Kategorie: 1. Mannschaft

12.03.16 SpG Stolpen/Neustadt 2. – Hohnsteiner SV 0:4 (0:2)

Nach dem etwas holprigen Start im ersten Rückrundenspiel gegen Aufbau Pirna Copitz, trafen die Hohnsteiner am vergangenen Samstag auf die Spielgemeinschaft aus den zweiten Mannschaften von Stolpen und Neustadt. Diese waren vor dem Spieltag ein direkter Tabellennachbar Hohnsteins und damit sicherlich ein anderes Kaliber als der Tabellenletzte Pirna.
Bei nicht ganz optimalen Fussballwetter traten also die Hohnsteiner auf dem Neustädter Kunstrasen zu einem vermeintlichen Duell auf Augenhöhe an. Dabei waren die Vorzeichen für das Spiel nicht unbedingt positiv, durch ein Abspracheproblem fehlte den Hohnsteiner bei der Ankunft in Neustadt die komplette Spielkleidung, glücklicherweise konnte dieser Umstand allerdings zeitnah behoben werden. Die Hohnsteiner starteten von Beginn an druckvoll und konzentriert in die Partie und dies wurde auch schon zeitig belohnt. Bereits in der vierten Minute zog Tobias Schulz einen Freistoß von der Mittellinie auf den langen Pfosten des Stolpener Tores. Dort stieg Aleksandar Thomas am höchsten und legte den Ball per Kopf quer auf den ebenfalls eingelaufenen Fabian Lenz. Diesem war allerdings ein normaler Torschuss zu einfach und so versuchte er mit einer Bogenlampe den Torhüter zu überwinden. Dieser Versuch gelang ihm auch, als der Ball genau zwischen Torhüter und Querlatte ins gegnerische Tor fiel. Damit gelang den Hohnsteinern ein Einstand nach Maß und auch in den Folgeminuten drängten die Gäste weiter munter nach vorn. In der 12. Minute dann die nächste große Möglichkeit für Hohnstein. Nach einem Pass in die Gasse, lief Aleksandar Thomas verfolgt von einem Stolpener Verteidiger auf den Kasten der Burgstädter zu. Dabei wusste sich sein Gegenspieler nichts anders zu helfen, als ihn kurz vorm dem Strafraum zu Fall zu bringen. Der anschließende Freistoß aus aussichtsreicher Situation brachte allerdings nichts ein. In der 19. Minute dann Glück für Hohnstein nach dem sich der Stolpener Trenz über links in den Hohnsteiner Strafraum durchsetzen konnte, parierte Gorek dessen Schuss aus Nahdistanz. Allerdings prallte der Ball direkt vor die Füße des Stolpeners Maidusch, doch auch dieser scheiterte an Gorek, von dem der Ball nun zum nächsten Stolpener prallte. Doch auch Haftmann schaffte es den Ball aus zehn Metern nicht im Hohnsteiner Kasten unterzubringen, denn Uwe Hausdorf war zu Stelle und warf sich in den Schuss und klärte ihn kurz vor der Linie. Nun war Hohnstein wieder etwas wacher und hatte auch prompt die nächste Chance. Wieder wurde Aleksandar Thomas mit einem Pass in die Gasse auf die Reise geschickt. Diesmal konnte er sich bis in den Strafraum der Hausherren durchsetzen und sogar den Schlussmann der Stolpener umkurven. Dabei kam es allerdings zu einer leichten Berührung, wodurch Thomas der Ball leider ins Toraus versprang. In der 30. Minute machte es dann Fabian Lenz besser, auch er wurde von Maik Puttrich mit einem schönen Pass in die Schnittstelle der gegnerischen Abwehr auf die Reise geschickt, ging mit dem Ball am Fuß noch bis in den Strafraum der Stolpener und lies dann dem herauseilenden Schlussmann mit einem satten Schuss keine Chance. Mit diesem zweiten Tor schien bei Hohnstein nun aber wieder die Leichtfertigkeit Einzug zu finden. Nach einem Freistoß für Stolpen von der linken Seite stieg in der Mitte in Höhe des Fünftmeterraums der Stolpener Leuner am höchsten, sein Kopfball strich allerdings knapp über die Querlatte. Kurz vor der Pause dann noch einmal eine große Chance für Hohnstein, nach einer Flanke von der rechten Seite setzte Aleksandar Thomas in der Mitte zum Seitfallzieher an, leider konnte er den Ball nicht ausreichend platzieren wodurch der Schuss vom Stolpener Schlussmann pariert werden konnte.
Beim Pausentee schworen sich die Hohnsteiner nochmals ein, das Spiel konzentriert und weiter offensiv zu Ende zu bringen. So starteten die Gäste dann auch in die zweite Hälfte, von Beginn an wurden die Stolpener zumeist in der eigenen Hälfte gebunden und hatten wie schon in der ersten Hälfte einige Mühe mit den Hohnsteiner Angriffen. In der 53. Minute dann die nächste Großchance für Hohnstein. Nach dem sich Aleksandar Thomas über links in den Stolpener Strafraum durchgesetzt hatte, versuchte er es mit einem gefühlvollen Schlenzer auf das lange Toreck. Leider traf sein guter Abschluss nur den Pfosten und konnte durch einen Stolpener geklärt werden. Allerdings ging dieser Klärungsversuch auf Kosten einer Ecke für Hohnstein und bei dieser machte es Thomas dann besser. Zentral vor dem Tor stieg er am höchsten und köpfte den Ball wuchtig unter die Querlatte zum 3:0 aus Hohnsteiner Sicht. Auf der Gegenseite war von Stolpen nicht viel zu sehen, da die Angriffe der Hausherren meist früh unterbunden werden konnten. In der 65. Minute wollte dann Gorek im Hohnsteiner Kasten selbst für etwas Spannung sorgen, als er eine Flanke von Maidusch gefährlich Richtung eigenes Tor ablenkte. Allerdings war der zuvor eingewechselte Martin Fasold auf dem Posten und konnte den Ball kurz vor der Torlinie per Kopf klären. Auf der Gegenseite ließ Hohnstein noch eine Reihe guter Möglichkeiten liegen, was entweder am letzten Pass oder an mangelnder Genauigkeit im Abschluss lag. In der 76. Minute durften die Hohnsteiner dann doch noch einmal jubeln. Einen Freistoß von der linken Seite legte sich Kapitän Jens Heymann zurecht und schlug den Ball genau getimt auf den am langen Pfosten eingelaufenen Fabian Lenz, der den Ball nur noch mit dem Kopf über die Linie drücken musste. Damit erzielte der Hohnsteiner sein drittes Tor an diesem Tag und rückt auf Platz zwei der internen Torjägerliste auf. In der Schlussviertelstunde bestimmte weiter Hohnstein das Spielgeschehen und kam auch weiter zu guten Möglichkeiten, die aber allesamt nichts mehr einbrachten. So konnte Hohnstein einen über weite Strecken des Spiels überzeugenden 4:0-Sieg über einen direkten Tabellennachbarn feiern und klettert mit den gewonnen drei Punkten bis auf den vierten Tabellenplatz.
Am kommenden Wochenende liegt sicherlich eine schwerere Aufgabe vor den Hohnsteinern, denn dann gastiert der souveräne Spitzenreiter aus Saupsdorf in Hohnstein.

99Funken-Aktion: „Ein neuer Rasentraktor für den Hohnsteiner SV“

99Funken-Aktion: „Ein neuer Rasentraktor für den Hohnsteiner SV“:

Nach dem in den letzten beiden kaum Zuwachs bei den Spenden zu verzeichnen war, ist die Spendensumme wieder etwas in Bewegung gekommen.
Aktuell stehen wir bei 1880 € und damit bei 63% der gewünschten Fundingschwelle. Allerdings verbleiben nur noch 24 Tage bis zum Ende der Aktion.
Deshalb die große Bitte an alle die noch nicht gespendet haben, dies zu tun und unseren Verein zu unterstützen.

Hier nochmal der Link zu Aktion:

https://www.99funken.de/hohnsteiner-sv

P.S.: Einen großen Dank an unseren Bürgermeister Daniel Brade, der die Aktion ebenfalls mit einer Spende unterstützt hat.

27.02.16 Hohnsteiner SV – SV Aufbau Pirna-Copitz 2:1 (1:1)

Nach eine durchaus als suboptimal zu bezeichnenden Start in das neue Fußballjahr 2016, bedingt durch den kurzfristigen Rücktritt von Trainer Daniel Polzer und einer dadurch etwas improvisierten Vorbereitung, stand für die Hohnsteiner Kicker nun das erste Spiel der Rückrunde an. Gegner war dabei der Tabellenletzte SV Aufbau Pirna-Copitz. Schon im Hinspiel taten sich die Hohnsteiner schwer und konnten nur ein unbefriedigendes 0:0 mit nach Hause nehmen. Dies wollten die Hausherren natürlich im Rückspiel revidieren.
Mit diesem Vorsatz begann auch das Spiel, Hohnstein begann von der ersten Minute an sehr druckvoll und band die Gäste aus Pirna zumeist in der eigenen Hälfte. Im Gegensatz zum Hinspiel konnten die Hohnsteiner diese optische Überlegenheit diesmal aber auch in Zählbares ummünzen. Es dauerte nur acht Minuten ehe die Hohnsteiner das erste Mal jubeln durften. Nach einem Eckball von der rechten Seite setzte Aleksandar Thomas in der Mitte zum Flugkopfball an und brachte das Spielgerät unhaltbar in den Maschen unter. Durch die geringe Höhe, in der er seinen Kopfball durchführte, kamen kurz Sorgen um die Unversehrtheit seiner Nase auf, die sich aber nach kurzer Zeit zerstreuten. Auch nach der frühen Führung blieb Hohnstein spielbestimmend, allerdings fehlte nun wieder das letzte Quäntchen Glück im Abschluss. So wurden in der Folge zwar noch einige weitere schöne Angriffe vorgetragen, etwas Zählbares kam dabei aber nicht heraus. Der Gegner kam in dieser Spielphase lediglich zu ein paar wenigen Kontern, die zumeist früh unterbunden werden konnten. Nur in der 20. Minute leistete sich Hohnstein einen gröberen Fehler in der Defensive. Nach dem ein Pirnaer Angriff nur auf Kosten einer Ecke geklärt werden konnte, wurde dieser Eckball zwar abgewehrt. Leider allerdings zu mittig und direkt vor die Füße des Pirnaers Kegel, der sich aus gut 25 Metern ein Herz fasste. Mit einer sehenswerten Direktabnahme setzte er den Ball wuchtig genau neben den linken Hohnsteiner Torpfosten. Die Interpretation einer Bahnschranke von Gorek im Hohnsteiner Kasten trug natürlich auch etwas zum Erfolg des Schusses bei. So stand trotz der Hohnsteiner Feldvorteile nach 20 Minuten wieder nur ein Unentschieden zu Buche. Davon ließen sich die Hausherren allerdings nicht endmutigen und suchten weiterhin ihr Heil in der Offensive. Ein ums andere Mal tauchte man so gefährlich vor Gästetor auf, allerdings fehlte wieder die nötige Zielsicherheit oder die Angriffe wurden einfach zu kompliziert gespielt. Die Gäste aus Pirna kamen in der ersten Hälfte noch zu einer nennenswerten Torchance, als Freigang nach einem Gewühl im Hohnsteiner Strafraum plötzlich frei vorm Hohnsteiner Kasten auftauchte, seinen Ball konnte der mitgelaufene Tobias Schulz aber auf der Torlinie klären. So ging es mit einem vor allem für Hohnstein unbefriedigendem Unentschieden zum Pausentee.
Mit Wiederanpfiff zur zweiten Hälfte bot sich den Zuschauern ein ähnliches Bild wie in der ersten Hälfte. Hohnstein spielte weiter munter nach vorn, lies aber wieder die nötige Konsequenz im Abschluss vermissen. Die beste Möglichkeit zum Torerfolg, hatte Hohnstein in dieser Phase in der 60. Minute. Nach einem eher harmlosen Ball lies der Schlussmann der Pirnaer den Ball kurz prallen, spielte ihn anschließend mit dem Fuß, nur um ihn dann doch mit den Händen aufzunehmen. Prompt ertönte der Pfiff des an diesem Tag glänzend aufgelegten Schiedsrichters Mutscher. Zuerst gab es eine Reihe fragender Gesichter auf und neben dem Platz, was genau den Pfiff verursacht hatte. Doch dann die Aufklärung, ein wiederaufnehmen des Balles nachdem der Torwart ihn mit dem Fuß gespielt hat, ist regelwidrig und mit indirektem Freistoß zu ahnden. Die Folge, indirekter Freistoß für Hohnstein auf der linken Ecke des Fünfmeterraumes. Diesen Ball legte sich der Hohnsteiner Kapitän Jens Heymann zurecht. Allerdings zielte er aus Nahdistanz etwas zu hoch und jagte den Ball aus fünf Metern über die Querlatte. Kurz darauf wäre die Hohnsteiner Chancenausbeute fast endgültig bestraft worden. Nach einem schnell vorgetragenen Konter der Gäste tauchte Tamme völlig frei vor dem Hohnsteiner Kasten auf, setzte den Ball aus 16 Metern aber nur ans rechte Kreuzeck des Hohnsteiner Kastens. Den von dort zurückprallenden Ball brachte der ebenfalls mitgelaufene Freigang nicht sofort unter Kontrolle, so dass Matti Rothe auf Seiten der Hohnsteiner in höchster Not klären konnte. In der Folge war wieder Hohnstein am Drücker, die besten Möglichkeiten war hier zwei Freistöße aus gut 20 Metern, die Jens Heymann aber unglücklicher Weise zweimal gegen die Querlatte setzte. Besonders bitter war der erste Freistoß als der Ball von Querlatte dem eigentlich schon geschlagenen Pirnaer Schlussmann direkt in die Arme fiel. So dauerte es bis zur 82. Minute ehe Hohnstein endlich erlöst wurde. Nach einem schönen Pass in die Gasse tauchte der eingewechselte Fabian Lenz frei vorm Kasten der Gäste auf und lies deren Schlussmann mit einem satten Schuss aus 10 Metern ins kurze Kreuzeck keine Chance. Kurz darauf war es abermals Fabian Lenz, mit der Chance den Sack endgültig zu zu machen. Allerdings vorsprang im der Ball in ähnlicher Position wie beim Führungstreffer und der Schuss verfehlte sein Ziel knapp. So war es in den Schlussminuten noch einmal eine enge Begegnung, da die Pirnaer noch einmal alles nach vorn warfen um noch ein Unentschieden zu erreichen. Doch Hohnstein hielt sich in den letzten Minuten schadlos und kann einen gelungenen Rückrundenstart verbuchen. Bei dem das Ergebnis allerdings den Spielverlauf nur teilweise wiederspiegelt.
Nun gilt es dieses Erfolgserlebnis zu konservieren, ehe es nach einem spielfreien Wochenende auswärts gegen die zweite Mannschaft von Stolpen und Neustadt geht. Mit diesem Sieg konnte sich Hohnstein gleich zwei Plätze in der Tabelle verbessern und belegt nun den fünften Platz, punktgleich mit dem Vierten aus Wehlen.
Ein besonderer Dank soll abschließend noch an den Schiedsrichter der Partie gehen. Gotthard Mutscher stellte nach Abpfiff seinen Schiedsrichtersold für das Spiel, zugunsten der Spendenaktion des Hohnsteiner SV für einen neuen Rasentraktor, zur Verfügung. Der Verein bedankt sich an dieser Stelle, für die nicht alltägliche Unterstützung.

99Funken-Projekt: „Ein neuer Rasentraktor für den Hohnsteiner SV“

Der erste Schritt ist geschaft, wir haben die Mindestgrenze von 50 Fans überschritten, so dass ab nun gespendet werden kann.
Um das Großfeld und die beiden Kleinfelder auf dem Hohnsteiner Sportgelände in Schuss zu halten, ist der Verein auf einen funktionierenden Rasentraktor angewiesen. Leider ist unser derzeitiger Traktor mittlerweile etwas in die Jahre gekommen und versagt immer wieder den Dienst. Aus diesem Grund haben wir uns dazu entschieden zusammen mit der Ostsächsischen Sparkasse ein Spendenprojekt zu starten. An dessen Ende hoffentlich ein neuer Rasentraktor für den Sportplatz steht. Um dies zu bewerkstelligen benötigen wir eine Spendensumme von 4.000 €, das Schöne daran jeder kann mitmachen und schon kleine Summen helfen. Die Spendenaktion läuft über das Projekt „99Funken“ und endet am 31.03.2016. Gespendet werden kann entweder im Internet unter https://www.99funken.de/hohnsteiner-sv, dort per Überweisung oder Kreditkartenzahlung oder persönlich in jeder Sparkassenfiliale. Zusätzlich haben wir uns kleine Prämien für Spender überlegt, die ebenfalls auf der Projektseite eingesehen werden können.
Wichtiger Hinweis: Sollte die vollständige Spendensumme nicht zusammen kommen, erhält jeder Spender seinen entrichteten Betrag zurück. Bei Bedarf können auch gern Spendenquittungen ausgestellt werden. Für weitere Rückfragen stehe ich gern telefonisch zur Verfügung: Robby Gorek Tel.: 01735852456
Der gesamte Verein bedankt sich schon einmal im Voraus bei allen zukünftigen Spendern und hofft auf ein gutes Gelingen.

22.11.15 SSV 1862 Langburkersdorf 2. – Hohnsteiner SV 3:2 (1:1)

Im letzten Spiel der Hinrunde musste Hohnstein bei leicht winterlichen Bedingungen gegen die zweite Mannschaft des SSV Langburkersdorf antreten. Dabei stand für Hohnstein die Verteidigung der eigenen Serie von sechs ungeschlagenen Spielen und als Bonus die Möglichkeit bis auf den dritten Tabellenplatz zu klettern auf dem Spiel, ehe es im Anschluss in die verdiente Winterpause gehen sollte.
Hohnstein begann auf fremden Platz auch sehr druckvoll und setzte die Heimelf aus Langburkersdorf schon frühzeitig in der eigenen Hälfte fest. Allerdings war der Hohnsteiner Defensive anzumerken, dass man an diesem Tag vor allem bei hohen Bällen immer wieder vor Problemen stehen sollte. Diese wurden von Langburkersdorf, die sich zu großen Teilen auf Konter als probates Mittel festlegten, auch immer wieder aufgezeigt. So klingelte es auch das erste Mal im Hohnsteiner Tor. Nach zehn Minuten fand ein langer Ball in die Spitze den gestarteten Kahler, der völlig frei vor dem Hohnsteiner Gehäuse auftauchte. Allerdings hatte der Schiedsrichter eine Abseitsposition erkannt, wodurch der Treffer nicht zählte. Nach diesem kurzen Schreckmoment für Hohnstein wollten diese nun endlich ihre Feldvorteile nutzen. In der 15. Minute konnte sich Eric Richter auf der linken Seite in den Strafraum der Hausherren durchsetzen und versuchte es aus spitzem Winkel mit einem Heber über den Schlussmann der Langburkersdorfer. Dieser konnte den Ball zwar mit den Fingerspitzen noch abwehren, der Ball landete aber genau auf dem Kopf von Aleksandar Thomas, der am langen Pfosten mitgelaufen war. Dieser hatte dann aus vier Metern keine Mühe den Ball im Tor unterzubringen. Damit war der Bann für die Hohnsteiner erst einmal gebrochen. Man merkte den Gästen an, dass sie sofort nachlegen wollten und so spielten sie weiter munter nach vorn, allerdings ohne das nötige Glück im Abschluss, so stand bei den Hohnsteiner Angriffen entweder der an diesem Tag glänzend aufgelegte Schäfer im Kasten der Langburkersdorfer im Weg oder es mangelte an der Genauigkeit bei den Abschlüssen. Langburkersdorf versuchte in dieser Phase mit etwas mehr Härte wieder zurück ins Spiel zu finden und genau dies schien Wirkung zu zeigen. In der Folge hatten die Hohnsteiner mehr mit dem Schiedsrichter oder dem Gegenspieler zu tun, wodurch die eigenen Kombinationen immer fahriger und ungenauer wurden. Dies wiederum brachte den Langburkersdorfern die Möglichkeit ihre Kontertaktik mit langen Bällen in die Spitze weiter fortzuführen. Diese brachte in der 24. Minute dann auch den gewünschten Erfolg. Nach einem weiten Abschlag in die Hohnsteiner Hälfte erlief Karika-Unger den Ball, wenn auch aus deutlicher Abseitsposition die vom Schiedsrichter übersehen wurde. Anschließend konnte er sich noch gegen zwei nachgelaufene Hohnsteiner Spieler durchsetzen, ehe er von der Strafraumgrenze mit der Pike ins lange Eck verwandelte. Hohnstein merkte man nun den Schock des unerwarteten Ausgleichs an und die eigenen Kombinationen wurden immer überhasteter und ungenauer, wodurch sich bis zur Pause ein wenig ansehnliches Spiel auf Augenhöhe entwickelte. Kurz vor dem Pausentee hatte Hohnstein dann noch einmal Glück, als sich Gorek nach einem langen Ball in den Hohnsteiner Strafraum verschätzte und mit dem eingelaufenen Langburkersdorfer Angreifer zusammenprallte. Zum Glück für Hohnstein entschied der Schiedsrichter in dieser Situation nicht auf Tor für Langburkersdorf sondern auf Freistoß für Hohnstein. So ging es mit einem sehr unbefriedigenden Unentschieden für Hohnstein in die Kabine.
Mit Beginn der zweiten Hälfte wollte Hohnstein endlich für klare Verhältnisse sorgen und spielte von Beginn auf Angriff. Allerdings konnte die Schwäche bei langen Bällen weiterhin nicht abgelegt werden. Nach zwei aussichtsreichen Hohnsteiner Angriffen, die beide unnötig vergeben wurden, sollte sich diese Fahrlässigkeit in der Chancenverwertung, wie schon so oft in dieser Saison, rächen. Nach einem langen Ball in die Spitze konnte sich Richter auf Seiten der Langburkersdorfer über links bis in den Hohnsteiner Strafraum durchsetzen und behielt im 1-gegen-1 mit dem Hohnsteiner Schlussmann noch die Übersicht um auf den ebenfalls völlig frei mitgelaufenen Schäfer querzulegen. Dieser hatte dann aus acht Metern kein Problem ins leere Hohnsteiner Tor einzuschieben. Nach diesem Gegentreffer kam nun bei den Hohnsteinern noch eine gehörige Portion Wut zu den Angriffsbemühungen dazu, wodurch sich Langburkersdorf kaum noch aus der eigenen Hälfte befreien konnte und die Hohnsteiner das Tor der Hausherren mit Angriffen eindeckte. Allerdings dauerte es gut acht Minuten ehe dabei etwas Zählbares heraussprang. Nachdem Matti Rothe, in der 61. Minute, auf der rechten Seite an den Ball gekommen war, konnte er sich gegen zwei Gegenspieler in den Strafraum der Hausherren durchsetzen, um dann mit viel Gefühl und Auge einen Schlenzer ins lange Eck auszupacken, der die meisten Anwesenden in Staunen versetzte. Nach diesem wunderschönen Treffer suchte Hohnstein endgültig die Entscheidung in diesem Spiel. Fast im Minutentakt ergaben sich so hochkarätige Chancen für die Hohnsteiner. Doch wie schon über weite Phasen der Partie sprang dabei nichts Zählbares heraus. Vier Bälle wurden Schäfer im Kasten der Langburkersdorfer glänzend pariert, ein Schuss aus Nahdistanz nach einem Eckball traf genau den Kopf eines Langburkersdorfer Spielers auf der Torlinie. Tobias Schulz setzte in der 77. Minute einen Gewaltschuss aus gut 20 Metern an die Unterkante der Querlatte, von wo der Ball wieder zurück ins Feld sprang und auch weitere sehr gute Möglichkeiten wurden entweder leichtfertig oder überhastet vergeben. In der 86. Minute bewahrheitete sich dann die alte Fussballweißheit, dass sich nicht genutzte Chancen irgendwann rächen. Nach einem Entlastungsangriff der Langburkersdorfer gab es einen Eckball für die Hausherren. Diesen führte Karika-Unger auf den kurzen Pfosten aus, wo Kästner eingelaufen war und sich gegen gleich zwei Bewacher behaupten konnte um den Ball dann per Kopf ins kurze Toreck zu verlängern. In den verbleibenden vier Spielminuten versuchte Hohnstein noch einmal alles, um zumindest noch den Ausgleich zu erzielen. Dabei befanden sich zeitweise 10 Hohnsteiner Spieler im und am Strafraum der Langburkersdorfer. Allerdings konnten auch die sich nun bietenden Chancen nicht in Tore verwandelt werden. So dass sich Langburkersdorf nach 90 Minuten über einen glücklichen Sieg freuen konnte und Hohnstein nicht nur über die Niederlage enttäuscht sein durfte sondern auch über die Vielzahl liegengelassener Möglichkeiten.
Damit ist die gute Serie der Hohnsteiner gerissen und man konnte sich nicht mit einem weiteren Erfolgserlebnis in die Winterpause verabschieden. In den nun fast drei Monaten spielfreier Zeit kann sich die Mannschaft aber nun in Ruhe auf die Rückrunde vorbereiten, um dann im neuen Jahr wieder auf Punktejagd zu gehen. Das nächste Spiel für Hohnstein steht am 27.02.2016 an. Dann ist Aufbau Pirna-Copitz zu Gast in Hohnstein. Bis dahin erst einmal eine schöne Adventszeit an alle.

14.11.15 SG Schönfeld 2. – Hohnsteiner SV 1:2 (0:2)

Es ist Mitte November, leichte Sturmböen liegen an, es regnet und die Temperaturen liegen unter 10 Grad. Dies sind immer wieder eindeutige Indizien dafür, dass der Hohnsteiner SV bei der zweiten Mannschaft der SG Schönfeld antreten muss. Gerüchten zufolge gibt es Spieler in den Hohnsteiner Reihen, die noch nie bei Sonnenschein in Schönfeld waren.
Aber nun zum Spiel, die Vorzeichen waren klar. Die Hohnsteiner wollten ihre gute Serie von fünf Spielen ohne Niederlage weiter ausbauen, um in Hinblick auf die nahende Winterpause im oberen Tabellendrittel zu überwintern. Genau dies schien bei allen Spielern auch angekommen zu sein und so legten die Hohnsteiner von Beginn an los wie die Feuerwehr, wodurch die Hausherren in den Anfangsminuten kaum die Mittellinie überqueren konnten. Dieser druckvolle Start wurde in der siebten Minute auch sofort belohnt. Nachdem Christian Schneider mit dem Rücken zum Tor, in Höhe des gegnerischen Sechszehners angespielt wurde, behauptete er sich gegen seinen Gegenspieler und hatte das Auge für seinen Mitspieler. So legte er den Ball flach zurück auf Fabian Lenz, der aus etwa 18 Metern punktgenau zielte und den Ball mit einem schönen Schuss erst durch die Beine eines Schönfelder Verteidigers schoss, ehe der Ball im linken Toreck zur Führung für Hohnstein einschlug. Man merkte Hohnstein an, das sie sofort nachlegen wollten und deswegen weiter munter nach vorn spielten. So konnte sich Aleksandar Thomas in der 11. Minute mit einem schönen Solo über die rechte durchsetzen und den Ball scharf und flach in die Mitte bringen. Dort versuchte der Schlussmann der Schönfelder den Ball abzuwehren, bekam das Spielgerät allerdings nicht unter Kontrolle. Dies schien Christian Schneider geahnt zu haben, reagierte am schnellsten und hatte kaum Mühe den Ball aus Nahdistanz im fast leeren Tor unterzubringen. Damit hatte Hohnstein noch bevor die Anfangsviertelstunde um war, gezeigt wo die Reise an diesem Tag hingehen sollte. Auch in der Folge blieb Hohnstein die spielbestimmende Mannschaft und schnürte die Schönfelder zumeist in der eigenen Hälfte ein. Allerdings mangelte es trotz immer gut herausgespielter Möglichkeiten nun wieder an der Genauigkeit im Abschluss. So scheiterten die Hohnsteiner Angriffe entweder am Schlussmann der Hausherren oder wurden neben das Gehäuse gesetzt. Die beste Möglichkeit in dieser Phase hatte dabei Aleksandar Thomas der im 1-gegen-1 aus spitzem Winkel den kürzeren gegen den Schönfelder Schlussmann zog. Die Hausherren, bis dato zumeist mit der Defensive beschäftigt, kamen in der 36. Minute zu ihrem ersten gefährlichen Torabschluss. Doch Gorek im Hohnsteiner Kasten konnte den satten Schuss von Habermann aus gut 20 Metern über die Querlatte lenken. Die letzten Minuten der ersten Hälfte verliefen dann wie weite Strecken des Spiels, Hohnstein dominierte den Gegner, schaffte es allerdings weiterhin nicht, dies auch in Tore umzusetzen. So ging es mit einer relativ beruhigenden Führung zum Pausentee. Hier wurde sich nochmals eingeschworen, noch den einen oder anderen Treffer nachzulegen, um das Spiel endgültig zu entscheiden.
Die zweite Hälfte gestaltete sich dann ähnlich wie die Erste, Hohnstein bestimmte zumeist das Geschehen, lies allerdings weiterhin gute Möglichkeiten liegen und mit zunehmender Spielzeit immer mehr die Zügel schleifen. So tauchte man zwar in regelmäßigen Abständen gefährlich vor dem Tor der Hausherren auf, gerade Aleksandar Thomas konnte dabei immer wieder Akzente setzen, aber man hatte durch eine etwas leichtfertige Spielweise auch zunehmende Problem die tapfer kämpfenden Schönfelder vom eigenen Tor fernzuhalten. Glücklicherweise blieben die Hausherren aber zumeist harmlos in ihren Angriffsversuchen, wodurch kaum Torgefahr aufkam. Hohnstein auf der Gegenseite konnte sich über die beiden Außen Peter Mattusch und Aleksandar Thomas bis in den Strafraum der Schönfelder kombinieren, wo dann im Abschluss aber zumeist die falschen Entscheidungen getroffen wurden. Selbst die eine oder andere 1-gegen-1-Situation wurde zumeist fahrlässig liegengelassen. So kam Schönfeld in der 55. Minute zur eigenen ersten Chance in der zweiten Hälfte. Nach einem Freistoß von der rechten Seite konnte Gorek allerdings am Fünfmeterraum mit dem Fuß vor den herannahenden Schönfelder Angreifern klären. In der Folge verflachte das Spiel etwas, Hohnstein blieb weiterhin spielbestimmenden, Schönfeld kämpfte wacker weiter um einen Anschlusstreffer zu erzielen, blieb in seinen Angriffsbemühungen aber zumeist äußerst harmlos. In der 71. Minute kam dann Eric Richter für Christian Schneider in die Partie und brachte noch einmal etwas Schwung in die Hohnsteiner Angriffsbemühungen. Als er dann in 77. Minute zu einem Freistoß zentral vor dem Strafraum der Schönfelder antrat, gab es ein kleines Kuriosum. Nicht nur das der Torhüter der Hausherren gleich acht Spieler in die Mauer berief, auch die anderen beiden verblieben Feldspieler hielten sich im eigenen Strafraum auf. Das nennt man wohl Igel-Taktik. Trotzdem ließ sich Richter davon nicht beirren, zielte bei seinem Freistoß aber etwas zu genau und setzte das Leder aus knapp 20 Metern knapp neben Pfosten. In der 83. Minute war es abermals Richter, der einen weiteren Treffer für Hohnstein auf dem Fuß hatte. Nachdem er seinen Gegenspieler abwimmeln konnte, lief er allein auf das Tor der Hausherren zu und setzte zu einem Heber an. Dieser hätte unter normalen Umständen wahrscheinlich auch seinen Weg ins Tor gefunden. Doch hier kam den Hausherren der Wind zu Hilfe wodurch der Ball neben das Tor „geweht“ wurde. Kurz darauf war schon wieder ein Hohnsteiner frei durch, diesmal wurde Peter Mattusch schön freigespielt. Leider setzte er seinen Flachschuss aus 8 Metern knapp neben den kurzen Pfosten. Auf der Gegenseite setzte Schönfeld noch einmal zu einem letzten Versuch an, sich gegen die drohende Niederlage zu stemmen. Nach einem Ballverlust der Hohnsteiner im Mittelfeld liefen gleich vier Schönfelder einen Angriff gegen die Hohnsteiner Defensive. Dabei wurde in halbrechter Position an der Strafraumgrenze Habermann freigespielt, der den Ball, in leicht abseitsverdächtiger Position mitnehmen konnte und aus 11 Metern mit einem satten Schuss abschloss. Diesen Ball konnte Gorek mit einer schönen Parade fast entschärfen, leider segelte der Ball aber von der Hand des Hohnsteiner Schlussmanns in hohem Bogen in Richtung langer Torecke. Wo er knapp vor der Torlinie aufsprang um dann doch noch seinen Weg in den Hohnsteiner Kasten zu springen. Nun bekam Schönfeld noch einmal eine zweite Luft, Hohnstein schien nun aber wieder konzentrierter, wodurch die letzten Minuten unbeschadet überstanden wurden. Wodurch die Serie weiter ausgebaut werden konnte, leider mit einem Ergebnis, dass knapper klingt als das Spiel tatsächlich war. Nichtsdestotrotz klettert Hohnstein mit diesem Sieg weiter in der Tabelle und befindet sich nun auf dem fünften Tabellenplatz. Am nächsten Sonntag steht nun das letzte Spiel der Hinrunde für die Hohnsteiner an. Dabei geht es wieder auswärts gegen die zweite Mannschaft des SSV Langburkersdorf. Mit einem erneuten Sieg in diesem Spiel könnten die Hohnsteiner ihren etwas suboptimalen Saisonstart fast wieder vergessen machen und im oberen Tabellendrittel überwintern.

07.11.15 Hohnsteiner SV – SC Einheit Bahratal-Berggießhübel 6:3 (4:3)

Der hart umkämpfte Sieg gegen den FSV Bad Schandau in der Vorwoche musste am vergangenen Wochenende durch Hohnsteiner schwer bezahlt werden. Mit zwei Gelb/Rot-gesperrten Spielern und zwei Spielern die ihre fünfte gelbe sahen. Damit standen Hohnstein gegen den Tabellenvierten aus Bahratal gleich vier Stammkräfte nicht zu Verfügung. Trotzdem konnte man 12 fitte Spieler aufbieten, die mit der klaren Maßgabe die positive Serie Hohnsteiner auszubauen an den Start gingen.
Anscheinend hatte Trainer Jens Heymann vor dem Spiel auch die passenden Worte gefunden, denn von Beginn an übernahm Hohnstein das Heft der Handlung und schnürte die Gäste zumeist in der eigenen Hälfte ein. Lies Hohnstein in den vorangegangenen Spielen zumeist auch die besten Chancen liegen, wurde an diesem Tag gleich die erste gute Möglichkeit in der fünften Minute genutzt. Nach einer Flanke durch Stev Eckardt von der rechten Seite, war Aleksandar Thomas am langen Pfosten seinem Bewacher enteilt und brachte das Spielgerät mit einem mustergültigen Kopfball im langen Toreck unter. Damit schienen die Weichen an diesem Tag gestellt zu sein, was aber in den anschließenden 30 Minuten des Spiels passierte, kann vor allem für die angereisten Zuschauer als sehr unterhaltsam bezeichnet werden. Hohnstein bestimmte zwar weiter das Spiel, lies sich aber in der Defensive zu einigen unnötigen Foulspielen hinter der Mittellinie hinter der Mittellinie hinreißen. Für diese hatten die Gäste aus Bahratal mit Sebastian Böhme einen Spezialisten in ihren Reihen, der diese Bälle immer wieder gefährlich vor das Hohnsteiner Tor schlug. So geschehen in der 14. Minute, als er einen Freistoß von der rechten Seite an den Fünfmeterraum des Hohnsteiner SV zog. Dort eilte Gorek aus seinem Kasten um den Ball abzuwehren, dabei kam er auch mit den Fäusten an den Ball, ehe er von gleich zwei Bahratalern hart angegangen und zu Fall gebracht wurde. Allerdings schien das für den Schiedsrichter kein Grund zu sein auf Freistoß zu entscheiden, wodurch sich Marco Standke im Gewühl an den Ball kam und zum Ausgleich für die Gäste einnetzen konnte. Trotz heftiger Diskussionen seitens der Hohnsteiner nahm der Schiedsrichter seine Entscheidung nicht zurück. Seine Begründung war, dass nach neuester Regelauslegung der Schutz des Torhüters im Fünfmeterraum nicht mehr so hart gepfiffen wird. Durch diesen Freifahrtsschein kann Hohnstein in Zukunft zumindest etwas Kreide sparen, da der Fünfmeterraum anscheinend nicht mehr von Belang ist. Durch diesen unglücklichen Ausgleich gegen die Hohnsteiner ließen diese sich aber keinesfalls die Lust am Spiel nehmen, sondern spielten weiter munter nach vorn. Und nun sollte sich zeigen, dass Aleksandar Thomas in diesem Spiel zu Höchstform auflaufen sollte, denn in der 21. Minute folgte sein zweiter Streich. Wieder war es eine Flanke von Stev Eckardt über rechts und wieder stieg Aleksandar Thomas am langen Pfosten am höchsten und nickte den Ball zu erneuten Führung für Hohnstein ein. Auf dieser Führung wollte sich Hohnstein keinesfalls ausruhen und setzte die Bahrataler weiter unter Druck. In der 29. Minute bekamen die Hausherren dann einen Freistoß in Höhe der Mittellinie zugesprochen. Allerdings verunglückte dessen Ausführung etwas und der Ball landete direkt beim Libero der Bahrataler, doch dessen Klärungsversuch ging gründlich schief und segelte als Bogenlampe in den Strafraum der Gäste. Hier war es wieder Aleksandar Thomas der am schnellsten und lupfte den Ball per Kopf kurz vor dem herauseilenden Gästeschlussmann ins Tor. Ein Hattrick nach 29 Minuten und dabei alle drei Treffer per Kopf erzielt, es schien der Tag des Hohnsteiner Angreifers zu sein. Doch in der Folge schien sich Hohnstein seiner Führung etwas zu sicher zu sein und überließ den Gästen mehr Feldvorteile. Aus diesen resultierte in der 32. Minute ein Eckball für die Bahrataler. Dieser wurde auf dem am kurzen Pfosten freistehenden Marco Standke geschlagen, welcher den Ball zwar nicht auf das Hohnsteiner Tor aber an die Schulter von Stev Eckardt köpfte. Von wo das Spielgerät seinen Weg in den linken oberen Torwinkel des Hohnsteiner Gehäuses fand. Dieser Anschlusstreffer schien den Gästen nochmals Aufwind zu geben und so kamen sie drei Minuten später sogar zum Ausgleich. Vorangegangen war ein langer Ball in die Spitze bei dem Gorek im Hohnsteiner Kasten erst zu zögerlich reagierte und dann den Ball direkt vor die Füße von Philipp Wagner prallen lies, der aus 7 Metern problemlos zum Ausgleich einschieben konnte. Damit war die eigentlich souveräne Führung der Hohnsteiner binnen kürzester Zeit wieder egalisiert. Nun schienen die Hohnsteiner wieder aufgewacht und hatten mit Aleksandar Thomas einen Spieler in ihren Reihen, dem an diesem Tag einfach alles gelang. Nach einem Anspiel auf Thomas in der 37. Minute setzte er sich gegen seinen Gegenspieler in den Strafraum der Gäste durch und bewies, dass er es auch mit dem Fuß kann, als er den Ball mit einem satten Schuss aus 10 Metern im Gehäuse der Bahrataler unterbrachte. Damit hatten die Zuschauer in knapp 30 Minuten gleich 7 Treffer bestaunen können. Vier davon vom Hohnsteiner Aleksandar Thomas erzielt. Kurz vor dem Pausenpfiff hatte Hohnstein dann die Möglichkeit sogar noch auf 5:3 zu erhöhen. Nach einem schönen Querpass von Thomas kam Stev Eckardt am rechten Pfosten zum Torabschluss. Seine schöne Direktabnahme konnte der Schlussmann der Gäste allerdings noch über das Tor lenken. So ging es mit einer eigentlich unnötig knappen Führung für Hohnstein in die Pause.
Nach der Pause sah man Hohnstein an, dass sie das Spiel nun endlich entscheiden wollten, allerdings auf darauf bedacht waren, nicht noch ein unnötiges Gegentor der Gäste zu bekommen. Leider offenbarten die Hausherren dabei wieder die gleichen Probleme in der Chancenverwertung wie in den vorangegangenen Spielen. So wurden sich in regelmäßigen Abständen beste Möglichkeiten erspielt, etwas Zählbares sprang dabei allerdings nicht heraus. Unter anderem weil sich in gleich zwei Situationen Hohnsteiner Spieler frei vor dem Gästetor gegenseitig im Torabschluss behinderten. Die Gäste aus Bahratal blieben hingegen nur durch Freistöße aus dem Halbfeld gefährlich, die allesamt durch die Hohnsteiner Defensive geklärt werden konnten. Durch die mangelnde Chancenverwertung dauerte es bis zur 80. Minute ehe Hohnstein wieder jubeln durfte und das Spiel endgültig entscheiden konnte. Einen Freistoß auf der linken Seite legte sich Peter Mattusch zurecht und verwirrte dann mit seiner ganzen Erfahrung die Defensive der Gäste. Kurz bevor der den Freistoß ausführte tat er lauthals kund, denn Ball auf den bereits viermal erfolgreichen Aleksandar Thomas treten zu wollen. Durch diese Finte konzentrierten sich alle auf den Hohnsteiner Angreifer, wodurch Fabian Lenz am langen Pfosten völlig ungedeckt blieb. Der Freistoß fand dann genau den Kopf von Lenz, der keine Mühe hatte den Ball aus fünf Metern ins Gästetor einzunicken. In der 82. Minute veredelte Aleksandar Thomas dann seine Weltklasseleistung an diesem Tag mit seinem fünften Treffer und machte sind endgültig zum Mann des Spiels. Nach einem schönen Anspiel durch die Gasse von Jens Heymann, fand sich der Hohnsteiner Angreifer völlig frei vorm Gästetor. Diese Möglichkeit ließ er sich nicht nehmen und schob überlegt ins lange Eck zum 6:3 für Hohnstein ein. Die letzten Spielminuten wurden dann von Hohnstein ruhig zu Ende geführt und mit Schlusspfiff wurde vor allem der Fünffachtorschütze Thomas gefeiert.
Mit diesem Sieg bleibt Hohnstein auch im fünften Spiel in Folge ungeschlagen und verbessert sich auf dem sechsten Tabellenplatz. Diese Serie gilt es nun in den verbleibenden beiden Hinrundenpartien gegen Schönfeld und Langburkersdorf auszubauen. Wodurch man auf einem Platz im ersten Tabellendrittel überwintern könnte.

30.10.15 FSV 1924 Bad Schandau 1. – Hohnsteiner SV 1:2 (1:1)

Nach einem etwas unbefriedigenden Unentschieden gegen TuS Einheit Wehlen in der Vorwoche, reisten die Hohnsteiner am gestrigen Samstag zum Tabellennachbarn aus Bad Schandau. Hatte man in der Vorwoche noch 16 Spieler zur Verfügung, hatte das Personalkarusell in dieser Woche wieder ordentlich rotiert und so traten nur 12 Hohnsteiner die Reise nach Bad Schandau an. Nichtsdestotrotz sollten gegen Bad Schandau die nächsten drei Punkte mit nach Hohnstein genommen werden, auch um in der Tabelle weiter nach oben zu klettern und den Anschluss an die Spitzengruppe nicht zu verlieren.
So ging Hohnstein von Beginn an druckvoll zu Werke und spielte bei besten Fußballwetter munter nach vorn. Gerade über die beiden Außen Peter Mattusch und Aleksandar Thomas konnte man sich immer wieder gefährlich vor das Tor der Hausherren kombinieren. Eine solche Kombination wurde dann auch in der 14. Minute zum ersten Torerfolg genutzt. Nachdem sich Peter Mattusch über links in den Strafraum der Schandauer durchsetzen konnte, hatte er noch das Auge für den ebenfalls eingelaufenen Eric Richter. Diesen bediente er mit einem mustergültigen Flachpass und der Hohnsteiner Angreifer ließ sich nicht zweimal bitte und schob aus zehn Metern flach ins lange Eck zur Hohnsteiner Führung ein. Der FSV Bad Schandau auf der Gegenseite versuchte sich zumeist mit langen Bällen in die Spitze, die aber trotz tiefstehender Sonne immer wieder gut von der Hohnsteiner Defensive verteidigt werden konnten. Nach der frühen Führung blieb Hohnstein weiter am Drücker und erspielte sich Chance um Chance. Leider mit derselben Ausbeute wie in den Vorwochen. So kam Eric Richter beispielsweise in der 19. Minute nach einer Flanke von Aleksandar Thomas frei zu Kopfball setzte den Ball aus sieben Metern aber über das Tor. Auf der Gegenseite sorgte Bad Schandau für den ersten Aufreger. Nach einem langen Ball in die Spitze lief der Ex-Hohnsteiner Manuel Wende allein auf den Hohnsteiner Kasten zu, umkurvte Gorek im Hohnsteiner Kasten und schob dann ins leere Tor ein. Zum Glück für Hohnstein entschied Schiedsrichter Haufe aber auf Abseits und so blieben die Gäste weiter in Führung. In der 25. Minute dann wieder eine Großchance für Hohnstein, nach schönem Kurzpassspiel tauchte Martin Eichler frei vorm Tor der Hausherren auf, überlegte in dieser Situation aber zu lange und vertändelte den Ball. Vier Minuten später eine ähnliche Situation, diesmal konnte sich Aleksandar Thomas in den Strafraum der Schandauer durchsetzen. Doch auch er traf in dieser Situation die falsche Entscheidung und verlor den Ball beim Versuch am Schlussmann der Schandauer vorbeizugehen. Diese fahrlässige Chancenauswertung hätte sich dann in der 32. Minute fast gerächt. Wieder nach einem langen Ball in die Spitze, tauchte Herzog für die Schandauer allein vor Gorek im Hohnsteiner Kasten auf, auch er konnte ihn umkurven. Seinen Schuss klärte der gut mitgelaufene Andre Rothe zum Glück für die Hohnsteiner auf der Linie. In den letzten zehn Minuten vor der Pause, versuchte Hohnstein noch einmal die Führung aufzubauen, scheiterte aber wie so oft an der eigenen Abschlussschwäche. So hatte zum Beispiel Eric Richter noch eine gute Möglichkeit per Kopf und auch Jens Heymann setzte einen Schuss aus 16 Metern knapp neben das Tor. Hatte Hohnstein bei den zwei vorangegangenen gefährlichen Angriffen der Schandauer noch Glück gehabt, rächten sich nun die ausgelassenen Chancen in der 44. Minute. Wiederum gab es einen langen Ball in die Spitze, diesmal verschätzte sich die Hohnsteiner Defensive und so war Manuel Wende frei durch. Mit hohem Tempo ging er am Hohnsteiner Schlussmann vorbei und schob dann seelenruhig zum Ausgleich ein. Mit diesem für Hohnstein sehr enttäuschenden Unentschieden ging es dann zum Pausentee. Hier schwor sich die Mannschaft noch einmal ein und wollte in der zweiten Hälfte das Spiel endlich für sich entscheiden.
Waren die ersten 45. Minuten noch ein relativ normales Fußballspiel, hätte man in den zweiten 45 Minuten eine Warnung für Herzpatienten aussprechen müssen. Zunächst begann das Spiel ruhig und Hohnstein setzte die Schandauer wie schon in der ersten Hälfte weiter unter Druck, lies aber immer wieder gute Chancen zur erneuten Führung liegen. Exemplarisch dafür die 55. Minute, als sich Aleksandar Thomas sehenswert über rechts in den Strafraum durchsetzte und aus 8 Metern zum Torabschluss ansetzte. Der Ball strich zwar knapp am langen Pfosten vorbei, allerdings befand sich Eric Richter in dieser Szene völlig ungedeckt am Elfmeterpunkt, so dass ein Querpass vielleicht die bessere Alternative gewesen wäre. So blieb es weiterhin beim Unentschieden. Die Vielzahl der liegengelassenen Chancen hätte sich dann in der 60. Minute endgültig rächen können, als Bad Schandau seinen ersten wirklichen Angriff in der zweiten Hälfte vortrug. Nachdem der Schandauer Wiesegarth im Mittelfeld den Ball erobern konnte, hatte er das Auge und das nötige Gefühl im Fuß um den Ball genau in den Lauf des gestarteten Förster über die Hohnsteiner Abwehrreihe zu heben. Mit seinem Schuss traf dieser aber nur den herauseilenden Gorek, ehe er selbst ebenfalls noch gegen den Hohnsteiner Schlussmann prallte. Glücklicherweise konnte es nach einer kurzen Behandlungspause aber weitergehen. Nun war Hohnstein wieder am Drücker und man spürte vor allem den Willen der Gäste das Spiel gewinnen zu wollen. Dies sollte dann in der 68. Minute belohnt werden. Als nach einem Eckball der Torabschluss der Hohnsteiner nur den Pfosten traf, nutzte ein Schandauer das Gewirr im eigenen Strafraum um den Ball mit der Hand ins Toraus zu befördern. Dabei befand er sich allerdings genau im Blickfeld des Schiedsrichters, der folgerichtig auf Elfmeter für Hohnstein entschied. Dem fälligen Strafstoß nahm sich Kapitän Martin Eichler an und verwandelte abgeklärt und souverän flach ins rechte Toreck. Damit hatte Hohnstein die Führung wiederhergestellt und wähnte sich nun auf der Siegerstraße. Dieses Gefühl währte allerdings nicht lange. In der 72. Minute kam wieder Wiesegarth für die Schandauer im Mittelfeld an den Ball und wieder schaffte er es den Ball in den Lauf des gestarteten Förster zu heben. Doch auch diesmal war beim Schlussmann der Hohnsteiner Endstation. Den Versuch des Schandauer Angreifers den Ball flach einzuschieben, konnte er mit der linken Fußspitze vereiteln. Auf der Gegenseite ließen die Hohnsteiner wieder einmal selbst beste Möglichkeiten liegen. So traf Eric Richter in der 74.Minute einen verunglückten Befreiungsschlag des Schandauer Schlussmanns nicht richtig und setzte den Ball neben das (fast) leere Tor. In der Schlussviertelstunde warf nun Bad Schandau noch einmal alles nach vorn, um doch noch einen Punkt zu behalten. Kräftig unterstützt wurden sie dabei vom Schiedsrichter, der anscheinend ebenfalls der Meinung war, dass ein Unentschieden vielleicht besser wäre. So konnte man eigentlich bei jedem Körperkontakt der Hohnsteiner davon ausgehen, dass man die Pfeife des Schiedsrichters hörte und es Freistoß für die Hausherren gab. Damit konnte sich Hohnstein kaum noch aus der eigenen Hälfte befreien und stemmte sich nun mit Mann und Maus gegen die Schandauer Angriffe und den Unparteiischen. Dadurch überschlugen sich nun die Ereignisse im und um den Hohnsteiner Strafraum. Zuerst tauchte nach einem Freistoß der Schandauer Alrammo völlig frei an Strafraumkante vor dem Hohnsteiner Tor auf. Seinen Schuss aus 14 Metern konnte Gorek allerdings zum Einwurf abwehren. Aus diesem Einwurf entstand dann ein Eckball für Bad Schandau, dieser wurde auf den langen Pfosten getreten, wo Manuel Wende zum Kopfball hochstieg. Diesen auf die lange Ecke gezogenen Ball konnte allerdings der auf der Linie postierte Tobias Schulz zum Glück für die Hohnsteiner abwehren. Doch damit war noch lange nicht Schluss, drei Minuten später kam Wiesegarth an der Strafraumgrenze der Hohnsteiner zum Torabschluss doch diesen Ball konnte Andre Rothe mit vollem Körpereinsatz zur Ecke abwehren, in dem er sich in den Ball warf. In der 90. Minute rückte sich dann der Schiedsrichter wieder einmal in den Fokus des Geschehens. Nach einem Freistoß für die Schandauer an der Mittellinie ging Gebauer im Hohnsteiner Strafraum zu Boden, nachdem er vom Hohnsteiner Kapitän Eichler leicht gehalten wurde. Für den Schiedsrichter eine eindeutige Sache, für alle anderen ein Elfmeter der Marke „Kann man geben, muss man aber nicht.“. Doch damit nicht genug, denn zur Überraschung aller schickte Schiedsrichter Haufe den Hohnsteiner Kapitän auch noch mit Gelb/Rot vom Feld. Nun stand die Hohnsteiner Führung auf Messers Schneide. Nach einigen Diskussionen legte sich Förster den Ball zum Strafstoß zurecht um für die Hausherren doch noch ein Unentschieden zu sichern. Doch dabei hatte er die Rechnung ohne Gorek im Hohnsteiner Kasten gemacht. Seinen platziert aber etwas zu schwach getretenen Elfmeter konnte der Hohnsteiner Schlussmann zum Jubel aller anwesenden Hohnsteiner abwehren. Nun hätte es für Hohnstein eigentlich schon ein Happyend geben können, doch wieder hatten die Hohnsteiner die Rechnung ohne den Schiedsrichter gemacht, der kurz darauf eine Nachspielzeit von unglaublichen fünf Minuten anzeigte. Diese hatte Hohnstein nun mit einem Mann weniger zu bestehen. Und auch diese sollte es nochmal in sich haben. Bad Schandau gab nun endgültig die Defensive auf und warf alles nach vor. Hohnstein auf der Gegenseite konnte sich kaum nennenswert vom eigenen Sechszehner entfernen. Zum Glück für die Hohnsteiner blieben die vorgetragenen Angriffe der Hausherren aber alle zu ungenau. In der 94. Minute schaltete sich nochmals der Schiedsrichter in das Geschehen ein. Nach einem Allerweltsfoul im Halbfeld entschied er nicht nur für Freistoß für Bad Schandau sondern zur Verwunderung aller auch noch auf Gelb für den Foulenden Matti Rothe. Da es auch für ihn schon die zweite Karte im Spiel im war, musste nun der nächste Hohnsteiner frühzeitig duschen gehen. Nun hieß es für die Hohnsteiner als mit 9 Mann die knappe Führung zu verteidigen. Dies wurde übrigens durch den Unparteiischen nochmals erschwert, als er die eh schon lange Verlängerung nochmals um zwei Minuten erhöhte. Doch auch dies konnte Hohnstein an diesem Tag nicht schlagen und so feierte man nach unglaublichen 97 Minuten in denen genug Stoff für drei Spiele vorhanden war einen vor allem durch unbändigen Willen und Moral erzielten Auswärtssieg.
Dieser muss nun zwingend in das kommende Duell übernommen werden, da man auch dank des Schiedsrichters nicht nur auf die zwei mit Gelb/Rot gesperrten Spieler verzichten muss, sondern auch noch zwei weitere Spieler ihre fünfte gelbe Karte sahen und ebenfalls in der nächsten Woche fehlen werden.

24.10.15 Hohnsteiner SV – TuS Einheit Wehlen 2:2 (0:1)

Nach einem vor allem über den Kampf errungenen Sieg gegen die zweite Mannschaft aus Reinhardtsdorf, hatte der Hohnsteiner SV am vergangenen Wochenende einen ganz anderen Gegner vor der Brust. Mit der TuS Einheit Wehlen reiste der derzeitige Tabellendritte nach Hohnstein, von dem die Hohnsteiner nach acht Spielen satte fünf Plätze trennen. Dadurch gingen die Hausherren natürlich entsprechend motiviert ins Spiel, wollte man doch beweisen, dass man sich zu Unrecht im Tabellenmittelfeld befindet.
In den Anfangsminuten agierten beide Mannschaften zumeist auf Augenhöhe und die wenigen Angriffsversuche wurden auf beiden Seiten durch die Abwehrreihen relativ schadlos vereitelt. In der Folge fand Hohnstein dann besser ins Spiel und band die Gäste zumeist in der eigenen Hälfte. Leider folgte dann in der 10. Minute wieder einer dieser kollektiven Aussetzer, wie sie in dieser jungen Saison schon so oft vorkamen. Nach einem Ballverlust der Hohnsteiner im Mittelfeld, schalteten die Wehlener schnell um. Dadurch konnte sich Riedel auf Seiten der Wehlener bis zur Hohnsteiner Grundlinie durchsetzen und von dort scharf in die Mitte spielen. Der Querpass fand den mitgelaufenen Weber, der in der Mitte seinen Bewachern enteilt war und er hatte aus sechs Metern keine Mühe den Ball über die Linie zu befördern. Damit hatten die Gäste gleich ihre Chance zur Führung genutzt. Dies schien nun aber die Hohnsteiner keineswegs zu hemmen sondern eher noch anzustacheln. Um dies vorweg zu nehmen, blieb der erste Torschuss auch der einzige in der kompletten ersten Halbzeit. Denn von nun an bestimmte nur noch Hohnstein das geschehen. Vor allem Aleksandar Thomas auf dem linken Flügel brachte dabei die Wehlener Defensive ein ums andere Mal in erhebliche Schwierigkeiten. So erarbeitet sich Hohnstein in regelmäßigen Abständen beste Tormöglichkeiten, allerdings bleibt es dasselbe Lied wie schon die gesamte Saison, trotz bester Möglichkeiten münzt man diese nicht in Tore um. Die besten Möglichkeiten hatten dabei Tobias Schulz mit einem Freistoß in der 18. Minute. Diesen zog er mit viel Wucht aufs kurze Eck, wodurch der Wehlener Keeper den Ball nur prallen lassen konnte. Hier stand eigentlich Felix Nowak goldrichtig, scheiterte aber aus Nahdistanz im ersten Versuch am liegenden Wehlener Schlussmann und im zweiten Versuch an einem auf der Linie stehenden Wehlener. Von dort prallte der Ball zurück zu Peter Mattusch, der den Ball aus 16 Metern aber über das Tor setzte. Gleich drei Minuten später die nächste dicke Chance für Hohnstein. Nach einem abgewehrten Eckball nahm Uwe Hausdorf mit einem Volleyschuss von der Strafraumkante Maß auf das Kreuzeck. Der an diesem Tag glänzend aufgelegte Schlussmann der Wehlener wischte den Ball allerdings noch über die Latte. Auch in der Folge hielt Hohnstein den Druck aufrecht und so gab es in der 28. Minute die nächste gute Chance. Nach einem Querpass von Aleksandar Thomas vor das Wehlener Tor, verpasste erst Christian Schneider den Ball, allerdings war auch Felix Nowak eingelaufen und versuchte sich mit einem Torabschluss, traf aber symptomatischer Weise nur Christian Schneider auf der Torlinie. In der 32. Minute durfte sich dann der nächste Hohnsteiner versuchen. Wiederum nach einem Querpass von Aleksandar Thomas fand sich nun Martin Eichler völlig frei vor dem Wehlener Kasten, doch auch ihm versagten die Nerven und so setzte er den Ball aus 8 Metern neben das Tor. Damit war mit dem lustigen Scheibenschießen allerdings noch lange nicht Schluss. In der 36. Minute setzte Christian Schneider nach einer Flanke von links noch einen Kopfball ans Lattenkreuz und kurz vor der Pause scheiterte Aleksandar Thomas noch einmal mit einem Schuss am Wehlener Schlussmann. Alles in allem konnten sich die Gäste aus Wehlen schon zur Pause bei den Hohnsteinern bedanken, dass sie immer noch in Führung lagen.
Für die zweite Hälfte hatten sich die Hohnsteiner viel vorgenommen, vor allem nun endlich ihre Chancen in Tore umzuwandeln. Allerdings schien man mit Wiederanpfiff noch nicht wieder vollständig auf dem Platz zu stehen. Denn aus dem Hohnsteiner Anstoß resultierte kurioserweise ein Einwurf für Wehlen. Diesen führten die Gäste schnell aus und spielten den Ball zum in der Halbzeit eingewechselten Spielertrainer Schwefel. Dieser fand sich völlig blank rechts vorm Hohnsteiner Strafraum und hatte Zeit zu einem Kunstschuss anzusetzen, indem er den Ball mit viel Gefühl über den zu weit vorn stehenden Gorek im Hohnsteiner Kasten, ins linke Kreuzeck hoch. Dies bedeutet das zweite Tor mit dem zweiten Torschuss, so etwas nennt man wohl Effizienz und genau diese fehlt den Hohnsteinern zurzeit. Was man der Mannschaft anrechnen muss, auch nach dem zweiten Gegentreffer gab sie sich nicht auf und drängte weiter auf ein eigenes Tor. Allerdings mit genauso viel Erfolg wie in der ersten Hälfte. Wieder erspielte man sich beste Möglichkeiten und wieder kam nichts zählbares dabei heraus, außer dass sich der Wehlener Schlussmann ein ums andere Mal auszeichnen konnte. Die beste Möglichkeit um den Rückstand zu verkürzen hatte dabei Tobias Schulz. Nach einem klaren Foul an Aleksandar Thomas im Wehlener Strafraum entschied der Schiedsrichter folgerichtig auf Strafstoß für Hohnstein. Zwar zielte Schulz flach auf das linke untere Toreck, doch auch hier war Schnepp im Wehlener Tor wieder zu Stelle und konnte den Ball klären. Damit schien das Wehlener Tor endgültig wie vernagelt. Die liegengelassenen Chancen hatten sich dann in der 66. Minute endgültig rächen können, als der Wehlener Weber nach einem Konter frei vor dem Hohnsteiner Tor auftauchte. Allerdings scheiterte er im 1-gegen-1 an Gorek im Hohnsteiner Kasten. Übrigens der erste Torschuss an diesem Tag, der für die Gäste kein Tor einbrachte. Hohnstein hingegen mühte sich weiter und wurde in der 74. Minute endlich durch Aleksandar Thomas belohnt. Nach einer verunglückten Flanke der Hohnsteiner machte sich der Wehlener Torwart in der Mitte schon bereit den Ball aufzunehmen. Doch plötzlich schoss der Hohnsteiner Angreifer von links dazwischen und konnte ihm den Ball noch vor den Händen wegspitzeln, um dann ins leere Tor einzuschieben. Nun blieben Hohnstein noch 15 Minuten um das Ergebnis doch noch gerade zu rücken. Die Hausherren warfen nun alles nach vorn und stellenweise glich das Spiel einer Belagerungssituation des Wehlener Strafraums. Wodurch sich die Gäste fast nur noch auf das Rausschlagen der Bälle konzentrierten. In der 84. Minute war es dann für die Hohnsteiner endlich soweit. Unter gütiger Mithilfe eines Wehlener Verteidigers krönte Aleksandar Thomas seine Leistung an diesem Tag. Denn ebenjener Verteidiger beförderte eine Flanke des Hohnsteiner Angreifers unhaltbar in die Maschen und zum Ausgleich für die Hohnsteiner. In den verbliebenen sechs Minuten wollte Hohnstein das Spiel nun endgültig drehen und hatte auch fast minütlich die Chance dazu. Doch nun schlich sich wieder die Harmlosigkeit in den Hohnsteiner Angriff ein. Mit gefühlten 50 Schüssen auf das Wehlener Tor traf man eigentlich alles, nur eben nicht ins Tor. So stand für die Hohnsteiner am Ende ein, zwar auf dem Papier, sehr achtbares Unentschieden gegen den Tabellendritten zu Buche. Vom Spielverlauf her waren aber alle enttäuscht, denn so viele Chancen wie an diesem Tag hatte man sich in dieser Saison noch nicht erspielt. Leider vermisste man bis zum Schluss sich dafür zu belohnen.
Nichtsdestotrotz hat man gezeigt, dass man immer in der Lage ist ein Spiel zu drehen und sich vor vermeintlich besseren Mannschaften nicht verstecken muss. Nur die Sache mit der Chancenverwertung sollte endlich mal klappen. Die nächste Chance den Knoten zum Platzen zu bringen bietet sich am nächsten Wochenende, wenn man beim Tabellennachbarn in Bad Schandau antritt.

17.10.15 SG Traktor Reinhardtsdorf – Hohnsteiner SV 1:2 (1:1)

Nachdem man im letzten Saisonspiel gegen Sachsen Müglitztal die ersten drei Punkte der Saison eingefahren hatte, ging es am vergangenen Wochenende zur zweiten Mannschaft der SG Traktor Reinhardtsdorf. Die Reinhardtsdorfer waren ähnlich wie die Hohnsteiner sehr durchwachsen in die laufende Saison gestartet und so wollten die Hohnsteiner ihre Chance nutzen und gleich den nächsten Sieg einfahren. Die Vorzeichen dafür waren allerdings nicht besonders aufmunternd, standen beim letzten Heimspiel noch 16 Akteure zu Verfügung, waren es nun mit Ach und Krach 12 Spieler, einige davon gesundheitlich angeschlagen.
Nichtsdestotrotz wollten die Hohnsteiner beweisen, dass sie nach einem verpatzten Saisonstart eigentlich zu Unrecht im unteren Tabellendrittel stehen. Die Partie begann dann aber etwas verhalten, so dass sich das Geschehen zumeist um den Mittelkreis abspielte, unterbrochen nur von einzelnen Angriffsversuchen beider Mannschaften. Nach etwa zehn Minuten gewann dann Hohnstein immer mehr die Oberhand gegen gut verteidigende Hausherren, konnte seine Feldvorteile allerdings noch nicht in aussichtsreiche Möglichkeiten umsetzen. Reinhardtsdorf setzte in dieser Phase vermehrt auf lange Bälle in die Spitze um die wendigen Stürmer in Szene zu setzen. Mit diesem Rezept schienen die Reinhardtsdorfer auch mehr Aussichten auf Erfolg zu haben. Nach einem abgefangenen Ball in 17. Minute ging es für die Hausherren schnell nach vorn. Ein Ball auf die linke Hohnsteiner Seite, sahen die meisten Hohnsteiner Spieler schon im Aus, allerdings nicht ein Spieler von Reinhardtsdorf. Dieser erreichte den Ball noch kurz vor der Seitenauslinie und konnte sich im Anschluss bis auf die Grundlinie durchsetzen. Von dort spielte er den Ball mustergültig flach in die Mitte auf den ebenfalls mitgelaufenen Glaser, der aus 8 Metern Torentfernung nur noch den Fuß in den Ball halten musste um die Führung für Reinhardtsdorf zu erzielen. In den Folgeminuten wirkte Hohnstein etwas geschockt vom unerwarteten Gegentreffer und hatte Mühe wieder ins Spiel zu finden. So kamen die Reinhardtsdorfer in der Folge noch zu zwei guten Möglichkeiten, die aber beide nichts einbrachten. Langsam fingen sich nun die Hohnsteiner wieder. Erstes Zeichen das man gewillt war den Rückstand nicht hinzunehmen, setzte Tobias Schulz in der 30. Minute. Sein sehenswerter Schuss aus 25 Metern traf zum Pech für die Hohnsteiner nur die Querlatte. In der Folge drängte Hohnstein die Hausherren zumeist tief in die eigene Hälfte blieb aber bei den Abschlüssen meist zu ungenau oder man übersah den besser postierten Nebenmann. So dauerte es bis zur 44. Minute ehe Hohnstein das erste Mal jubeln durfte. Nachdem Christian Schneider schön im Strafraum der Reinhardtsdorfer freigespielt wurde, zog er mit dem Spielgerät am Fuß nach links und konnte seinen Bewacher abschütteln, um dann mit seinem eigentlich schwächeren linken Fuß aus spitzen Winkel zum Ausgleich einzuschieben. Nach seinem zweiten Saisontor mit links sollte er eventuell noch einmal darüber nachdenken, welcher eigentlich sein starker Fuß ist. Mit diesem verdienten Ausgleich ging es dann für die Hohnsteiner in die Pause, wo man sich vornahm das Spiel nun noch komplett zu drehen.
Nach Wiederanpfiff zeigte sich zunächst aber ein offenes Spiel zwischen den Strafräumen bei dem beide Mannschaften immer wieder gefährlich vor die gegnerischen Tore kamen, zumeist aber keine echte Torgefahr entstand. So war in der ersten Viertelstunde nach Wiederanpfiff kaum auszumachen wer diese Parte für sich entscheiden würde. Erst in der 73. Minute stellte Stev Eckardt die Weichen für einen Auswärtssieg der Hohnsteiner. Nach dem er sich in seiner unnachahmlichen Art über rechts gegen drei Gegenspieler durchgesetzt hatte, lief er mit Ball am Fuß die Grundlinie entlang Richtung Reinhardtsdorfer Kasten. Um dann sieben Metern vor dem Tor aus spitzestem Winkel ins kurze Eck zur Führung für Hohnstein zu verwandeln. Keine fünf Minuten später hatte dann Aleksandar Thomas die Möglichkeit die Führung für die Hohnsteiner noch zu Erhöhen. Nachdem er von Christian Schneider schön durch die Gasse freigespielt wurde, tauchte er allein vorm Reinhardtsdorfer Schlussmann auf und brachte den Ball auch im gegnerischen Kasten unter. Leider hatte der Schiedsrichter aber in dieser Situation eine Abseitsstellung erkannt und gab den Treffer leider nicht. So ging es in eine spannende Schlussviertelstunde in der die Hausherren aus Reinhardtsdorf noch einmal alles nach vorn warfen. Hohnstein merkte man in dieser Phase eine leichte Verunsicherung aufgrund des suboptimalen Saisonverlaufs an, so dass das Spiel der Hohnsteiner durchaus als hektisch zu bezeichnen war. Trotzdem hielt die Hohnsteiner Defensive, die bis zum Ende des Spiels nur zwei echte Torschüsse von Reinhardtsdorf zuließ, welche aber von Gorek im Hohnsteiner Kasten pariert werden konnten. Nach 90 Minuten standen dann verdiente drei Punkte, da man trotz dünner Personaldecke eine vor allem kämpferisch starke Partie abgeliefert hatte und sich über weite Strecken des Spiels als geschlossene Mannschaft präsentierte.
Mit einer Miniserie von zwei Siegen geht es nun am kommenden Wochenende gegen den Tabellendritten aus Wehlen. Mit diesem Heimspiel steht sicherlich eine schwere Aufgabe für die Hohnsteiner an, die aber lösbar sein sollte, wenn man wie am vergangenen Wochenende gemeinsam an einem Strang zieht.