszehner noch die klarsten Möglichkeiten, zumeist strichen diese aber knapp am Tor vorbei. Ab der 75. Minute machte sich dann bei den Hohnsteinern etwas Ratlosigkeit ob der immer noch stehenden Null auf der Habenseite ein. Es wurde nun immer offensiver gespielt, um den langersehnten Treffer zu erzielen, dabei hielt in den Defensivaktionen allerdings etwas der Leichtsinn Einzug, wodurch die Aufbau-Kicker immer wieder schnelle Konter setzten konnten. Zum Glück für Hohnstein wurden aber auch diese entweder zu hastig oder zu ungenau gespielt, so dass keine echte Gefahr für das eigene Tor entstand. Den einzigen echten Torschuss der Hausherren gab es dann in der 80. Minute zu bestaunen, als ein Freistoß aus gut 25 Metern direkt aufs Tor getreten wurde. Mit dem Ball hatte Gorek im Hohnsteiner Kasten allerdings keine Probleme. Kurz vor Schluss dann noch einmal drei gute Gelegenheiten für Hohnstein, wieder durch Freistöße. In der 86. und 88. Minute traf Kapitän Jens Heymann zur Ausführung an. Sein erster Versuch strich noch knapp über die Torlatte, seinen Zweiten setzte er gegen das Kreuzeck des gegnerischen Kastens. Die letzte Möglichkeit per Freistoß hatte dann Martin Eichler, doch seinen scharf getretenen Ball konnte der Schlussmann der Copitzer noch über die Querlatte lenken.
So ging ein Spiel, das Hohnstein über weite Strecken der Spielzeit klar bestimmte, torlos zu Ende. Für die Hausherren sicherlich ein Grund zur Freude. Für die Hohnsteiner allerdings eine gefühlte Niederlage, da man trotz eindeutiger Feldvorteile zu wenig Torgefahr entwickelte. In der kommenden Woche ist nun die Spielgemeinschaft von Stolpen und Neustadt zu Gast in Hohnstein, mit einer hoffentlich besseren Torquote für die Hausherren.