Kategorie: Abteilung Fußball

06.10.18 Hohnsteiner SV – SV Chemie Dohna 2. 0:3 (0:2)

Nach zwei knappen und durchaus vermeidbaren 1:2-Niederlagen in den Vorwochen, ging es für Hohnstein am vergangenen Wochenende gegen die zweite Mannschaft des SV Chemie Dohna. Als Tabellenzweiter sicherlich kein einfacher Gegner, auch weil die Hohnsteiner wieder einmal arge Personalsorgen plagten. Sei es durch Urlaub, Verletzungen oder Sperren, am Ende standen nur 12 halbwegs fitte Spieler zur Verfügung. Wobei an dieser Stelle erwähnt werden soll, dass man das Kunststück fertigbringen kann, am sechsten Spieltag mit der fünften gelben Karte gesperrt zu sein.

So ging es also unter suboptimalen Vorzeichen für Hohnstein in die Partie. In den ersten 20 Minuten war von einem Leistungsunterschied bei den beiden Mannschaften allerdings wenig zu bemerken. Das Spiel pendelte immer wieder zwischen den Strafräumen hin und her, ohne echte Torgefahr auf beiden Seiten.

Erst in der 22. Minute lies Hohnstein das erste Mal aufhorchen. Nach einem Eckball auf den langen Pfosten, setzte Eric Richter einen Kopfball an eben diesen und markierte damit die erste echte Torchance im Spiel. In der Folge konnte Hohnstein den Ball vor dem Sechszehner der Dohnaer wieder behaupten und nur auf Kosten eines Fouls gestoppt werden. Der fällige Freistoß entwickelte sich dann allerdings zu einem Bumerang. Der harmlose Ball der Hohnsteiner landete direkt in den Armen des Gästetorhüters, welcher mit einem weiten Abschlag das Spiel schnell machte. An dessen Ende verschätzte sich die Hohnsteiner Defensive und so fand sich der Dohnaer Felix Hermann völlig allein vor dem Hohnsteiner Kasten. Dort ließ er sich aus 16 Metern nicht zweimal bitten und verwandelte zur Führung für die Gäste.

In der Folge dann wieder dasselbe Bild wie in den ersten 20 Minuten, ein munteres hin und her zwischen den Strafräumen aber kaum Torgefahr. Bis Dohna in der 36. Minute einen Freistoß etwa 20 Metern vor dem Hohnsteiner Kasten zugesprochen bekam. Den fälligen Ball legte sich der Dohnaer Kapitän Frank Fetkenhauer zurecht. Mit seinem wuchtigen Schuss profitierte er dann von der Tatsache, dass sich die Hohnsteiner Mauer in der Interpretation eines Schweizer Käses versuchte und der abgefälschte Ball so punktgenau neben dem Pfosten des Mauerecks einschlug.

Somit lag Hohnstein nach zwei Gastgeschenken unnötig in Rückstand, was den bisherigen Spielverlauf kaum gerecht wurde. Bis zur Pause passierte dann nicht mehr viel und so ging es mit dem unbefriedigenden Ergebnis aus Hohnsteiner Sicht in die Pause.

Auch in der zweiten Hälfte dasselbe Bild, beide Mannschaften wollten weiter auf Torjagd gehen, schafften es aber fast nicht gefährliche Toraktionen zu generieren. Vor allem Hohnstein mühte sich zwar, irgendwie den Anschluss zu schaffen, blieb aber alles in allem zu harmlos im Abschluss.

Den Schlusspunkt setzte aus diesem Grund nochmals Dohna. Nach einem Ballverlust der Hohnsteiner schalteten die Gäste schnell um und schickten Frank Fetkenhauer steil. Dieser konnte dann fast unbedrängt in den Hohnsteiner Sechszehner eindringen. Dabei konnte Gorek im Hohnsteiner Kasten seinen ersten Schussversuch aus zehn Metern noch parieren. Der Ball landete allerdings erneut vor den Füßen des Dohnaers und diesmal ließ sich dieser die Möglichkeit nicht nehmen. Somit hatte Hohnstein auch das dritte Gastgeschenk an diesem Tage verteilt.

Kurz vor Abpfiff kam es dann noch bitterer für Hohnstein, als sich Ronny Losinski bei einem Zweikampf schwer am Knie verletzte. Gerade Losinski, der nach einer Abstinenz seit der A-Jugend gerade erst wieder im Männerbereich gestartet war, befand sich schon nach kurzer Eingewöhnungszeit nahe am Landesliganiveau…zumindest in der Bedienung des Kreidewagens. Somit verschärfen sich die Personalsorgen bei Hohnstein also noch weiter.

15.09.18 SpG Lohmen/Wehlen – Hohnsteiner SV 0:1 (0:1)

Nach einem spielfreien Pokalwochenende, das anscheinend von einigen Spielern wirklich zur Regeneration genutzt wurde, meldeten sich für das Auswärtsspiel in Lohmen sageundschreibe 16 Spieler einsatzbereit. Ein Umstand der selten vorkommt und deswegen hier gesondert erwähnt werden muss. Somit waren eigentlich perfekte Rahmenbedingungen für das sicherlich schwere Auswärtsspiel gegeben.

Mit der Spielgemeinschaft aus Lohmen und Wehlen stand den Hohnsteiner an diesem Tag eine junge und spielstarke Mannschaft gegenüber, welche keinesfalls auf die leichte Schulter genommen werden sollte.

Von Beginn an zeigte sich dann auch, was zehn Jahre Altersunterschied und gesunde Gelenke so ausmachen können. Hohnstein befand sich quasi ab der ersten Minute fast dauerhaft in der Defensive und hatte große Mühe sich den immer wieder anrollenden Angriffen der Hausherren zu erwehren. Eigene Entlastungsangriffe gab es dabei kaum, auch weil die meisten Ballgewinne nur mit langen Bällen nach vorn gespielt werden konnten. Diese hatte die Lohmener Defensive allerdings meist relativ schnell wieder in ihren eigenen Reihen. So entwickelte sich fast über die komplette erste Hälfte eine Abwehrschlacht, bei die Hausherren zumeist fast komplett in der Hohnsteiner Hälfte standen. Nur mit viel Einsatz und auch einem Quäntchen Glück konnten die Hohnsteiner, trotz teilweise sehr guter Möglichkeiten der Hausherren, einen Rückstand verhindern. Eine Aufzählung aller Chancen würde hier den Rahmen sprengen, aus diesem Grund hier der Hinweis, dass sich Hohnstein in der ersten Hälfte nicht über drei oder vier Gegentore hätte beschweren können.

Doch wie es an solchen Tagen manchmal so ist, wenn du keine Chance hast musst du sie nutzen. So geschehen in der 45. Minute. Nachdem ein Hohnsteiner Entlastungsangriff nur durch ein Foul gestoppt werden konnte, legte sich Libero Rico Lindemann den Ball aus 30 Metern zurecht. Was dann folgte kann man als einstudierte Variante deklarieren oder einfach sagen, man hat mal richtig Schwein gehabt. Lindemann spielte den Ball scharf und flach unter der hochspringenden Mauer hindurch und schaffte das Kunststück den einzigen Lohmener zu treffen, der noch hinter der Mauer stand. Dieser war ebenfalls völlig überrascht von diesem Ball und konnte ihn nur in die Mitte abfälschen und zwar direkt vor die Füße von Martin Eichler. Der stand nur acht Meter vor dem gegnerischen Tor völlig frei und hätte auch noch in Ruhe eine rauchen können, ehe er den Ball in aller Seelenruhe flach am Torhüter vorbei zur Führung für Hohnstein einschob.

Mit dieser knappen und eigentlich zum Spielverlauf völlig gegenläufigen Führung ging es für die Hohnsteiner in die Pause. Hier wurden alle noch einmal darauf eingeschworen, dass man an diesem Tag nur mit Mann und Maus verteidigen kann, wenn man etwas zählbares hohlen will.

Genau so lief dann auch die zweite Hälfte ab, Hohnstein igelte (kleiner Wortwitz) sich zumeist um den eigenen Sechszehner ein und warf alles in die minütlich anrollenden Lohmener Angriffe. Dabei gab es kaum Entlastung für die Hohnsteiner Defensive, da die gewonnen Bälle meist sofort wieder in den Reihen der Lohmener landeten. So wurden die Hausherren von Minute zu Minute ungeduldiger, auch weil immer wieder beste Möglichkeiten liegen gelassen wurden. Hohnstein auf der Gegenseite hatte seine liebe Mühe mit den schnellen und wendigen Offensivakteuren und ging zunehmend auf den Zahnfleisch, schaffte es aber trotzdem immer noch irgendwie ein Bein oder ein anderes Körperteil zwischen Tor und Ball zu bekommen.

Die wohl dickste Möglichkeit für die Hausherren hatte dabei Stefan Igel in der 72. Minute, als er nach schönem Solo allein vor dem Hohnsteiner Gehäuse auftauchte. Mit einer Körpertäuschung verlud er am Elfmeterpunkt noch kurz Gorek im Hohnsteiner Kasten und hatte dann eigentlich frei Bahn aufs Tor. Doch Maik Gebauer hatte einen Monstersprint angesetzt und konnte den Ball noch von der Linie klären. Der Ball landete allerdings wieder vor den Füßen von Igel, doch diesmal setzte er den Ball, zum Glück für Hohnstein, aus acht Metern neben das immer noch leere Tor.

Die Schlussviertelstunde des Spiels war dann von immer wütenderen Angriffen der Hausherren geprägt und von noch mehr Kampf auf Hohnsteiner Seite. Dabei musste abermals Maik Gebauer und kurz vor Schluss Rico Lindemann in höchster Not auf der Linie retten. So blieb es nach 90 Minuten bei der knappen Führung für Hohnstein und bei drei Punkten die anhand des Spielverlaufs mehr als schmeichelhaft waren.

Über 90 Minuten war deutlich zu erkennen, dass Hohnstein die durchschnittlichen zehn Jahre Altersunterschied zum Gegner läuferisch kaum kompensieren kann, allerdings von der kämpferischen Einstellung und Moral, doch einiges wettmachen kann. Am Ende lagen sich die Hohnsteiner erschöpft in den Armen und bejubelten die drei Punkte, denn wie sagt man so schön, man muss ein Spiel auch mal „dreckig“ gewinnen.

Am kommenden Wochenende ist dann die zweite Mannschaft des Heidenauer SV zu Gast in Hohnstein. Ein Gegner der sicherlich ebenso laufstark wie Lohmen ist und auch von der Spielstärke den Hohnsteinern einiges abverlangen wird.

01.09.18 Hohnsteiner SV – SV Struppen 5:1 (2:0)

Nach einem missglückten Saisonstart gegen den SV Königstein, über den an dieser Stelle der Mantel des Schweigens gehüllt werden soll, ging es für die Hohnsteiner im zweiten Saisonspiel zuhause gegen den SV Struppen. Eine Mannschaft gegen die es in den Vorjahren meist enge und hitzige Duelle gab. Bei besten frühherbstlichem Wetter, standen sich also nun die beiden Mannschaften, vor eher spärlicher Zuschauerkulisse gegenüber. Ein großer Dank an dieser Stelle an die Struppener Fans, welche die Tribüne in Hohnstein zumindest etwas füllten.

Aber nun zum Spiel, welches unter der Leitung des Schiedsrichterurgesteins Gotthard Mutscher stand. In den ersten Minuten merkte man den Hohnsteiner die Niederlage zum Auftakt noch deutlich an und so fanden die Gäste aus Struppen deutlich besser ins Spiel. Dies sollte sich auch bis Mitte der ersten Halbzeit kaum ändern, denn zumeist waren es die Gäste, die für Torgefahr sorgten. An dieser Stelle können sich die Hohnsteiner bei Uwe Hausdorf bedanken, der sowohl in der 14. als auch in der 22. Minute in höchster Not gegen den Struppener Angreifer Sven Lachmann rettete. Hier wäre ein Rückstand der Hohnsteiner durchaus möglich gewesen.

Diese beiden Szenen schienen nun aber die Hohnsteiner aus der Sommerpause zu erwecken und so entwickelte sich immer mehr ein ausgeglichenes Spiel. In dem sich auch Hohnstein erste zaghafte Möglichkeiten erspielen konnte. Allerdings dauerte es bis zur 42. Minute ehe der Ball das erste Mal in den Maschen zappelte. Vorangegangen war ein Hohnsteiner „Klassiker“, Eckball für die Hausherren durch Jens Heymann und dann das Ding irgendwie auf den Schädel von Aleksandar Thomas. Denn in der Höhe wo der Mann mit der Hubschraubermütze hinspringt, fühlen sich sonst nur Vögel heimisch. So konnte der Hohnsteiner Angreifer mühelos einnicken und die wichtige Führung für Hohnstein erzielen.

Zwei Minuten später war es abermals Aleksandar Thomas, der unter Beweis stellte, dass er auch mit dem Fuß nicht der Schlechteste ist. Nach einem langen Einwurf von Uwe Hausdorf setzt sich der Hohnsteiner Angreifer in den Strafraum der Struppener durch und schweißt das Spielgerät flach und aus spitzem Winkel ins lange Eck. So ging es mit einer beruhigenden und zu diesem Zeitpunkt auch verdienten Führung für Hohnstein in die Pause.

Die Marschroute für die Hausherren in der zweiten Hälfte war klar, erstmal nicht den obligatorischen Gegentreffer nach dem Seitenwechsel kassieren und dann weiter nachlegen. Zum Glück konnte Hohnstein im Sommer auf dem Transfermarkt zuschlagen und Kai Melke verpflichten, der hatte anscheinend noch nichts von der Hohnsteiner Schwächephase gehört und wollte außerdem beweisen, dass es nicht nur einen Kopfballspieler in Hohnstein gibt.

In der 46. Minute legte sich Jens Heymann erneut den Ball für eine Ecke zurecht und zirkelte den Ball diesmal punktgenau auf den Kopf von Kai Melke, der ebenfalls sehenswert einnicken konnte. Eine klare Ansage an Aleksandar Thomas, ein neuer Sheriff ist in der Stadt Gleichzeitig wurden die Bemühungen der Gäste noch einmal ranzukommen im Keim erstickt. So spielte Hohnstein in der Folge weiter sehr sicher und kam auch zu der ein oder anderen Möglichkeit, konnte aber noch nichts Zählbares herausschlagen.
Erst in der 64. Minute durften die Hohnsteiner wieder jubeln. Wieder war es ein Eckball von Jens Heymann und abermals verscheuchte Aleksandar Thomas ein paar Bussarde aus ihrer Flugbahn um ungestört zu seinem dritten Treffer an diesem Tage einzuköpfen. Damit hatten die Hohnsteiner ihre Führung komfortabel ausgebaut und konnten das Spiel nun etwas ruhiger zu Ende spielen.

Dabei wurde immer wieder versucht mit schönen Kombinationen die Hintermannschaft der Struppener vor Probleme zu stellen. Dies gelang dann in der 75. Minute abermals erfolgreich, als Robert Vater über links freigespielt werden konnte. Der Hohnsteiner Angreifer bewies im Anschluss Übersicht und wollte den Ball noch einmal quer auf den ebenfalls mitgelaufenen Martin Eichler spielen. Dieser konnte den Querpass allerdings nicht erreichen, da der Schlussmann der Gäste noch mit den Fingerspitzen an das Spielgerät kam. So landete der Ball zum ebenfalls mitgelaufenen Uwe Hausdorf, der aus 15 Metern keine Probleme hatte den Ball flach einzuschieben und so seine starke Tagesleistung noch mit einem Treffer zu krönen.

In der Schlussviertelstunde ging es dann eigentlich darum, das Spiel auch ohne Gegentreffer zu beenden. Dies gelang den Hohnsteinern aber wie zumeist eher suboptimal. Nach einem Eckball der Hohnsteiner konnten die Gäste den Ball abfangen und schnell umschalten. Letztendlich kam dann der Ball durch eine etwas löchrig gewordene Hohnsteiner Defensive in den Lauf von Lachmann, der sich bis in den Hohnsteiner Strafraum durchsetzen konnte. Dort bekam er es zwar noch mit einem Hohnsteiner Defensivakteur zu tun. Nutzte diesen aber erfolgreich als Prellwand beim Schuss, so dass sein abgefälschter Ball im kurzen Kreuzeck einschlug.

Die verbleibenden zehn Minuten brachte Hohnstein dann in Ruhe zu Ende und durfte sich über einen verdienten Heimsieg freuen. Nun steht erst einmal ein spielfreies Wochenende an, ehe es in zwei Wochen zum sicherlich schweren Spiel gegen die Spielgemeinschaft aus Lohmen und Wehlen geht.

P.S.: Auch der zweite „Sommer-Neuzugang“ Ronny Losinski fügte sich mit einer starken ersten Hälfte glänzend ein. Zeigte seine ganze Kunstfertigkeit aber auch schon vor dem Spiel beim Abkreiden des Platzes, man kann mit Fug und Recht behaupten, solche geraden Linien zieht sonst nur Diego Maradona und sind in Hohnstein eher selten zu sehen.

09.06.18 Hohnsteiner SV – FSV 1924 Bad Schandau 3:1 (3:0)

Hier gibt es die Bilder zum Spiel

Auf einem Platz der immer mehr in Richtung Hartplatz tendiert, ging es für die Hohnsteiner am vergangenen Samstag im letzten Heimspiel der Saison gegen den FSV 1924 Bad Schandau. Der Gegner seines Zeichens abgeschlagenes Tabellenschlusslicht war eigentlich eine dankbare Aufgabe für die Hausherren, sollte aber keinesfalls auf die leichte Schulter genommen werden.

Dies schien auch den Hohnsteiner Akteuren klar geworden zu sein und so begann man vom Anstoß weg mit einem sehr disziplinierten und ruhigen Spiel, mit dem man den Gegner meist in der eigenen Hälfte binden konnte. Bad Schandau hatte meist alle Hände voll mit der Abwehr der Hohnsteiner Angriffe zu tun und beschränkte sich zumeist auf lange Bälle in die Spitze, welche von der Hohnsteiner Defensive meist ohne größere Probleme verteidigt werden konnten.

So dauerte es auch nur bis zur sechsten Spielminute ehe die Hausherren das erste Mal jubeln durften. Über die linke Hohnsteiner Seite konnte sich Robert Eichler bis auf die Grundlinie durchsetzen, wo er die nötige Ruhe und ein erfahrenes Auge bewies, als er mit butterweicher Flanke Uwe Hausdorf am langen Pfosten bediente. Dieser wurde von seinem Bewacher sträflich allein gelassen und musste aus sieben Metern nur noch den Fuß in den Ball halten um zu verwandeln, das klappt nicht mal im Training bei allen Versuchen.

Auch nach dieser frühen Führung lies Hohnstein nicht locker und so ergaben sich beste Möglichkeiten fast im Minutentakt. In der 21. Minute sprang dann mal wieder etwas Zählbares dabei heraus und Hohnstein durfte wieder jubeln. Diesmal konnte sich Aleksandar Thomas mit einem Solo bis an den Sechszehner der Gäste durchsetzen und fand dann die Gasse um Robert Vater im Strafraum freizuspielen. Der Hohnsteiner Angreifer bewies dann das Gemüt eines Buddhas, nebenbei auch einen ähnlichen Körperbau, und entschleunigte erst einmal das komplette Spiel, indem er nach der Ballannahme einfach mal stehen blieb. Dadurch grätschte sein Gegenspieler wunderschön ins Leere, ehe Robert Vater aus zehn Metern eiskalt flach ins lange Eck verwandelte.

Nun schien Hohnstein endgültig die komplette Kontrolle über das Spiel übernommen zu haben. Es wurde ruhig und flach aus der Abwehr ausgebaut und sich immer wieder schön bis vor das Tor der Gäste kombiniert, so etwas gab es viel zu selten in dieser Saison zu bewundern. Folglich dauerte es auch bis zum nächsten Treffer nicht lange. In der 33. Minute schlägt Andre Rothe eine Flanke von links an die Strafraumgrenze. Dort steigt Aleksandar Thomas am höchsten und verlängert den Ball genau in den Lauf von Fabian Lenz. Dieser behält dann gegen den herauslaufenden Schlussmann der Gäste komplett die Ruhe und lupft den Ball aus elf Metern in die Maschen.

Bis zur Pause lässt Hohnstein dann nichts mehr anbrennen und erspielt sich auch weiter gute Möglichkeiten, für einen weiteren Treffer reicht es allerdings leider nicht mehr.

In der Pause dann die klare Ansage in der Kabine, ruhig so weiterspielen, nicht überheblich werden und wenn möglich noch ein paar Treffer nachlegen. Soweit ein sinnvoller Plan, dieser funktionierte allerdings nur drei Minuten. In der 48. Minute bekommen die Hohnsteiner einen Angriff der Schandauer nicht sinnvoll verteidigt. So kommt Patrick Hirsch auf der linken Seite an den Ball und kann Flanken, diese Hereingabe findet zwar eigentlich einen Hohnsteiner Spieler, doch dieser kann den Ball nicht sinnvoll klären. Dadurch landet der Ball direkt vor den Füßen von Marcel Horn, der aus fünf Metern kompromisslos einnetzt.

Nun hätte man sagen, gut, kleiner Betriebsunfall, zu Null spielen macht eh keinen Spaß und man spielt einfach ruhig weiter. Aber weit gefehlt, in der Folge verlor Hohnstein zeitweise komplett die Ordnung und Konzentration. Dadurch wurden eigene Angriffe nicht mehr konsequent zu Ende gespielt und die Gäste durch unnötige Fehlpässe im eigenen Aufbauspiel wieder stark gemacht.

So blieb von dem ansehnlichen Fußball der Hohnsteiner in der zweiten Hälfte nicht mehr viel. Ein paar Torchancen sprangen aber dennoch heraus, allerdings ohne dass der Ball seinen Weg in die Maschen fand. Zum Glück für Hohnstein versprühten die Gäste aus Bad Schandau aber auch weiterhin kaum Torgefahr, so dass man die Partie relativ schadlos zu Ende bringen konnte.

Am kommenden Wochenende steht dann das letzte Spiel der Saison an und dieses wird nochmal zum Highlight. Zum einen darf man auswärts auf einem der schönsten, wenn nicht sogar dem schönsten Platz im Kreis antreten. Zum anderen stehen als Gegner die selbsternannten „Fußballkarrieren-Zerstörung-Maschinen“ (bin gespannt wer das nach drei Bieren noch fehlerfrei aussprechen kann) des SV Königstein auf dem Platz. Aber laut Fairnesstabelle haben da auch die Hohnsteiner noch ein Wörtchen mitzureden.

02.06.18 SC Einheit Bahratal-Berggießhübel – Hohnsteiner SV 5:1 (2:1)

Hier gibt es die Bilder zum Spiel

Nachdem es in Vorwoche endlich einmal wieder mit drei Punkten geklappt hatte, mussten die Hohnsteiner diesmal beim Tabellendritten, dem SC Einheit Bahratal-Berggießhübel antreten. Alles in allem keine leichte Aufgabe, trotzdem wollte man sich keinesfalls verstecken.

Die Partie begann dann, wie erwartet. Die Hausherren waren von Beginn an die spielbestimmende Mannschaft, doch auch Hohnstein versuchte immer wieder mit schnellen Angriffen zum Erfolg zu kommen. Trotzdem lag das Plus im Ballbesitz zumeist bei den Bahratalern. Allerdings sorgte dann doch Hohnstein für die erste Überraschung an diesem Tag. In der 12. Minute führte Aleksandar Thomas einen Einwurf schnell auf seinen Sturmpartner Tobias Schulz aus. Dieser ließ dann mit einer kurzen Körpertäuschung seinen Gegenspieler ins Leere laufen und brachte den aufsetzenden Ball mit einem schönen Volleyschuss aus 18 Metern im Gehäuse der Hausherren unter.

Durch diesen zugegeben etwas überraschenden Treffer wirkten die Hausherren erst einmal etwas verunsichert und so entwickelte sich in der Folge eine relativ offene Partie, mit immer wieder sehenswerten Torraumszenen auf beiden Seiten. Leider schafften es die Hohnsteiner aber nicht, Kapital aus ihren Möglichkeiten zu schlagen und so blieb es weiter bei einer knappen Führung.

Diese hielt allerdings nur bis zur 33. Minute, als sich die Bahrataler sehenswert über die rechte Hohnsteiner Seite durchkombinierten. Letztendlich wurde der Ball von der Grundlinie punktgenau, auf den in der Mitte freistehenden Alexander Fleischer quergelegt und dieser hatte aus sechs Metern kein Problem das Spielgerät im Tor unterzubringen. Nun schienen die Bahrataler Blut geleckt zu haben. Denn schon in der 37. Minute zappelte der Ball erneut in den Maschen der Hohnsteiner.

Einen Eckball von rechts brachten die Hausherren halbhoch und scharf in den Strafraum. Dort war Paul Neubert seinem Bewacher enteilt und konnte aus zehn Metern per Kopf den Ball ins lange Eck lenken. Dieser Rückstand wäre für Hohnstein schon bitter genug gewesen, doch zwei Minuten später kam es dann noch ärger. Ein Hohnsteiner Akteur leistete sich in der 39. Minute seine zweite Unsportlichkeit an diesem Tage und wurde mit der Ampelkarte frühzeitig zum Duschen geschickt. Natürlich ein Bärendienst für die Mannschaft, welche nun 50 Minuten in Unterzahl vor sich hatte.

Um dies bewerkstelligen zu können, reisten in der Halbzeit glücklicherweise die Hohnsteiner Unterstützer des FC Stukenbrock an, welche in der zweiten Hälfte eine Geräuschkulisse boten, die sonst in der Kreisliga B eher unüblich ist. Zusätzlich zeigten sie sich auch am Getränkestand vorbildlich, wodurch den Hausherren sicherlich der ein oder andere Euro mehr in die Kassen gespült wurden.

Derweil war die Hohnsteiner Taktik für die zweite Hälfte relativ klar. Hinten erst einmal sicher stehen und vorn vielleicht doch noch mal eins machen. Nun ist es mit der Taktik so eine Sache, kann funktionieren, muss aber nicht. Zweiteres war dann an diesem Tag bei den Hohnsteinern der Fall, denn es dauerte nur bis zur 53. Minute ehe der Ball erneut im Hohnsteiner Tor einschlug.

Diesmal konnten sich die Bahrataler über die linke Hohnsteiner Seite durchspielen. Am Ende wurde der Ball auf den am Strafraumrand postierten Jörg Scholz zurückgelegt. Dieser ließ sich bei so viel Freiraum nicht zweimal bitten und versenkte den Ball aus 16 Metern flach im linken unteren Eck. Trotzdem steckte Hohnstein in der Folge nicht auf, blieb aber in seinen Angriffen meist zu ungenau.

Damit war es wieder an den Hausherren für den nächsten Treffer zu sorgen. Wobei dieser fast als Kopie des ersten Treffers durchgegangen wäre. Bahrataler kann sich wieder über die linke Hohnsteiner Seite durchsetzen. Diesmal steht allerdings Alexander Fleischer am Sechszehner frei und auch verwandelt freistehend flach unten links.

Den Schlusspunkt setzte dann abermals Alexander Fleischer mit seinem dritten Treffer an diesem Tag. Diesmal schlugen die Bahrataler einen Freistoß auf den langen Pfosten. Dort konnte Fleischer den Ball aus Nahdistanz auf den kurzen Pfosten bringen. Diesen Ball konnte Gorek im Hohnsteiner Kasten zwar noch von der Linie wischen, allerdings wieder vor die Füße von Alexander Fleischer, der den Ball im zweiten Versuch dann in den Maschen unterbrachte.

Am Ende steht für Hohnstein eine bittere 5:1-Niederlage zu Buche, die sicherlich ein oder zwei Tore zu hoch ausfiel, wobei man bei einer Halbzeit in Unterzahl nicht unbedingt mehr erwarten konnte. Ein großer Dank geht nochmal an unsere Gäste des FC Stukenbrock, die zumindest am Spielfeldrand für eine starke Leistung sorgten.

Am kommenden Wochenende ist dann der Tabellenletzte aus Bad Schandau zu Gast in Hohnstein. Eigentlich eine lösbare Aufgabe, allerdings haben sich die Personalsorgen durch die Partie am Wochenende weiter verschärft. Aber vielleicht kann man mit den Schandauern reden und die Partie auf Kleinfeld austragen, dafür sollte es gerade noch reichen.

26.05.18 Hohnsteiner SV – SpG Stolpen/Neustadt 2. 3:1 (0:0)

Nach ein paar bitteren Niederlagen der Hohnsteiner in den Vorwochen, sollte es nun endlich mal wieder Zeit für ein Erfolgserlebnis sein. Diese Mission galt es im Heimspiel gegen die Spielgemeinschaft der zweiten Mannschaften vom SV Blau-Gelb Stolpen und dem SSV Neustadt/Sa. zu verwirklichen. Sommerliche Temperaturen und ein Platz, der eher nach Heuernte, als nach Fußballfeld aussah, boten dafür die Rahmenbedingungen.

Zu Beginn der Partie, waren es allerdings die Gäste, die die Hohnsteiner Hintermannschaft ein ums andere Mal stark beschäftigte. Die erste große Chance hatte dabei Ingo Pätzold auf Seiten der Stolpener nach etwa 10 Minuten. Seinen Freistoß aus etwa 20 Metern konnte Gorek im Hohnsteiner Kasten nur abklatschen lassen und der anschließende Klärungsversuch landete erneut vor den Füßen von Pätzold. Dieser nahm den aufsetzenden Ball volley und das Spielgerät strich nur knapp am langen Pfosten vorbei.

Nach 16 Minuten war es abermals ein Freistoß der Stolpener, welcher für Aufsehen sorgte. Diesmal legte sich Michael Hille das Spielgerät aus 20 Metern zurecht und setzte den Ball krachend gegen die Querlatte. Hohnstein schien das Aluminium an diesem Tag auf seiner Seite zu haben, denn drei Minuten später scheppert es schon wieder. Diesmal hatte sich Albrecht Maidusch über die rechte Hohnsteiner Seite durchgesetzt und einen wuchtigen Schuss aus 12 Metern auf das Hohnsteiner Tor gebracht. Diesen konnte Gorek allerdings noch mit den Fingerspitzen gegen die Querlatte lenken.

In der Folge fand dann auch Hohnstein endlich ins Spiel und übernahm immer mehr Spielanteile. Bis zum Pausenpfiff konnten sich die Hausherren auch die ein oder andere gute Möglichkeit erspielen. Scheiterten aber entweder an der eigenen Ungenauigkeit oder an einem an diesem Tag glänzend aufgelegten Frank Stegmann im Stolpener Tor. Zumindest die Angriffsbemühungen der Gäste bekamen die Hausherren aber immer besser in den Griff, so dass es bis zur Pause keine nennenswerte Chance der Stolpener mehr gab.

So ging es also mit einem torlosen Unentschieden zum verdienten Pausentee. Für Hohnstein war die Marschrichtung für die zweiten 45 Minuten klar, es mussten drei Punkte her, egal wie. So begannen die Hausherren auch die zweite Hälfte, von Beginn an wurden die Gäste unter Druck gesetzt und immer wieder schöne Offensivaktionen gestartet. Allein der Ball wollte den Weg in die Maschen nicht finden.

So dauerte es bis zur 59. Minute ehe die Hohnsteiner, unter Mithilfe der Stolpener Defensive, jubeln durften. Nach einem abgefangenen Ball kurz hinter der Mittellinie reagierte der Hohnsteiner Libero Rico Lindemann gedankenschnell und schlug den Ball lang in den Lauf des gestarteten Tobias Schulz. Dieser profitierte noch davon, dass ein Stolpener Verteidiger sich bei diesem langen Ball verschätzte und machte sich dann allein auf die Reise Richtung Stolpener Tor. Im Strafraum der Gäste angekommen fackelte er nicht lange und brachte den Ball wuchtig aus 13 Metern im Gehäuse unter. Die verdiente Führung für Hohnstein zu diesem Zeitpunkt.

Da in Hohnstein bekannt ist, dass ein Tor nie für einen Sieg reicht, suchten die Hausherren auch in Folge ihr Heil in der Offensive und durften bereits in der 67. Minute das nächste Mal jubeln. Diesmal konnte sich Martin Eichler über links bis an die Grundlinie durchsetzen. Von dort schlug er eine butterweiche Flanke auf den zweiten Pfosten, wo Aleksandar Thomas sein ganzes Können bewies. Mit einen Flugkopfballheber über den Stolpener Tormann hinweg, brachte er den Ball Richtung Tor. Auf der Linie versuchte zwar Michael Hille den Ball noch zu klären, erinnerte sich aber anscheinend, dass er auch mal das Trikot der Hohnsteiner getragen hat, und so landet sein Klärungsversuch in den Maschen.

In der Folge spürte man einen Knick im Stolpener Spiel und die Hohnsteiner hatten weitere gute Möglichkeiten die Führung auszubauen. Allerdings fanden sie wieder in den eigenen runden Füßen oder Frank Stegmann ihren Meister.

Das Hohnstein immer für ein Gegentor gut ist, fand dann in der 88. Minute wieder einmal seinen Beweis. Nach einem schnellen Konter der Stolpener, konnte dieser zwar zum Eckball geklärt werden. Allerdings dauerte das Sortieren der Hohnsteiner danach einfach zu lange. Stolpen führte den Eckball schnell aus, in der Mitte stieg Sven Schüffel relativ unbedrängt zum Kopfball hoch und brachte den Ball zum Anschlusstreffer für Stolpen im Tor unter.

Nun wären noch einmal spannende Schlussminuten möglich gewesen. Allerdings scheinen Tobias Schulz und Martin Eichler für Spannung nicht viel übrig zu haben. Nach dem Gegentor wird der Hohnstein Angriff zu Tobias Schulz gepasst. Dieser sieht, dass Martin Eichler über links startet und serviert ihm einen langen Flugball direkt in den Lauf. In der Folge überläuft Eichler mit hohem Tempo seinen Gegenspieler und zeigt dann auch im Strafraum keine Nerven, als er mit einem Flachschuss aus zehn Metern trocken verwandelt.

Damit stehen für Hohnstein am Ende drei wichtige Punkte zu Buche, ohne die man immer mehr ins Tabellenmittelfeld abgerutscht wäre. Am kommenden Wochenende gilt es dann die über weite Strecken ansprechende Leistung zu bestätigen. Leicht wird dies allerdings nicht, ist man doch beim Tabellendritten, SC Einheit Bahratal/Berggießhübel, zu Gast. Eines ist allerdings jetzt schon gewiss, für Ambiente und ausreichend gekühlte Getränke wird gesorgt sein.

12.05.18 1. FC Pirna 2. – Hohnsteiner SV 3:0 (2:0)

Am vergangenen Samstag gingen die pirnaer Wochen für den Hohnsteiner SV weiter. Nach dem Torfestival gegen den VfL Pirna Copitz, bekamen es die Hohnsteiner diesmal auswärts mit der zweiten Mannschaft des 1. FC Pirna zu tun, ihres Zeichens Tabellenzweiter der Kreisliga B.

Bei sommerlichen Temperaturen zeigten die Hausherren auch von Beginn an, dass sie zurecht oben in der Tabelle beheimatet sind. Mit schnellen Kurzpassspiel und viel Laufbereitschaft übernahmen sie schon in den ersten Minuten das Heft des Handelns. Hohnstein verlegte sich auf Konter und schnelle Bälle in die Spitze. Ein ebensolcher brachte dann auch die Hausherren ins Spiel. Nach dem die Hohnsteiner Defensive einen Pirnaer Angriff in der 10. Minute abfangen konnte, sollte es schnell nach vorn gehen. Allerdings landete der Ball direkt in den Füßen eines gegnerischen Spielers. Dieser schaltete schnell und schickte über die rechte Hohnsteiner Seite Steve Lindner auf die Reise. Dieser spielte dann seine ganze Schnelligkeit aus und konnte sich bis in den Hohnsteiner Strafraum durchsetzen. Wo er aus Nahdistanz mühelos ins lange Eck einschieben konnte. Ein Start nach Maß sieht für die Hohnsteiner anders aus.

In der Folge berappelte sich Hohnstein dann allerdings und kam auch zu eigenen guten Angriffen. Die beste Möglichkeit hatte dabei Martin Eichler in der 23. Minute. Nachdem sich Tobias Schulz sich über rechts durchsetzen konnte, brachte er eine butterweiche Flanke auf den langen Pfosten. Dort setzte dann Martin Eichler sehr sehenswert zum Flugkopfball an, traf allerdings nicht das Tor, sondern nur seinen Gegenspieler.

Pirna versuchte weiter mit Flachpassspiel zum Erfolg zu kommen und tat dies auch präzise und abgeklärt. So hatte die Hohnsteiner Defensive ein ums andere Mal brenzlige Situationen zu meistern, hielt sich allerdings bis zur 40. Minute schadlos. Dann allerdings zogen die Pirnaer wieder einen schön kombinierten Angriff über rechts auf. An dessen Ende wurde Alexander Eichelbaum mustergültig an der Strafraumkante per Querpass bedient. Diese Chance ließ sich der Pirnaer Spieler nicht nehmen und traf per Direktabnahme flach ins linke untere Toreck.

Mit diesem für die Pirnaer durchaus verdienten 2:0 ging es dann auch in die Halbzeitpause. Auch weil die Hohnsteiner ihre Angriffe meist nicht bis zu Ende spielen konnten. Entweder kam der letzte Pass nicht an oder die sich bietenden Schussmöglichkeiten dienten eher dazu den Hang hinter dem Pirnaer Tor zu testen.

Mit Wiederanpfiff merkte man den Gästen an, dass sie die Partie keinesfalls aufgegeben hatten. Pirna verlegte sich, wahrscheinlich auch den Temperaturen geschuldet, auf ein ruhiges aber teilweise sehr effizientes Aufbauspiel.

Bei den Hohnsteinern blieb das Bild allerdings zur ersten Hälfte fast unverändert. Zwar mühte man sich immer wieder vor das Tor der Gäste zu kommen und dieses auch in Bedrängnis zu bringen, allerdings blieb der letzte Pass meist zu ungenau oder der Torschuss zu harmlos.

So konnten die Hausherren die besseren Möglichkeiten für sich verbuchen, obwohl sie diese, bedingt durch eine Zwei-Tore-Führung, stellenweise sehr fahrlässig liegen ließen. So dauerte es bis zur 72. Minute ehe der Ball das nächste Mal in den Maschen zappelte. Diesmal war es der Pirnaer Torschütze vom Dienst, Maximilian Oberländer, der jubeln durfte. Nachdem er sich das Spielgerät kurz hinter der Mittellinie geschnappt hatte, setzte er zum Solo an, lies noch drei Gegenspieler stehen, ehe mit einem wuchtigen Schuss von der Strafraumkante den Ball im Hohnsteiner Tor unterbrachte.

Damit schien das Spiel gelaufen, doch Hohnstein ergab sich zumindest nicht seinem Schicksal und versuchte weiter einen eigenen Treffer zu erzielen. Blieb aber weiterhin zu ungenau so dass kaum Gefahr für das Pirnaer Gehäuse aufkam.

Die Hausherren auf der Gegenseite spielten die Partie routiniert zu Ende, kamen dabei noch zu ein paar guten Möglichkeiten, welche sie allerdings ebenfalls teilweise fahrlässig liegen ließen.

So steht für die Hohnsteiner am Ende eine erneute, diesmal aber auch verdiente, Niederlage zu Buche. Nun steht erst einmal ein spielfreies Wochenende auf dem Programm, ehe es in zwei Wochen zu Hause gegen die Spielgemeinschaft aus Stolpen und Neustadt geht. Hier sollten dann wieder drei Punkte angepeilt werden, wenn man nicht im Mittelfeld der Tabelle stranden will.

05.05.18 Hohnsteiner SV – VfL Pirna Copitz 07 3. 4:6 (3:3)

Nach einem torreichen, wenn auch für Hohnstein etwas unglücklichem, Unentschieden in der Vorwoche gegen die zweite Mannschaft des BSV 68 Sebnitz, sollten am vergangenen Samstag endlich wieder drei Punkte her. Gast in Hohnstein war diesmal die dritte Mannschaft des VfL Pirna Copitz. Ihres Zeichens Tabellenvierter und sicherlich kein einfacher Gegner. Doch mit vollbesetzter Bank sahen die Vorzeichen für Hohnstein eigentlich gut aus.

Die ersten fünf Minuten der Begegnung liefen für Hohnstein gut an, doch dann kamen die Gäste zu ersten Mal in Ballbesitz und dieser hatte es in sich. Aus der eigenen Abwehr wurde das Spielgerät hoch und lang in die Spitze gespielt. Dort konnte ein Hohnsteiner Defensivakteur den Ball zwar abfangen, vergaß dann aber wahrscheinlich was er mit dem Ball eigentlich machen wollte. Dadurch konnte sich David Friedrich das Spielgerät stibitzen und flach ins lange Eck zur Führung für Copitz einschieben. Ein Start nach Maß sieht anders aus.

Doch Hohnstein fing sich schnell, bereits in der sechsten Minute führte Maik Gebauer einen Einwurf auf Tobias Schulz aus. Dieser konnte den Ball gegen seinen Gegenspieler behaupten und punktgenau in den Lauf von Aleksandar Thomas weiterleiten. Dieser schüttelte dann im Sprint seinen Verfolger ab und verwandelte trocken aus 10 Metern ins lange Eck. Damit war erst einmal wieder alles auf Anfang gestellt, allerdings nicht sehr lange.

Denn bereits in der 10. Minute kamen die Copitzer zu ihrem zweiten Torschuss in der Partie und auch der saß wieder. Nach einem Einwurf in den Hohnsteiner Sechszehner gelang es der Heimelf nicht den Ball entscheidend zu klären. So landete das Spielgerät erneut vor den Füßen von David Friedrich. Dieser schaffte es dann den Ball aus sechs Metern irgendwie an Freund und Feind vorbei ins Tor zu murmeln.

Doch auch jetzt steckte Hohnstein nicht auf und fand bereits in der 17. Minute die passende Antwort. Diesmal schlug Steffen Hähnel einen Eckball punktgenau auf den Kopf von Aleksandar Thomas, welcher punktgenau ins lange Eck einnicken konnte. In der Folge ging es weiterhin rauf und runter, mit weiteren guten Möglichkeiten auf beiden Seiten. Doch immerhin 13 Minuten lang fiel erst einmal kein weiteres Tor.

Dann kam allerdings die 30. Minute und ein weiterer langer Ball der Copitzer in die Spitze. Diesmal David Groß gegen die Hohnsteiner Abwehr durchsetzen und aus zwölf Metern flach ins lange Eck einschieben. Trotz guter Spielanteile ein erneuter Dämpfer für die Hohnsteiner, welche nun erneut einem Rückstand hinterherliefen. Aber man hatte ja schon zweimal geübt wie man einen solchen aufholt.

In der 43. Minute bekam Hohnstein einen Freistoß auf der rechten Außenbahn auf Höhe des gegnerischen Sechszehners zugesprochen. Auch diesen Standard legte sich Steffen Hähnel zurecht und spielte den Ball flach und scharf in die Mitte. Dort reagierte Martin Eichler am schnellsten und konnte das Spielgerät aus fünf Metern per Direktabnahme in den Maschen unterbringen. So ging es mit einem leistungsgerechten Unentschieden und Toren die normalerweise für zwei Partien reichen in die Pause.

Nach Wiederanpfiff erwischten dann erneut die Copitzer den besseren Start. Nach einer sehenswerten Passstaffete kam Tom Matuschak, in der 53. Minute, zentral an der Strafraumgrenze zum Schuss. Diesen Ball konnte Gorek im Hohnsteiner Kasten noch abwehren. Allerdings direkt vor die Füße von David Friedrich, der aus fünf Metern problemlos einschieben konnte und seinen dritten Treffer an diesem Tag markierte.

Doch auch dieses Mal bewiesen die Hohnsteiner Moral. Bereits eine Minute später entschied der Schiedsrichter auf einen Freistoß für Hohnstein an der Mittellinie. Dieser wurde schnell auf den über links gestarteten Steffen Hähnel ausgeführt. Der Hohnsteiner Mittelfeldmann nahm das Spielgerät kurz mit und schlug dann erneut eine Flanke auf den Kopf von Aleksandar Thomas. Welcher aus spektakulären 15 Metern eine Kopfballrakete in Richtung langes Eck auf den Weg schickte, welche auch unhaltbar dort einschlug.

Nun mal zur Abwechslung etwas Neues im Spiel, geschlagene 25 Minuten kein einziger Treffer in diesem Spiel. Dies soll aber nicht heißen, dass es dazu nicht ausreichende Möglichkeiten gegeben hätte. Auf beiden Seiten ergaben sich immer wieder zum Teil hochkarätige Chancen, die aber allesamt ungenutzt blieben. So hätte es allein von den Großchancen problemlos 6:6 oder 7:7 stehen können. Je näher das Spiel seinem Ende kam, desto deutlicher wurde, dass diejenige Mannschaft die Partie für sich entscheiden würde, die es als nächste schaffen würde den Ball im Tor unterzubringen.

Leider waren es in der 88. Minute die Copitzer, denen dies gelang. Nach einem Flankenlauf über die linke Hohnsteiner Seite kam das Spielgerät zu David Groß am langen Pfosten. Dieser bat seinen Gegenspieler noch einmal kurz zum Tanz, ehe er flach und wuchtig aus neun Metern ins kurze Eck verwandelte. Hohnstein warf nun noch einmal alles nach vorn, blieb aber weiter glücklos im Abschluss.

In der 92. Minute setzten dann die Copitzer den Schlusspunkt hinter die Partie. Diesmal konnte sich Mario Henneberger im 1-gegen-1 bis in den Hohnsteiner Strafraum durchsetzen und ins lange Eck einschieben. Gleichzeitig sorgte er mit diesem Treffer dafür, dass nicht alle Copitzer Torschützen den Vornamen David tragen.

So stehen am Ende ein Handballergebnis und eine bittere und unnötige Niederlage für die Hohnsteiner zu Buche. Zwar hatte man Moral bewiesen und viermal einen Rückstand wieder aufgeholt. Allerdings hatte man am Ende, bei zwei Mannschaften, die über weite Strecken der Partie wenig Wert auf Defensive zu legen schienen, die schlechtere Chancenverwertung und muss sich so verdient geschlagen geben. Zumindest den an diesem Tag anwesenden Zuschauern konnte man allerdings eine schöne Show bieten.

Am kommenden Samstag muss man dann beim Tabellenzweiten, der zweiten Mannschaft des 1. FC Pirna, antreten. Hoffentlich dann mit einer besseren Defensive oder falls man natürlich die Torspektakel beibehalten will, mit mindestens einem Tor mehr als der Gegner.

21.04.18 Hohnsteiner SV – SG Ullersdorf 1:1 (1:1)

Nach einer eher dürftigen Leistung der Hohnsteiner in Vorwoche bei Auswärtsspiel gegen Dohna, sollte beim Heimspiel am vergangenen Samstag Wiedergutmachung geliefert werden. Dafür gab es eigentlich perfekte Rahmenbedingungen, perfektes sommerliches Fußballwetter, einen so gut wie möglich präparierten Rasen und mit der SG Ullersdorf einen Gegner der, schon wegen seiner Tabellenposition, den Hohnsteinern einiges abverlangen würde.
Von Beginn an war den Hohnsteinern allerdings anzumerken, dass sie sich an diesem Tag keinesfalls vom Gegner und dessen Spielstärke einschüchtern lassen würde. Sofort wurde versucht, das Spiel offensiv zu gestalten, was eine deutliche Verbesserung zur Vorwoche darstellte. Durch frühes Stören der Hohnsteiner Angreifer waren die Gäste zudem oft zu langen Bällen in die Spitze gezwungen, welche die Hohnsteiner Defensive meist routiniert verteidigen konnte. So ergaben sich schon in der Frühphase der Partie erste Möglichkeiten für die Hausherren, welche aber noch zu ungenau oder überhastet abgeschlossen wurden.

In der 22. Minute dann der erste Aufreger der Partie. Nach einem Pass in die Spitze legte Aleksandar Thomas den Ball am herausstürmenden Schlussmann vorbei und dieser traf mit seinem Klärungsversuch nur den Hohnsteiner Angreifer. Dieser hielt sich allerdings auf den Beinen, konnte das Spielgerät allerdings nicht mehr erreichen. Zur Überraschung aller blieb die Pfeife des Unparteiischen allerdings stumm. Dieser argumentierte allerdings schlüssig und zeigte wie man internationale Regeln auf ihre Quintessenz vereinfachen kann „Wer nicht fällt, bekommt keinen Elfmeter.“. Man kann halt auch im Erwachsenenbereich immer noch jeden Tag etwas dazulernen.

In der Folge war Hohnstein ein paar Minuten durch die etwas eigenwillige Regelkunde aus dem Konzept gebracht, wodurch die Gäste etwas besser ins Spiel fanden. Allerdings blieben auch ihre Angriffe meist zu ungenau und konnten durch die Hohnsteiner Defensive souverän geklärt werden.
Nach 32 Minuten meldete sich Hohnstein dann zurück in der Partie. Ein Angriff der Hausherren konnte durch Ullersdorf nur auf Kosten eines Einwurfs geklärt werden. Bei diesem besann sich Steffen Hähnel dann, dass früher bei der Spartakiade, die Älteren unter ihnen werden sich erinnern, auch Kugelstoßen mit auf dem Programm stand. So wuchtete er das Spielgerät handgeschätzte 30 Meter über Freund und Feind hinweg in den Strafraum der Gäste. Dort reagierte Martin Eichler am schnellsten und drückt das Leder aus Nahdistanz zur Führung über die Linie.

Nun schienen die Gäste gänzlich aus dem Konzept zu sein und Hohnstein kam zu weiteren guten Möglichkeiten. In der 38. Minute demonstrierte dann der Schiedsrichter erneut, dass er an diesem Tag kein Interesse an Elfmetern hatte. Nach einem Kopfball fängt ein Ullersdorfer Verteidiger den Ball mit der Hand ab, um ihn anschließend ins Toraus zu klären. Logische Konsequenz Eckball, war ja wieder keiner hingefallen.

In der 44. Minute bestrafte sich Hohnstein dann quasi selbst, für die mangelnde Chancenverwertung. Ein langer Ball in die Spitze konnte von den Hohnsteinern nicht abgefangen werden. So konnte sich ein Ullersdorfer bis in den Sechszehner der Hohnsteiner durchsetzen und den Ball quer auf einen ebenfalls freien Mitspieler legen. Dieser hatte noch das Auge für seinen Mitspieler Mario Watschke, der sich, sieben Meter vor dem Hohnsteiner Gehäuse, ebenfalls an viel Freiraum erfreute. Da ließ sich der Ullersdorfer Angreifer natürlich nicht zweimal bitten und verwandelte aus kurzer Distanz flach ins lange Eck.

So ging es mit einem für Hohnstein eigentlich unbefriedigendem Unentschieden in die Pause. Allerdings hatten die die ersten 45 Minuten zumindest gezeigt, dass die Hausherren an diesem Tag keinesfalls klein bei geben würden. So entstand auch nach Wiederanpfiff eine Partie, in der beide Mannschaften auf Sieg spielten. Wodurch sich für den geneigten Zuschauer ein durchaus ansehnliches Spiel entwickelte. So gab es auf beiden Seiten immer wieder ansehnlich Angriffe und Torraumszenen zu bestaunen. Allerdings ohne das eine der beiden Mannschaften etwas Zählbares verbuchen konnte.
Die erste dicke Möglichkeit hatten dabei die Gäste abermals durch Watschke, der in der 59. Minute abermals mit einem Flachschuss aus elf Metern Gorek im Hohnsteiner Gehäuse prüfte. Der Schlussmann der Hausherren war diesmal allerdings auf dem Posten und konnte den Ball abwehren. Hohnstein auf der Gegenseite kombinierte sich ebenfalls immer wieder sehenswert an oder in den Strafraum der Gäste, allerdings verfehlten die Abschlüsse das Ziel zumeist knapp.

In der 65. Minute untermauerte der Unparteiische dann noch einmal seine eigenwillige Regelauslegung. Diesmal konnte sich Stev Eckardt gegen zwei Ullersdorfer Verteidiger über rechts in den Strafraum der Gäste durchsetzen. Dabei setzen die Ullersdorfer Defensivspieler von Halten über Ziehen, bis hin zum Grätschen alles ein, um den Hohnsteiner Angreifer zu stoppen. Allerdings fiel er nicht und wie man ja bereits in der ersten Halbzeit gelernt hat, kann es dafür also auch keinen Elfmeter geben.

Die Schlussviertelstunde bestritten dann beide Mannschaften mit offenen Visier, denn es war klar, wer das nächste Tor erzielt, würde auch die Partie entscheiden. Diesmal lag das Glück allerdings zweimal auf Hohnsteiner Seite. Zuerst in der 80. Minute als sich Thomas Drechsel über links auf die Grundlinie durchsetzen konnte und den Ball straff und halbhoch nach innen spielte. Denn der Ball fand eigentlich punktgenau, den am langen Pfosten völlig freistehenden Tino Karsch, welcher sich allerdings aus vier Metern dazu entschied, den Ball nicht im Tor unterzubringen, sondern zum Einwurf für Hohnstein durchzulassen.

Die zweite Aktion bei der Fortuna auf Seiten der Hohnsteiner stand, war in der 86. Minute. Nachdem sich erneut Mario Watschke sich vor dem Hohnsteiner Strafraum freispielen konnte. Schickte er einen satten Schuss aufs lange Toreck auf die Reise. Dieser traf allerdings noch das Knie von Martin Eichler, von wo der Ball, in einer Schrecksekunde in der man eine Stecknadel hätte können fallen hören, genau ans Lattenkreuz und direkt in die Arme des Hohnsteiner Schlussmanns trudelte.

So blieb es am Ende bei einem leistungsgerechten Unentschieden, mit dem sicherlich die Hohnsteiner noch etwas besser leben können. Zumindest machte die dargebrachte Leistung Mut, dass das Spiel gegen Dohna nur ein Ausrutscher war. Am kommenden Wochenende geht es dann zur zweiten Vertretung des BSV 68 Sebnitz, wo den Hohnsteinern, Stand jetzt, die Ehre zu Teil wird als wahrscheinlich letzte Mannschaft auf dem alten Kunstrasen zu spielen.

14.04.18 SV Chemie Dohna 2. – Hohnsteiner SV 5:1 (2:0)

Wie schon in der Vorwoche bekamen es die Hohnsteiner am vergangenen Wochenende wieder mit einem direkten Tabellennachbarn zu tun. Diesmal musste man auswärts bei der zweiten Mannschaft des SV Chemie Dohna antreten. Mit drei Punkten aus diesem Spiel könnte man den fünften Tabellenplatz weiter festigen und auch noch etwas nach oben schielen. Somit war die Marschroute bei besten Fußballwetter klar, allerdings wollten natürlich auch die Hausherren dabei ein Wörtchen mitreden.

Bereits in der Anfangsphase schien Hohnstein Probleme zu haben, in das Spiel zu finden und so ergaben sich erste Feldvorteile für die Hausherren. Diese konnte Dohna auch nach zehn Minuten das erste Mal nutzen. Nach einem suboptimal verteidigten Einwurf der Hausherren, kann sich Martin Preuß auf der linken Seite im Kopfballduell behaupten. Im Anschluss reagiert er gedankenschnell und schlenzt den aufspringenden Ball volley ins lange Eck.

In der Folge erhoffte man sich von Hohnstein ein Aufbäumen gegen den Rückstand, allerdings fehlte immer noch die letzte Präzision und geistige Frische im Spielaufbau. So kombinierten sich die Hohnsteiner zwar immer wieder bis an den Strafraum der Hausherren, der letzte Pass oder Torabschluss ging aber zumeist ins Leere. So war es an Dohna den nächsten Treffer zu erzielen. In der 26. Minute segelte ein Freistoß von der Mittellinie über die Köpfe der Hohnsteiner Defensive hinweg in den Sechszehner. Dort war Oliver Haubold eingelaufen und köpfte das Leder aus elf Metern am herauseilenden Gorek vorbei in die Maschen.

Bis zur Pause zeigte sich Hohnstein weiter bemüht, blieb in seinen Aktionen aber weiterhin ungenau oder überhastet. Dohna verlegte sich bis zur Pause auf die Sicherung der Führung, was ob der Hohnsteiner Harmlosigkeit im Aufbauspiel auch fast mühelos gelang.
Mit dem Wiederanpfiff wollte die Hohnsteiner noch einmal versuchen etwas Zählbares aus der Ferne mitzunehmen, was aber wie in der ersten Hälfte nur mäßig gelang. Die erste dicke Möglichkeit hatten so wieder die Hausherren, als Fran Fetkenheuer in der 63. Minute einen Freistoß aus gut 25 Metern über die Mauer in Richtung Kreuzeck auf die Reise schickte. Gorek im Hohnsteiner Kasten war allerdings auf dem Posten und konnte den wuchtig getretenen Ball zur Ecke lenken.

In der 74. Minute machte es Fetkenheuer dann besser. Nach einem Gerangel im Hohnsteiner Strafraum bei einem Eckball der Hausherren, entschied der Unparteiische auf Strafstoß für die Hausherren. Ein Elfmeter der Marke, kann man geben muss man aber nicht. So legte sich Fetkenheuer den Ball zurecht und verwandelte mit einem satten Schuss ins linke untere Eck zum 3:0 für Dohna.

Diesmal hatte Hohnstein allerdings eine direkte Antwort. In der 75. Minute konnte ein Hohnsteiner Torschuss durch die Dohnaer Defensive nur per Hand abgewehrt werden. Folgerichtig wies der Schiedsrichter wieder auf den Punkt und Tobias Schulz konnte trocken ins linke untere Eck zum Anschlusstreffer für Hohnstein verwandeln.

Nun kam auf Seiten der Hohnsteiner noch einmal Hoffnung auf, diese wehrte allerdings nur drei Minuten. Nach einem Eckball der Hohnsteiner in der 78. Minute, konnte Dohna den Ball erobern und schaltete schnell um. Am Ende machte sich Oliver Haubold mit dem Ball am Fuß auf die Reise Richtung Hohnsteiner Tor, nur verfolgt von einem Hohnsteiner Verteidiger. Dieser konnte ihn an der Strafraumgrenze stellen, allerdings nur auf Kosten eines Fouls. Dies bedeutet den nächsten Strafstoß, diesmal wieder für die Hausherren. Diese Möglichkeit ließ sich diesmal Nico Kirsch nicht nehmen und verwandelte souverän unten rechts.

In der Folge steckte Hohnstein zwar weiterhin nicht auf, blieb aber wie über das gesamte Spiel glücklos in seinen Offensivaktionen. So stand es den Hausherren zu, den Schlusspunkt an diesem Tag zu setzen. Dieser unterstrich in der 93. Minute nochmals den gebrauchten Tag für Hohnstein. Nachdem sich Oliver Kirsch am Hohnsteiner Sechszehner durchsetzen konnte schickte er einen Gewaltroller in Richtung kurzes Eck auf die Reise, tja und wie es an solchen Tag so ist, entschied sich Gorek im Hohnsteiner Kasten, diesen Kullerball einfach mal passieren zu lassen.

So muss Hohnstein am Ende eine deutliche, aber verdiente Niederlage hinnehmen. Nun gilt es unter der Woche wieder Selbstvertrauen zu finden, denn am kommenden Samstag steht die nächste schwere Aufgabe an. Dann gastiert der Tabellenführer Ullersdorf in Hohnstein, welcher sicherlich nicht so einfach drei Punkte herschenken wird.