Kategorie: Allgemeines

Abteilung Kegeln – 4. Spieltag

Hohnsteiner Kegler in der neuen Saison ungeschlagen.

Welchen Stellenwert der Kegelsport bei unserer Jugend einnimmt, zeigt die Tatsache, dass solche Städte wie Dippoldiswalde, Glashütte und eine große Gemeinde wie Schmiedeberg keine Wettkampfmannschaft mehr stellen können und sich als Aufsteiger in die Kreismeisterliga als Kegelgemeinschaft KG Dippoldiswalde/Glashütte/Schmiedeberg antreten. Zweiter Aufsteiger ist die SGK Lohmen. KSV 93 Sebnitz 1. musste gleich nach ihrem Aufstieg in die OKV-Klasse wieder in die Kreismeisterliga zurück.
Die Hohnsteiner waren am 10.September gut in die neue Saison gestartet, Heimsieg gegen die SG Dippoldiswalde/Glashütte/Schmiedeberg mit 2479:2336 und dem Tagesbesten Jürgen Voigt (457). Darauf folgte ein Auswärtssieg gegen Lok Pirna (2316:2438), der sogar die zwischenzeitliche Tabellenführung brachte. Tagesbester war der Hohnsteiner Sven Bräntner (436), dort steht immer noch sein Bahnrekord von 474 aus dem Jahr 2012.
Danach gab es für die Hohnsteiner im Heimspiel eine beim Kegeln selten vorkommende Punkteteilung, die sich gegen Aufsteiger Lohmen wie eine Niederlage anfühlte. Kein einziger Spieler konnte seine TOP- Trainingsergebnisse bestätigen. Insgesamt 2477:2477 war ein enttäuschendes Ergebnis, zumal die letzten beiden Starter noch einen Vorsprung von 46 Kegeln hergaben. Roland Richter von Hohnstein mit 436 und Jens Richter von Lohmen mit 430 waren die Mannschaftsbesten. Der dritte Spieltag wurde am 22.10.2016 mit dem Nachholspiel KSV Neustadt gegen den Dorfhainer SV komplettiert. Die Neustädter siegten souverän mit 2523:2269 und mit dem TOP-Ergebnis von Erik Hanisch von 462. Hermann Ilgen von Dorfhain erzielte 422, alle anderen seiner Mannschaft blieben unter 400.
Zum 4. Spieltag am 29.10.2016 war mit dem Auswärtsspiel in Dorfhain für die Hohnsteiner von Platz 1 bis Platz 4 alles möglich. Mit dem dritten Sieg bei vier Spielen sicherten sie sich eine gute Ausgangsposition, um am Ende der Saison wieder ganz vorn landen zu können.
Es war ein äußerst spannendes Spiel mit hervorragenden Einzelergebnissen auf beiden Seiten. Roland Richter (452) und Sven Bräntner (434) erspielten einen guten Vorsprung. Dann wurde es spannend, denn nach dem 4. Starter war es wieder exakt ausgeglichen. Die Ü60 Senioren Gunter Förster (456) und Jürgen Voigt (414) stellten aber mit 2483:2523 gegen starke junge Gegner den Gesamtsieg sicher. Beste Dorfhainer waren Hermann Ilgen (446) und Johannes Oddoy (437).
Tabellenführer Neustadt gewann bei Lok Pirna mit 2417:2478. Auch hier wurde das Spiel erst mit den letzten Startern entschieden, Sirko Hohlfeld (432) und Friedhard Petzold (433) bei Pirna waren die Mannschaftsbesten. Es ist selten, dass alle Heimmannschaften ihre Spiele verlieren. Auch die Tharandter Kegler gewannen mit 2392:2424 ihr Auswärtsspiel in Dippoldiswalde und die Sebnitzer mit 2423:2450 in Lohmen. Überall war es spannend, es gab gute Einzelergebnisse und die Spiele wurden meist erst mit den letzten Startern entschieden.

keg4

Jetzt folgen zwei Heimspiele gegen die Tabellenführer Neustadt und Tharandt, bei denen entschieden wird, wie die Hohnsteiner im März 2017 das Spieljahr abschließen werden, mit einem Spitzenplatz, oder im Mittelfeld. Der Sieg in Dorfhain stimmt eher optimistisch.

Gut Holz

Gunter Förster

29.10.16 Hohnsteiner SV – Heidenauer SV 2. 4:1 (1:1)

Nach dem etwas unerwarteten Sieg im Auswärtsspiel gegen die SG Ullersdorf in der letzten Woche, bekamen es die Hohnsteiner am vergangenen Samstag mit der zweiten Mannschaft des Heidenauer SV zu tun. HSV gegen HSV also, was in der Bundesliga eher nach Langeweile klingen würde, hat in der Kreisliga B doch einiges zu bieten. So sind die Heidenauer zwar nicht optimal in die Saison gestartet, sollten aber trotzdem nicht unterschätzt werden. Hohnstein auf der anderen Seite wollte seinen Positivtrend der letzten Wochen, mal abgesehen von den beiden Partien gegen den 1. FC Pirna, weiter ausbauen.
Anscheinend schien sich bei den Hohnsteinern aber doch ein kleiner Schlendrian einzuschleichen, für den man bereits nach zwei Minuten die Quittung bekam. Nach einem langen Ball in die Spitze fehlte der Hohnsteiner Defensive in Person von Richard Hohlfeld die nötige Standfestigkeit. Dadurch konnte sich Minks auf Seiten der Heidenauer die entscheidenden Meter absetzen und machte sich allein auf die Reise in Richtung Hohnsteiner Tor. Dort blieb er dann kaltschnäuzig und schob das Spielgerät, unter gütiger Mithilfe des Hohnsteiner Rasens, flach ins lange Eck ein. Ein eher suboptimaler Start für die Hausherren aus Hohnstein. Allerdings bildet sich in dieser Saison langsam ein Muster heraus, anscheinend brauchen die Spieler des Hohnsteiner SV einen frühen Rückstand als zusätzlichen Motivationsschub. In der Folge kam Hohnstein immer besser ins Spiel und konnte sich mehr und mehr Feldvorteile erarbeiten. Zwingende Torchancen blieben dabei aber Mangelware, da zumeist in den entscheidenden Aktionen ein Abwehrbein im Weg stand. So dauerte es bis zur 24. Minute ehe Kapitän Jens Heymann eine Eingebung hatte. Nachdem er sich über die rechte Hohnsteiner Seite bis in den Strafraum der Gäste durchsetzen konnte, wählte er nicht den Querpass, sondern eine deutlich schwierigere Variante. Aus spitzem Winkel nahm er mit dem rechten Außenrist einfach mal Maß und schlenzte den Ball über den Gästetorwart hinweg ins Kreuzeck. Ein Tor der Marke, kann man mal so machen. Somit war aus Sicht der Hohnsteiner erst einmal wieder alles auf Anfang gestellt. Bis zur Pause blieb Hohnstein dann weiter spielbestimmend, schaffte es allerdings nicht das Spielgerät im gegnerischen Kasten unterzubringen. So ging es mit einem für die Hohnsteiner eher enttäuschenden Unentschieden zum Pausentee.
Mit Wiederanpfiff machten die Hausherren dort weiter, wo sie in der ersten Hälfte aufgehört hatten und drängten die Heidenauer zumeist tief in die eigene Hälfte. Allerdings war es weiterhin wie verhext, denn ein weiterer Treffer wollte trotz bester Möglichkeiten nicht gelingen. Vor allem Fasold und Pötschke hatten gleich reihenweise beste Möglichkeiten, ließen sie aber allesamt liegen. Bestes Beispiel dafür ein wunderschön anzusehendes Solo von Justin Pötschke in der 64. Minute. Der Hohnsteiner Angreifer schnappte sich kurz hinter der Mittellinie den Ball und degradierte in der Folge fast die komplette Defensive der Heidenauer zu Slalomstangen. Leider versagten ihm trotz den schönen Laufs beim Abschluss die Nerven und so landete der Ball in den Armen des Heidenauer Schlussmanns. So blieb es weiter beim unbefriedigenden Unentschieden für die Hohnsteiner. In der 70. Minute hätte sich die fehlende Chancenverwertung endgültig rächen können. Nach einem Abstimmungsproblem in der Hohnsteiner Defensive tauchte plötzlich der Heidenauer Ruffani frei vorm Hohnsteiner Kasten auf. Allerdings konnte Gorek im Hohnsteiner Kasten seinen Schussversuch ablenken und der ebenfalls mitgelaufene Uwe Hausdorf endgültig klären. Hier hatte Hohnstein Glück, dass die vielen ausgelassenen Chancen nicht bestraft wurden. In der Folge erhöhte Hohnstein weiter den Druck und das Spiel fand nun fast ausschließlich in der Hälfte der Heidenauer statt. In der 80. Minute belohnte sich Hohnstein dann endlich selbst. Erneut konnte sich Pötschke in den Sechszehner der Gäste durchsetzen und behielt diesmal die Nerven, als er den Ball aus zehn Metern flach einschob. Nun war der Bann gebrochen und Hohnstein machte munter weiter. In der 82. Minute konnte Martin Fasold einen Abstoß der Heidenauer abfangen und direkt per Kopf zu Christian Schneider weiterleiten. Dieser sah im Augenwinkel, dass der zuvor eingewechselte Eric Richter startete. Mit einem Geistesblitz lupfte er den Ball über die Heidenauer Abwehr direkt in den Lauf von Richter. Dieser ließ sich die Chance nicht nehmen und verwandelte eiskalt zum 3:1 für Hohnstein. Nun schien, wenn auch reichlich spät, alles zu gelingen. Und so durften die Hohnsteiner in der 86. Minute erneut jubeln. Diesmal setzte Eric Richter mit einem Lupfer über die Abwehr Maik Gebauer in Szene. Dieser zeigte den unbedingten Willen einen Treffer zu markieren und erreichte das Spielgerät knapp vor dem herauseilenden Heidenauer Schlussmann und brachte das Leder so in den Maschen unter. So stand nach 90 Minuten ein deutlicher Sieg für Hohnstein zu Buche, auch wenn man sich lange schwertat, den Heidenauer Abwehrriegel zu knacken. Immerhin konnte man wieder die große Moral der Hohnsteiner Mannschaft erkennen. Rückstand gedreht und trotz 60-minutigem erfolglosen Sturmlaufs nicht aufgegeben und am Ende doch gewonnen.
Eben diese Moral wird auch am kommenden Wochenende wichtig sein, wenn es zum Auswärtsspiel beim noch ungeschlagenen Tabellenführer SSV 1862 Langburkersdorf geht. Anstoß ist 14:00 Uhr am kommenden Sonntag auf der Karl-Heinz-Köhler-Kampfbahn.

Ergebnisse Nachwuchsspiele vom Wochenende

C-Jugend: SpG Hohnstein/Sebnitz – SpG Hartmannsdorf/Dorfhain/Pretzschendorf 1:4
Torschütze: 1x F. Bastian

D-Jugend: SpG Wesenitztal/Hohnstein – VfL Pirna-Copitz 07 2. 0:4

E-Jugend: Hohnsteiner SV – SC Einheit Bahratal/Berggießhübel 1:8
Torschütze: 1x C. Harnisch

08.10.16 Hohnsteiner SV – 1. FC Pirna 1. (Pokal) 2:4 (0:4)

Hohnstein, sieben Grad, leichter Regen…eigentlich perfekte Bedingungen für eine echte Pokalschlacht. Eben diese wollte Hohnstein gegen den klaren Favoriten 1. FC Pirna liefern, die immerhin als Tabellenführer der Kreisoberliga anreisten. Dabei hatte Hohnstein allerdings mit einigen personellen Sorgen auf Grund von Verletzungen und Urlaub zu kämpfen. Trotzdem wollte man sich gegen den Ligaprimus keinesfalls verstecken und das Heil in der Offensive suchen.
Diese Marschroute hätte auch fast zum Erfolg geführt, denn in den Anfangsminuten merkte man den Pirnaern sichtliche Probleme mit der aggressiven Spielweise der Hohnsteiner an. Daraus ergaben sich in der siebenten und zwölften Minute auch die ersten beiden dicken Möglichkeiten für die Hausherren. Beide Male tauchte Justin Pötschke allein vorm Schlussmann der Pirnaer auf. Beim ersten Versuch setzte er das Spielgerät allerdings knapp neben das Tor, im zweiten Versuch scheiterte er am herauseilenden Schlussmann. In der Folge kamen dann die Gäste immer besser ins Spiel und konnten über ihre schnellen Außenspieler immer wieder ihr gefährliches Passspiel aufziehen. Dadurch war Hohnstein nun fast gänzlich in der eigenen Hälfte gebunden und hatte sichtliche Mühe sich den Angriffen zu erwehren. So fiel dann auch in der 19. Minute die Führung für die Pirnaer, allerdings unter gütiger Mithilfe der Hohnsteiner. Nach dem sich Dominik Wein auf links durchsetzen konnte, zog er von halblinks einfach mal ab. Mit seinem Schuss traf er allerdings nur den Rücken eines Hohnsteiner Verteidigers und dies machte den Ball erst richtig gefährlich. Denn nun senkte sich der Ball als Bogenlampe ins lange Eck des Hohnsteiner Tores. In der Folge schien nun Hohnstein etwas den Faden verloren zu haben und so durften die Gäste bereits in der 22. Minute wieder jubeln. Diesmal konnte sich Wein über rechts bis auf die Grundlinie durchsetzen und den Ball scharf in die Mitte spielen. Dort war bereits Maximilian Oberländer eingelaufen, der das Spielgerät aus fünf Metern nur über die Linie drücken musste. Genau eine Minute später kam es dann für die Hausherren noch bitterer. Nachdem sich der Pirnaer Martin Franek an der Hohnsteiner Strafraumkante freispielen konnte, nahm er einfach mal Maß und setzte den Ball aus 17 Metern mit einem sehenswerten Schlenzer ins lange obere Eck. Ein Treffer der Marke „Kann man mal so machen.“, hier mussten sich selbst einige Hohnsteiner Akteure beherrschen um nicht zu applaudieren. Somit hatte Pirna die Hohnsteiner binnen vier Minuten mehr als kalt erwischt und sich eine komfortable Führung herausgespielt. In der Folge fand Hohnstein wieder ein wenig Stabilität zurück und konnte sich den Pirnaer Angriffen besser erwehren. Trotzdem musste man in der 41. Minute noch einen weiteren Gegentreffer hinnehmen. Diesmal konnte Daniel Rösner an der Strafraumgrenze nicht gestellt werden und so nahm der Pirnaer Maß und fand genau die Lücke zwischen zwei Spielern um den Ball ins rechte Toreck einzuschieben. Mit diesem deutlichen Rückstand ging es dann für die Hohnsteiner auch in die Pause. Hier gaben sich alle Akteure trotz des Rückstands optimistisch, um zumindest den Pirnaern in der zweiten Hälfte noch etwas das Leben schwer zu machen.
Mit Wiederanpfiff konnte man dann zwei Dinge feststellen. Zu einen merkte man den Pirnaern an, dass sie die komfortable Führung herunterspielen wollten. Aber auf der Gegenseite schien Hohnstein von einem neuen Kampfeswillen beflügelt zu sein. Denn mit Wiederanpfiff verteidigten die Hohnsteiner hinten mit allem was sie hatten und setzten nach vorn immer wieder gezielte Konter, gegen eine etwas überrascht wirkende Pirnaer Hintermannschaft. Durch diesen hohen Einsatz durften dann auch die Gäste das erste Mal in der 50. Minute jubeln. Nachdem sich Aleksandar Thomas im Sprint über die linke Seite durchsetzen konnte, legte er den Ball quer in die Mitte. Dort verpasste Justin Pötschke das Spielgerät knapp. Allerdings war am langen Pfosten auch Jens Heymann eingelaufen. Dieser schaffte es noch den Ball am Torhüter vorbeizulegen, ehe er vom Schlussmann etwas unsanft zu Fall gebracht wurde. Logische Konsequenz Elfmeter für Hohnstein. Diesem nahm sich Tobias Schulz an und verwandelte souverän flach ins linke untere Eck. Dieser Treffer schien den Hohnsteinern noch einmal etwas extra Luft zu geben und sie kamen weiter zu guten Möglichkeiten. Die nächste konnte dann Justin Pötschke in der 58. Minute nutzen. Wieder hatte sich Aleksandar Thomas über links durchgesetzt und diesmal fand sein Querpass in Pötschke seinen Abnehmer. Welcher überlegt aus 10 Metern einschieben konnte. Durch diesen weiteren Treffer schien die Partie noch einmal spannend zu werden. Und genau das bot sich den Zuschauern auch in der letzten halben Stunde. Ein munteres Spiel mit immer wieder spannenden Torszenen auf beiden Seiten und eine aufopferungsvoll kämpfende Hohnsteiner Mannschaft. Leider konnte keines der Teams eine der Möglichkeiten in etwas zählbares Umsetzen und so blieb es nach 90 Minuten beim 2:4 aus Hohnsteiner Sicht.
Über das ganze Spiel gesehen, geht der Sieg für die Gäste aus Pirna natürlich vollkommen in Ordnung. Wobei Hohnstein gerade in der zweiten Hälfte zeigte, dass man die Mannschaft nie Abschreiben sollte. Damit ist das Abenteuer Pokal für die Hohnsteiner schon nach einem Spiel wieder zu Ende. Dies bietet aber die Möglichkeit sich nun voll auf die Liga zu konzentrieren, denn dort hat man es bereits am nächsten Wochenende wieder mit dem 1. FC Pirna zu tun, diesmal allerdings mit der zweiten Mannschaft.

01.10.16 BSV 68 Sebnitz 2. – Hohnsteiner SV 1:5 (1:3)

Nach einem verrückten und am Ende siegreichen Spiel der Hohnsteiner in der Vorwoche gegen Struppen, sollten gegen die zweite Vertretung des BSV 68 Sebnitz die nächsten drei Punkte her. Dabei wollte man weiter auf die eigene Treffsicherheit bauen, allerdings auch in der Defensive weniger zulassen. Die erste Überraschung gab es dann für die Hohnsteiner schon vor dem Anpfiff, denn Dank des schönen Spätsommers war es ihnen vergönnt auf dem satten Grün des Sebnitzer Rasens auflaufen zu dürfen.
Angespornt durch diesen Umstand begann Hohnstein vom Anpfiff weg druckvoll und hatte bereits nach zwei Minuten die erste große Möglichkeit, welche aber ungenutzt blieb. Allerdings schienen noch nicht alle Hohnsteiner Spieler voll und ganz auf dem Platz zu sein und so bestrafte sich Hohnstein wie schon in den Vorwochen nach fünf Minuten erst einmal wieder selbst. Nachdem ein langer Pass auf Henke im Sebnitzer Sturm eigentlich abgelaufen wurde, wollte die Defensive eigentlich auf Nummer sicher spielen und das Spielgerät zu Gorek im Hohnsteiner Kasten zurückspielen. Allerdings hätte man dem Pass mindestens ein 3-Pfund-Brot mitgeben müssen, damit dieser auch sein Ziel erreicht hätte. So setzte Henke dem zu kurz gespielten Ball energisch nach und konnte das Spielgerät am herauseilenden Gorek vorbei zur Führung für die Hausherren ins Netz legen. Wie schon in den Vorwochen wiederholt festgestellt, brauchen die Hohnsteiner anscheinend einen Rückstand als zusätzlichen Nervenkitzel und so legte man nach dem erneuten Anstoß los wie die Feuerwehr. Sebnitz konnte sich kaum noch aus der eigenen Hälfte befreien. Folgerichtig dauerte es nur zwei Minuten ehe Hohnstein ausgleichen konnte. In der siebten Minute konnte sich Kapitän Jens Heymann über die linke Hohnsteiner Seite durchsetzen und den Ball von der Grundlinie in die Mitte spielen. Dort war Aleksandar Thomas am kurzen Pfosten eingelaufen und brauchte aus Nahdistanz nur noch den Fuß in den Ball halten um seinen vierten Saisontreffer zu erzielen. Dieser schnelle Ausgleich beflügelte die Hohnsteiner noch weiter und man setzte die Sebnitzer Defensive immer wieder gehörig unter Druck. Leider blieb den Hohnsteinern allerdings zunächst ein weiterer Treffer verwehrt, was entweder an ungenauen Abschlüssen oder einem glänzend aufgelegten Sebnitzer Schlussmann lag. So dauerte es bis zur 20. Minute ehe der Schiedsrichter das nächste Mal auf den Anstoßpunkt zeigte. Und wieder war es eine Koproduktion zwischen Jens Heymann und Aleksandar Thomas. Nach einem Pass in die Tiefe konnte sich der Hohnsteiner Kapitän abermals über außen durchsetzen, ehe er erneut seinen Sturmpartner in der Mitte bediente. Dieser nahm den flachen Ball sauber an und verwandelte dann kaltschnäuzig mit einem Flachschuss aus zehn Metern. Somit konnte Hohnstein das Spiel binnen 15 Minuten drehen und legte nun weiter nach, um die Führung bis zur Pause noch auszubauen. Durch das druckvolle Hohnsteiner Spiel ergaben sich weiter beste Möglichkeiten. Die nächste konnte dann Justin Pötschke in der 38. Minute nutzen. Wie schon bei den ersten beiden Treffern setzte sich Jens Heymann, diesmal allerdings über Rechts, zur Grundlinie durch und spielte den Ball flach in die Mitte. Zwar verpasste Aleksandar Thomas den Ball am ersten Pfosten noch, am zweiten Pfosten stand der ebenfalls eingelaufene Justin Pötschke aber goldrichtig und schob den Ball flach zum 3:1 aus Hohnsteiner Sicht ein. Bis zur Pause passierte dann nicht mehr viel, auch weil Hohnstein die Sebnitzer Angriffsbemühungen meist frühzeitig unterbinden konnte und so von Sebnitzer Seite kaum echte Torgefahr ausging.
Nach dem Seitenwechsel dann ein ähnliches Bild wie in der ersten Hälfte, Hohnstein dominierte das Spiel und Sebnitz kam nur zu vereinzelten Angriffen, die aber kaum für Torgefahr sorgten. Trotzdem muss sich Hohnstein hier die mangelnde Chancenverwertung ankreiden lassen. Denn von der 45. bis zur 80. Minute gab es eine Reihe von hochkarätigen Möglichkeiten. Die Besten hatten hier Stev Eckardt, dem nach einem Schuss von Justin Pötschke der Ball freistehend vor die Füße sprang, der das Spielgerät allerdings aus zehn Metern allerdings drei Meter über das leere Gehäuse setzte. Aber auch der Freistoß von Tobias „Mila Superstar“ Schulz in der 75. Minute, den er mit Wucht in Richtung rechtes Kreuzeck auf die Reise schickte und den der Keeper der Hausherren noch gegen die Latte entschärfen konnte, wären ein Tor wert gewesen. So dauerte es bis zur 82. Minute ehe Hohnstein wieder jubeln durfte. Dabei war es erneut Aleksandar Thomas der sich als Torschütze eintrug und so seinem dritten Treffer an diesem Tag markierte. Der Hohnsteiner Angreifer kam an der linken Strafraumecke des Gegners an den Ball zog dann nach innen, wobei er gleich zwei Gegenspieler abschütteln konnte, um dann den Ball aus 18 Metern satt in den rechten Winkel zu jagen. Nun war die Sebnitzer Gegenwehr endgültig gebrochen und so konnte sich auch Stev Eckardt in der Schlussminute noch einmal als Torschütze eintragen. Nach einem schönen Pass in die Spitze tauchte der zur Halbzeit eingewechselte Hohnsteiner Angreifer allein vorm Sebnitzer Kasten auf. Dort ließ er dem herauseilenden Schlussmann der Heimelf keine Chance und überlupfte in gefühlvoll von der Strafraumkante zum Endstand.
Nach Abpfiff konnte man den Hohnsteinern, abgesehen von den Wacklern der Anfangsminuten, eine souveräne Leistung attestieren, die gern auch ein paar Tore höher hätte ausfallen können. Auf jeden Fall scheint die Mannschaft auf dem richtigen Weg zu sein und nun gilt es in den kommenden Wochen die aufsteigende Formkurve zu halten.
Am kommenden Wochenende wartet dann ein ganz anderes Kaliber auf die Hohnsteiner, den dann gastiert die erste Mannschaft des 1. FC Pirna in der zweiten Runde des Pokals in Hohnstein. Gegen den Kreisoberligisten wird man vor allem in der Defensive mehr gefordert werden, allerdings hat der Pokal ja bekanntlich seine eigenen Gesetze.

24.09.16 Hohnsteiner SV – SV Struppen 5:4 (2:2)

Nach einem mit starken Willen erkämpften Unentschieden gegen die dritte Mannschaft des VfL Pirna-Copitz, sollte es für die Hohnsteiner am vergangenen Wochenende weiter auf Punktejagd gehen. Diesmal war mit dem SV Struppen ein alter Bekannter aus der Kreisklasse zu Gast in Hohnstein und jedem war klar, dass dieses Spiel ein hartes Stück Arbeit bedeuten würde. Hatte man sich doch in den letzten Jahren immer wieder um die vorderen Plätze gestritten.
Trotz alledem wollte Hohnstein von Beginn an zeigen wer Herr im Hause ist. Dies ging allerdings bereits in der vierten Minute gehörig schief. Nach einem eher harmlosen Gerangel im Hohnsteiner Strafraum, nach einem vorangegangenen Eckball, kam ein Struppener Spieler lautstark zu Fall. Wohl vor allem durch die Lautstärke des Schreis beeindruckt, zeigte Schiedsrichter Vanek ohne zu zögern auf den Punkt. Den fälligen Strafstoß legte sich der Kapitän der Struppener, Martin Keller, zurecht und setzte den Ball punktgenau ins rechte untere Toreck. Gorek im Hohnsteiner Kasten ahnte zwar die richtige Ecke, konnte den Ball aber nicht mehr entscheidend abwehren. So lag Hohnstein bereits frühzeitig zurück, allerdings schienen sich die Hausherren davon nicht beirren zu lassen und zogen in der Folge munter ihr Offensivspiel auf. Dadurch ergaben sich von Minute zu Minute immer mehr Feldvorteile für die Hohnsteiner. Die dann in der 13. Minute das erste Mal jubeln durften. Nach einem Eckball von der rechten Seite, verlängerte Uwe Hausdorf den Ball am kurzen Pfosten direkt zum in der Mitte freistehenden Martin Fasold. Dieser bewies aus 12 Metern ein sehr gutes Auge und schob den Ball punktgenau zwischen zwei Struppenern in die Maschen. Nun schienen die Hohnsteiner endgültig in der Partie angekommen zu sein und so dauerte es nur weitere fünf Minuten, ehe die Hausherren erneut jubelten. Diesmal wurde Aleksandar Thomas auf der rechten Seite freigespielt und hatte nach kurzer Ballmitnahme das Auge für den in die Mitte gestarteten Hohnsteiner Kapitän, Jens Heymann, den er mit einem mustergültigen Pass in den Fuß bediente. Heymann ging dann volles Risiko und schloss den Pass mit einem platzierten Flachschuss gegen die Laufrichtung des Torwarts ins rechte untere Eck ab. Damit ging Hohnstein das erste Mal in dieser Begegnung in Führung. Leider hielt diese nur zehn Minuten an. In der 29. Minute konnte Tomusiak am Hohnsteiner Strafraum nicht entscheidend gestört werden und zog mit dem Ball am Fuß quer zum Hohnsteiner Strafraum. In zentraler Position suchte er dann den Abschluss, zum Glück für Struppen verunglückte dieser etwas, und so segelte der Ball über den etwas weit vor seinem Kasten stehenden Gorek zum Ausgleich für Struppen in die Maschen. Bis zur Pause versuchten dann beide Mannschaften weiter in Führung zu gehen, ließen aber auf beiden Seiten beste Möglichkeiten liegen. So ging es mit einem leistungsgerechten Unentschieden in die verdiente Pause.
Nach der Pause sahen die Zuschauer dann ein weiterhin munteres Spiel, in dem aber beide Mannschaften die nötige Treffsicherheit vermissen ließen. Vor allem die Hausherren ließen dabei eine Reihe sehr guter Möglichkeiten liegen. Dies rächte sich dann wieder einmal in der 61. Minute, als nach einem Pass der Struppener in die Spitze gleich zwei Hohnsteiner Spieler das Kunststück fertigbrachten und beim Versuch zu klären den Ball verfehlten. So kam letztendlich ein Struppener an den Ball und hatte freie Bahn zum Hohnsteiner Tor. Nach seinem einsamen Lauf stand diesem dann nur noch Gorek am Hohnsteiner Sechszehner im Weg, welchen er mit einem satten Flachschuss überwinden konnte. Wie schon in der ersten Hälfte steckte Hohnstein in der Folge nicht auf, sondern versuchte weiterhin einen eigenen Treffer zu erzielen. Allerdings blieben diese Bemühungen weiterhin erfolglos und so kam es in der 72. Minute noch bitterer. Nach einem Foul am linken Hohnsteiner Strafraumeck entschied der Schiedsrichter auf Freistoß für Struppen. Diesen Standard verwandelte dann erneut Keller unter gütiger Mithilfe von Gorek im Hohnsteiner Kasten ins lange Toreck und zum vierten Treffer für Struppen. Nun sahen die Hohnsteiner für viele Zuschauer schon wie die sicheren Verlierer aus und auch die Hohnsteiner brauchten einige Minuten um wieder ins Spiel zu finden und an sich zu glauben. Doch in der 78. Minute fiel dann der Startschuss für eine fulminante Aufholjagd. Aus ähnlicher Position wie beim vierten Treffer der Struppener gab es nun einen Freistoß für die Hohnsteiner am Gästestrafraum. Diesmal legte sich Kapitän Jens Heymann den Ball zurecht und trat den Ball mit viel Gefühl auf den langen Pfosten. Genau dort war Uwe Hausdorf eingelaufen und brauchte den Ball mit der Stirn nur noch leicht über die Linie drücken. Nun witterten die Hohnsteiner noch einmal Morgenluft, denn zumindest ein Unentschieden schien auf jeden Fall noch möglich. So wurde der Druck auf die Struppener Defensive von Minute zu Minute größer, wodurch in der 83. Minute ein Eckball für die Hausherren resultierte. Diesem Standard nahm sich erneut Jens Heymann an und spielte den Ball halbhoch an den kurzen Pfosten. Dort war nun Martin Eichler seinem Bewacher enteilt und konnte den Ball direkt in die Maschen zum Ausgleich weiterleiten. Nach dem man nun binnen fünf Minuten einen Zwei-Tore-Rückstand aufgeholt hatte, schien für die Hohnsteiner alles möglich und genauso wurde gespielt. Mit dem Mut der Verzweiflung wurden noch einmal alle Reserven mobilisiert und weiterhin das Heil in der Offensive gesucht. Genau dies wurde dann in der 87. Minute belohnt als Aleksandar Thomas nach schönem Pass in die Gasse allein vorm Struppener Schlussmann auftauchte. Trotz fortgeschrittener Spielzeit behielt der Hohnsteiner Angreifer dabei die Ruhe und legte den Ball kaltschnäuzig am Torwart vorbei zum 5:4! in die Maschen. Im Anschluss gelang es dann den Hohnsteinern mit viel Einsatz und mannschaftlicher Geschlossenheit die letzten Spielminuten, inklusive fünf Minuten Nachspielzeit, schadlos zu überstehen. Als dann der Schiedsrichter endlich dieses verrückte Spiel abpfiff kannte der Jubel auf Seiten der Hohnsteiner natürlich keine Grenzen. Letztendlich hatte man mit einer großen kämpferischen Leistung und trotz zwischenzeitlich deutlichem Rückstand Moral bewiesen und wichtige drei Punkte in Hohnstein behalten.
In der kommenden Woche sollte an diese Leistung angeknüpft werden, dann geht es auswärts gegen die zweite Vertretung des BSV 68 Sebnitz.

Ergebnisse Nachwuchs vom Wochenende

C-Jugend: SpG Hohnstein/Sebnitz – SV Pesterwitz 2:5
Torschützen: 1x F. Bastian, 1x R. Gottlöber

D-Jugend: SpG Wesenitztal/Hohnstein – SG Schönfeld 5:0
Torschützen: 2x J. Werner, 1x M. Neumann, 1x L. Wustmann, 1x A. Neuenhaus

E-Jugend: Hohnsteiner SV – TSV Graupa 2. 3:8
Torschützen: 2x C. Harnisch, 1x L. Hausdorf

Nachtrag vom Mittwoch:

E-Jugend: SG Ullersdorf – Hohnsteiner SV 8:1
Torschütze: 1x J. Pöche

17.09.16 VfL Pirna-Copitz 07 3. – Hohnsteiner SV 2:2 (1:2)

Nach zwei Niederlagen in Folge ging es für die Hohnsteiner am vergangenen Samstag zum Auswärtsspiel zur dritten Vertretung des VfL Pirna-Copitz. Hier sollten endlich wieder Punkte her um den Saisonstart noch etwas positiver zu gestalten. Dies war gegen das Who-is-Who der Ehemaligen aus der ersten Mannschaft des VfL Pirna-Copitz natürlich keine leichte Aufgabe.
Von Beginn an entwickelte sich eine muntere Partie, die immer wieder zwischen den beiden Strafräumen hin und her wogte. Allerdings mit leichten Vorteilen für die Hausherren, die zusätzlich noch tatkräftig durch den Schiedsrichter unterstützt wurden. Das erste Mal jubeln durften dann aber doch die Hohnsteiner in der 15. Minute. Nach einem schönen Pass von Jens Heymann in den Lauf des gestarteten Aleksandar Thomas, konnte sich der Hohnsteiner Angreifer über die linke Seite durchsetzen und hatte dann noch das Auge für den eingelaufenen Robert Vater. Dieser fand sich am Elfmeterpunkt der Heimelf mutterseelenallein und hatte kein Problem den mustergültigen Querpass im Tor der Pirnaer unterzubringen. In der Folge versuchten die Hohnsteiner einen weiteren Treffer nachzulegen, wurden von den Pirnaern aber immer wieder unter Druck gesetzt. Auch hier tat der Schiedsrichter wieder sein Übriges und legte fast jeden Zweikampf als Foulspiel der Hohnsteiner aus. In der 20. Minute standen die Hausherren dann kurz vor dem Ausgleich. Nachdem Aleksandar Thomas an der Auslinie foulwürdig gestoppt wurde, sah der Schiedsrichter keinen Anlass das Spiel zu unterbrechen. In der Folge konnte sich Matuschak bis in den Hohnsteiner Strafraum durchsetzen und wurde dort elfmeterwürdig zu Fall gebracht. Zumindest eine Entscheidung die man dem Schiedsrichter nicht ankreiden konnte. Denn fälligen Strafstoß setzte der Pirnaer Otto dann allerdings knapp neben den linken Pfosten, so dass die Hohnsteiner Führung bestehen blieb. Pirna drückte in der Folge weiter auf den Ausgleich und hatte in der 24. Minute eine weitere Großchance, als Herber im Eins-gegen-Eins an Gorek im Hohnsteiner Kasten scheiterte. Nun lag der Ausgleich endgültig in der Luft und fiel auch in der 28. Minute. Herber konnte sich über die rechte Seite der Hohnsteiner bis auf die Grundlinie durchsetzen und bediente im Anschluss den im Hohnsteiner Strafraum freistehenden Matuschak. Dieser ließ sich die Chance aus zehn Metern nicht nehmen und schob flach ins rechte untere Toreck ein. Hohnstein ließ sich allerdings von dem Gegentreffer nicht entmutigen und hatte die schnellen Bälle in die Spitze als probates Mittel gegen die Pirnaer Defensive erkannt. So war es in der 44. Minute erneut Aleksandar Thomas der steil ging, die Defensive der Hausherren überlief und im Anschluss dem herauseilenden Torwart keine Chance lies und flach zur erneuten Führung für Hohnstein einschob. Mit dieser knappen Führung ging es dann für die Hohnsteiner in die Pause.
Nach Wiederanpfiff ging das Spiel sofort dort weiter, wo es in der ersten Hälfte geendet hatte. Beide Mannschaften schenkten sich nichts und es waren immer wieder gefährliche Strafraumszenen auf beiden Seiten zu bestaunen. Allerdings hielt auch der Schiedsrichter seine Linie bei und verteilte weiter munter Karten an die Hohnsteiner Akteure. Mit laufender Spielzeit erhöhte Pirna nun immer weiter den Druck auf das Hohnsteiner Tor. Die Defensive der Burgstädter hielt sich allerdings weiterhin schadlos und konnte so die knappe Führung verteidigen. Leider aber nur bis zur 66. Minute, als sich die Hohnsteiner Defensive bei einem hohen Ball in die Spitze verschätzte und so der sympathischste Spieler auf Seiten der Pirnaer, Andre Ziegenbalg, allein vorm Hohnsteiner Kasten auftauchte. Diese Chance ließ er sich nicht nehmen und schob aus 14 Metern flach zum Ausgleich ein. In der Folge versuchten nun beide Mannschaften die Führung zu erzielen, wobei sich die Partie immer weiter aufheizte. Komischerweise gelang es dem Schiedsrichter dabei nicht mit weiteren gelben Karten ausschließlich für Hohnstein das Spiel zu beruhigen. Trauriger Höhepunkt war dann die Gelb/Rote Karte für Maik Gebauer in der 79. Minute. Diese war zwar in letzter Konsequenz berechtigt, wurde aber auch durch eine Reihe äußerst fragwürdiger Entscheidungen heraufbeschworen. So hatten die Hohnsteiner die letzten 11 Minuten in Unterzahl zu überstehen. Dabei wurden sie von Pirna gehörig unter Druck gesetzt, die nun ihre Chance auf den Sieg witterten. So hatten Herber mit einem Kopfball und Otto mit einem Solo im Hohnsteiner Strafraum durchaus gute Chancen einen weiteren Treffer zu erzielen, nutzten diese aber nicht. Hohnstein verlegte sich hingegen fast ausschließlich auf die Verteidigung, blieb allerdings auch immer wieder durch Konter gefährlich. So hätte Fabian Lenz die Hohnsteiner in der 85. und 89. Minute zum Sieg schießen können. Seine beiden sehr guten Schüsse landeten allerdings beide Male knapp neben dem Tor. Die letzte Möglichkeit das Spiel für eine Seite zu entscheiden hatte Aleksandar Thomas in der 91. Minute nach einem Freistoß von Jens Heymann. Leider setzte er seinen schönen Kopfball aber knapp neben das Gehäuse. So blieb es bei einem im Endeffekt verdienten Unentschieden für beide Mannschaften. Allerdings hat der Punktgewinn für Hohnstein einen bitteren Beigeschmack, denn es schafften nur vier Spieler die 90 Minuten ohne Verwarnung zu überstehen, wodurch der letzte Platz in der Fairnesstabelle erst einmal gesichert sein sollte.
In der kommenden Woche steht dann eine weitere Kraftprobe für die Hohnsteiner an, wenn der SV Struppen auf dem Hohnsteiner Rasen gastiert.