Kategorie: Abteilung Fußball

12.11.16 Hohnsteiner SV – SV Chemie Dohna 2. 5:3 (3:0)

Nach der Niederlage gegen den Tabellenführer aus Langburkersdorf, stand für die Hohnsteiner in dieser Woche eine gänzlich andere Aufgabe an. Zu Gast in Hohnstein war die zweite Mannschaft des SV Chemie Dohna, welche in dieser Saison eher im unteren Tabellendrittel beheimatet ist und so war die Marschrichtung klar, nur drei Punkte wären an diesem Spieltag ein Erfolg.
Die Mannschaft schien dies ebenfalls verinnerlicht zu haben und begann von Beginn an druckvoll und versuchte den Gegner bereits früh im Spielaufbau zu stören. Dies sollte sich auch schon in der vierten Minute auszahlen. Nachdem Justin Pötschke den Ball eigentlich schon verloren hatte, setzte er druckvoll nach und konnte dem Dohnaer Abwehrspieler das Spielgerät wieder stibitzen. Dabei behielt er den Überblick und legte den Ball direkt in den Lauf von Fabian Lenz, der über links gestartet war. So lief Lenz, nach mehrwöchiger Verletzungspause wieder zurück im Team, allein auf den Schlussmann der Gäste zu und verwandelte trocken ins rechte untere Eck zur frühen Führung für Hohnstein. In der Folge machte Hohnstein weiter Druck und so fanden sich die Gäste zumeist in der Defensive gebunden. Die wenigen Angriffe der Dohnaer konnte die Defensive der Hohnsteiner um den Neu-Libero Stev Eckardt meist frühzeitig unterbinden. So erspielte sich Hohnstein immer wieder gute Möglichkeiten, wodurch man in der 27. Minute auch das nächste Mal jubeln durfte. Nachdem sich Uwe Hausdorf über die rechte Seite bis zur Grundlinie durchsetzen konnte, hatte er das Auge für den in der Mitte eingelaufenen Martin Eichler. Dieser scheiterte in seinem ersten Versuch aus Nahdistanz noch am Schlussmann der Dohnaer, konnte den zurückprallenden Ball dann aber doch noch in den Maschen unterbringen. Auch diese Zwei-Tore-Führung schien den Hohnsteinern noch nicht zu reichen und so war weiterhin Attacke auf das Dohnaer Tor angesagt. Allerdings dauerte es bis zur 43. Minute ehe sich der nächste Hohnsteiner in die Torschützenliste eintragen konnte. Diesmal war es Aleksandar Thomas, der sich über rechts bis in den Strafraum durchsetzen konnte. Sein anschließender „Schuss“ aus zehn Metern, fand dann unter Zuhilfenahme mehrerer Körperteile von Dohnaer Abwehrspielern den Weg ins kurze Eck. So ging es mit einer sicheren und verdienten Führung für die Hohnsteiner zum wohlverdienten Pausentee.
Nach der Pause machten die Hausherren dann dort weiter, wo sie vor der Pause aufgehört hatten. Nach einem Einwurf auf der rechten Seite in der 49. Minute, bewies Kapitän Jens Heymann seine ganze fußballerische Klasse, als er mit einem mustergültigen Außenristpass mit seinem schwachen linken Fuß Martin Eichler in der Mitte bediente. Dieser ließ sich die Chance auf seinen zweiten Treffer an diesem Tag nicht nehmen und verwandelte trocken und flach ins lange Eck. Nun schien endgültig alles klar zu sein und Hohnstein wähnte sich als sicherer Sieger. Allerdings steckten die Dohnaer nicht auf und erkämpften sich einen Freistoß am rechten Eck des Hohnsteiner Strafraums. Dieser wurde auf den langen Pfosten geschlagen, wo Gorek im Hohnsteiner Kasten zu passiv agierte und es so Döhring auf Seiten der Dohnaer ermöglichte den Anschlusstreffer zu erzielen. Gegen die kurz aufkeimende Hoffnung der Dohnaer fand Hohnstein in der 55. Minute eigentlich postwendend die richtige Antwort. Als sich Justin Pötschke über links in den Strafraum der Gäste durchsetzen konnte, mit seinem Schussversuch allerdings am Schlussmann der Dohnaer scheiterte. Allerdings konnte dieser den Ball nur prallen lassen und so reagierte Aleksandar Thomas am langen Pfosten am schnellsten und brachte den Ball aus Nahdistanz in den Maschen unter. Hohnstein versuchte nun die Partie ruhig herunterzuspielen, leistete sich in der Defensive aber mit zunehmender Spielzeit immer mehr Leichtsinnsfehler. So konnte sich ein Dohnaer Angreifer in der 75. Minute bis in den Hohnsteiner Strafraum durchsetzen, wo er durch eine elfmeterreife Berührung zu Fall gebracht wurde. Den fälligen Strafstoß verwandelte dann der Kapitän der Dohnaer Fetkenheuer sicher zum 2:5 aus Dohnaer Sicht. Dieser weitere Gegentreffer schien Hohnstein kurz völlig zu paralysieren, denn der folgende Anstoß für Hohnstein brachte den nächsten Treffer für die Gäste. Eigentlich wollten die Hausherren den Ball ruhig durch die Defensive wandern lassen, um dann den nächsten Angriff aufzubauen. Allerdings störte Dohna sehr schnell und gewannt, so dass sich der Ball sofort wieder in den Reihen der Gäste befand. Schlussendlich schnappte sich Haubold den Ball und konnte sich mit Geleitschutz der Hohnsteiner bis in den Strafraum durchsetzen, wo er aus 12 Metern trocken zum 3:5 auf Dohnaer Sicht verwandelte. Nun witterte Dohna noch einmal die Chance vielleicht doch noch einen Punkt mitzunehmen, auch weil die Hohnsteiner zusehends nervöser agierten. So waren die letzten zehn Spielminuten von wild angreifenden Dohnaern geprägt, gegen die sich die Hohnsteiner aber schlussendlich weiter schadlos hielten und so die wichtigen drei Punkte in Hohnstein behielten. Am Ende ein verdienter Sieg für eine Hohnsteiner Mannschaft, die den Gegner 70 Minuten eigentlich im Griff hatte, ihn dann aber durch eigene Unkonzentriertheiten noch einmal stark machte.
In der kommenden Woche geht es dann zum noch punktlosen Tabellenschlusslicht nach Wehlen. Allerdings sollte man die Mannschaft keinesfalls auf die leichte Schulter nehmen, die mit dem Hartplatz in Wehlen sicherlich einen zwölften Mann auf ihrer Seite haben werden.

Ergebnisse Nachwuchsspiele vom Wochenende

C-Jugend: SV Blau-Gelb Stolpen – SpG Hohnstein/Sebnitz 1:1
Torschütze: 1x F. Bastian

D-Jugend: SV Pesterwitz – SpG Wesenitztal/Hohnstein 1:1
Torschütze: 1x J. Werner

E-Jugend: SSV Neustadt/Sa. – Hohnsteiner SV 15:1
Torschütze: 1x R. Schöne

06.11.16 SSV 1862 Langburkersdorf 1. – Hohnsteiner SV 4:1 (3:1)

Am gestrigen Sonntag stand für die Hohnsteiner die wohl schwerste Partie der Hinrunde an. Denn die Kicker aus der Burgstadt mussten auswärts beim bisher ungeschlagenen Tabellenführer aus Langburkersdorf antreten. Trotzdem wollten sich die Hohnsteiner keinesfalls verstecken, hatte man doch in der Vergangenheit meist nicht so schlecht gegen das favorisierte Team aus Langburkersdorf ausgesehen.
So gingen die Hohnsteiner auch gleich forsch zu Werke und erwischten einen Start nach Maß. Bereits nach drei Minuten konnte sich Justin Pötschke vor dem Strafraum der Hausherren freispielen. Den wenigen Platz den ihm seine Gegenspieler in dieser Situation ließen nutzte er dann bravurös und so schlug sein schöner Schlenzer aus 18 Metern unhaltbar im rechten oberen Toreck ein. Mit diesem Achtungszeichen hätten die Hohnsteiner eigentlich etwas mehr Ruhe ins Spiel bringen müssen. Allerdings schienen nun die Langburkersdorf ebenfalls auf dem Platz angekommen zu sein und so entwickelte sich ein munteres Spiel zwischen den Strafräumen. Dabei setzte Langburkersdorf vermehrt auf lange Bälle in die Spitze, welche die Hohnsteiner Defensive immer wieder schwierige Aufgaben stellte. Gerade der Torschütze vom Dienst der Langburkersdorfer, Stefan Mihalik, konnte sich dabei immer wieder gefährlich in Szene setzen, allerdings hielt die Hohnsteiner Defensive noch Stand. Dies funktionierte allerdings nur bis zur 12. Minute, Skeptiker meinen, dass Hohnstein nur nach einem frühen Rückstand ordentliche Spiele abliefert. Nach einem abgefangenen Ball im Hohnsteiner Aufbauspiel schalteten die Hausherren am schnellsten und Mihalik konnte sich von seinem Bewacher ein paar Meter davonstehlen. Der lange Ball aus der Abwehr der Langburkersdorfer fand dann genau den Fuß des Angreifers, welcher den leicht aufspringenden Ball mit seiner ganze Klasse und einem satten Volleyschuss von der Strafraumkante in den Maschen unterbrachte. Dieses Tor schien den Hausherren weiteren Aufwind zu geben und Hohnstein fand sich zumeist in der eigenen Hälfte wieder, wobei nur wenige Entlastungsangriffe gelangen. Dies wurde dann in der 23. Minute endgültig bestraft. Wieder verlor Hohnstein den Ball im Spielaufbau, diesmal war es allerdings Robert Kettner, der sich auf der linken Hohnsteiner Seite völlig ungedeckt fand. Wieder gab es einen langen Ball direkt in den Fuß des Langburkersdorfer Kapitäns, der das Spielgerät noch bis in den Strafraum der Hohnsteiner mitnahm. Dort angekommen überwand er den herauseilenden Schlussmann der Hohnsteiner mit einem sehenswerten Ausristschuss ins lange Kreuzeck. Damit hatte Hohnstein die frühe Führung gerade einmal 20 Minuten verteidigen können. Bereits drei Minuten später sollte es noch bitterer für die Hohnsteiner kommen. Nach einem langen Einwurf von Eric Feyer an das Eck des Fünfmeterraums der Hohnsteiner, war abermals Mihalik seinen Bewacher enteilt und konnte den Ball mit einem mustergültigen Kopfball in den Maschen des Hohnsteiner Tores unterbringen. Trotz der mittlerweile zwei Tore die Hohnstein zurücklag, steckten die Spieler keinesfalls auf und konnten die Partie in der Folge wieder etwas offener gestalten. Allerdings blieben die meist gut gespielten Angriffe in der letzten Konsequenz zu harmlos, so dass kaum echte Torgefahr aufkam. So blieb es trotz weiterer Möglichkeiten auf beiden Seiten bis zur Pause beim 3:1.
Nach der Pause setzte Hohnstein weiter alles daran den Anschlusstreffer zu erzielen um das Spiel noch einmal offen zu gestalten. Allerdings blieben auch die Langburkersdorfer durch die langen Bälle in die Spitze immer wieder gefährlich. So entwickelte sich wie in Hälfte eins ein munteres Spiel mit durchaus gefährlichen Szenen auf beiden Seiten. Leider blieben die Hohnsteiner Angriffe in der letzten Konsequenz aber weiterhin harmlos und so gelang es trotz großem Kampfes kein weiteres Tor zu erzielen. In der 75. Minute machte Langburkersdorf, in Person von Stefan Mihalik, dann endgültig den Deckel auf diese Partie. Nach einem langen Ball in Richtung linkes Strafraumeck der Hohnsteiner schaltete der Langburkersdorfer Angreifer am schnellsten und bot den Zuschauern noch einen Treffer der Kategorie „Tor des Monats“. Als er den aufspringen den Ball im Sechszehner der Hohnsteiner erlief, entschied er sich nicht dafür den Ball anzunehmen, sondern legte ihn mit einem Heber direkt über Gorek im Hohnsteiner Kasten ins lange Eck. Ein kurzer Applaus aller Beteiligten hätte in diesem Moment nicht verwundert. In der Schlussviertelstunde mühte sich Hohnstein weiter noch einen eigenen Treffer zu erzielen, was allerdings trotz weiterer guter Möglichkeiten nicht gelang. Langburkersdorf auf der Gegenseite spielte die Führung relativ gelassen runter. So standen die Hausherren nach 90 Minuten als verdienter Sieger da, auch weil sie eine gnadenlose Effektivität bewiesen. Von sieben Bällen die auf das Hohnsteiner Tor kamen, fanden vier den Weg in die Maschen. Hohnstein sollte nun aber keinesfalls den Kopf in den Sand stecken, sondern sich auf die drei verbleibenden Spiele der Rückrunde konzentrieren, um dort weitere wichtige Punkte einzufahren. Die nächste Gelegenheit dazu bietet sich am kommenden Samstag, dann ist die zweite Mannschaft des SV Chemie Dohna zu Gast in Hohnstein. Anstoß ist 14:00 Uhr auf dem Hohnsteiner Rasen.
Zum Abschluss noch ein kleiner „Dank“ an die Langburkersdorfer Tourette-Selbsthilfegruppe auf der Gegengerade des Langburkersdorfer Platzes. Diese brachten das Kunststück fertig über die komplette 90 Minuten sowohl die Hohnsteiner Spieler, den Schiedsrichter und sogar ihre eigene Mannschaft teilweise auf das Übelste zu beleidigen. So macht ein Auswärtsspiel in Langburkersdorf doch immer wieder Spaß und bleibt eine unvergessliche Erinnerung.

Abteilung Kegeln – 4. Spieltag

Hohnsteiner Kegler in der neuen Saison ungeschlagen.

Welchen Stellenwert der Kegelsport bei unserer Jugend einnimmt, zeigt die Tatsache, dass solche Städte wie Dippoldiswalde, Glashütte und eine große Gemeinde wie Schmiedeberg keine Wettkampfmannschaft mehr stellen können und sich als Aufsteiger in die Kreismeisterliga als Kegelgemeinschaft KG Dippoldiswalde/Glashütte/Schmiedeberg antreten. Zweiter Aufsteiger ist die SGK Lohmen. KSV 93 Sebnitz 1. musste gleich nach ihrem Aufstieg in die OKV-Klasse wieder in die Kreismeisterliga zurück.
Die Hohnsteiner waren am 10.September gut in die neue Saison gestartet, Heimsieg gegen die SG Dippoldiswalde/Glashütte/Schmiedeberg mit 2479:2336 und dem Tagesbesten Jürgen Voigt (457). Darauf folgte ein Auswärtssieg gegen Lok Pirna (2316:2438), der sogar die zwischenzeitliche Tabellenführung brachte. Tagesbester war der Hohnsteiner Sven Bräntner (436), dort steht immer noch sein Bahnrekord von 474 aus dem Jahr 2012.
Danach gab es für die Hohnsteiner im Heimspiel eine beim Kegeln selten vorkommende Punkteteilung, die sich gegen Aufsteiger Lohmen wie eine Niederlage anfühlte. Kein einziger Spieler konnte seine TOP- Trainingsergebnisse bestätigen. Insgesamt 2477:2477 war ein enttäuschendes Ergebnis, zumal die letzten beiden Starter noch einen Vorsprung von 46 Kegeln hergaben. Roland Richter von Hohnstein mit 436 und Jens Richter von Lohmen mit 430 waren die Mannschaftsbesten. Der dritte Spieltag wurde am 22.10.2016 mit dem Nachholspiel KSV Neustadt gegen den Dorfhainer SV komplettiert. Die Neustädter siegten souverän mit 2523:2269 und mit dem TOP-Ergebnis von Erik Hanisch von 462. Hermann Ilgen von Dorfhain erzielte 422, alle anderen seiner Mannschaft blieben unter 400.
Zum 4. Spieltag am 29.10.2016 war mit dem Auswärtsspiel in Dorfhain für die Hohnsteiner von Platz 1 bis Platz 4 alles möglich. Mit dem dritten Sieg bei vier Spielen sicherten sie sich eine gute Ausgangsposition, um am Ende der Saison wieder ganz vorn landen zu können.
Es war ein äußerst spannendes Spiel mit hervorragenden Einzelergebnissen auf beiden Seiten. Roland Richter (452) und Sven Bräntner (434) erspielten einen guten Vorsprung. Dann wurde es spannend, denn nach dem 4. Starter war es wieder exakt ausgeglichen. Die Ü60 Senioren Gunter Förster (456) und Jürgen Voigt (414) stellten aber mit 2483:2523 gegen starke junge Gegner den Gesamtsieg sicher. Beste Dorfhainer waren Hermann Ilgen (446) und Johannes Oddoy (437).
Tabellenführer Neustadt gewann bei Lok Pirna mit 2417:2478. Auch hier wurde das Spiel erst mit den letzten Startern entschieden, Sirko Hohlfeld (432) und Friedhard Petzold (433) bei Pirna waren die Mannschaftsbesten. Es ist selten, dass alle Heimmannschaften ihre Spiele verlieren. Auch die Tharandter Kegler gewannen mit 2392:2424 ihr Auswärtsspiel in Dippoldiswalde und die Sebnitzer mit 2423:2450 in Lohmen. Überall war es spannend, es gab gute Einzelergebnisse und die Spiele wurden meist erst mit den letzten Startern entschieden.

keg4

Jetzt folgen zwei Heimspiele gegen die Tabellenführer Neustadt und Tharandt, bei denen entschieden wird, wie die Hohnsteiner im März 2017 das Spieljahr abschließen werden, mit einem Spitzenplatz, oder im Mittelfeld. Der Sieg in Dorfhain stimmt eher optimistisch.

Gut Holz

Gunter Förster

29.10.16 Hohnsteiner SV – Heidenauer SV 2. 4:1 (1:1)

Nach dem etwas unerwarteten Sieg im Auswärtsspiel gegen die SG Ullersdorf in der letzten Woche, bekamen es die Hohnsteiner am vergangenen Samstag mit der zweiten Mannschaft des Heidenauer SV zu tun. HSV gegen HSV also, was in der Bundesliga eher nach Langeweile klingen würde, hat in der Kreisliga B doch einiges zu bieten. So sind die Heidenauer zwar nicht optimal in die Saison gestartet, sollten aber trotzdem nicht unterschätzt werden. Hohnstein auf der anderen Seite wollte seinen Positivtrend der letzten Wochen, mal abgesehen von den beiden Partien gegen den 1. FC Pirna, weiter ausbauen.
Anscheinend schien sich bei den Hohnsteinern aber doch ein kleiner Schlendrian einzuschleichen, für den man bereits nach zwei Minuten die Quittung bekam. Nach einem langen Ball in die Spitze fehlte der Hohnsteiner Defensive in Person von Richard Hohlfeld die nötige Standfestigkeit. Dadurch konnte sich Minks auf Seiten der Heidenauer die entscheidenden Meter absetzen und machte sich allein auf die Reise in Richtung Hohnsteiner Tor. Dort blieb er dann kaltschnäuzig und schob das Spielgerät, unter gütiger Mithilfe des Hohnsteiner Rasens, flach ins lange Eck ein. Ein eher suboptimaler Start für die Hausherren aus Hohnstein. Allerdings bildet sich in dieser Saison langsam ein Muster heraus, anscheinend brauchen die Spieler des Hohnsteiner SV einen frühen Rückstand als zusätzlichen Motivationsschub. In der Folge kam Hohnstein immer besser ins Spiel und konnte sich mehr und mehr Feldvorteile erarbeiten. Zwingende Torchancen blieben dabei aber Mangelware, da zumeist in den entscheidenden Aktionen ein Abwehrbein im Weg stand. So dauerte es bis zur 24. Minute ehe Kapitän Jens Heymann eine Eingebung hatte. Nachdem er sich über die rechte Hohnsteiner Seite bis in den Strafraum der Gäste durchsetzen konnte, wählte er nicht den Querpass, sondern eine deutlich schwierigere Variante. Aus spitzem Winkel nahm er mit dem rechten Außenrist einfach mal Maß und schlenzte den Ball über den Gästetorwart hinweg ins Kreuzeck. Ein Tor der Marke, kann man mal so machen. Somit war aus Sicht der Hohnsteiner erst einmal wieder alles auf Anfang gestellt. Bis zur Pause blieb Hohnstein dann weiter spielbestimmend, schaffte es allerdings nicht das Spielgerät im gegnerischen Kasten unterzubringen. So ging es mit einem für die Hohnsteiner eher enttäuschenden Unentschieden zum Pausentee.
Mit Wiederanpfiff machten die Hausherren dort weiter, wo sie in der ersten Hälfte aufgehört hatten und drängten die Heidenauer zumeist tief in die eigene Hälfte. Allerdings war es weiterhin wie verhext, denn ein weiterer Treffer wollte trotz bester Möglichkeiten nicht gelingen. Vor allem Fasold und Pötschke hatten gleich reihenweise beste Möglichkeiten, ließen sie aber allesamt liegen. Bestes Beispiel dafür ein wunderschön anzusehendes Solo von Justin Pötschke in der 64. Minute. Der Hohnsteiner Angreifer schnappte sich kurz hinter der Mittellinie den Ball und degradierte in der Folge fast die komplette Defensive der Heidenauer zu Slalomstangen. Leider versagten ihm trotz den schönen Laufs beim Abschluss die Nerven und so landete der Ball in den Armen des Heidenauer Schlussmanns. So blieb es weiter beim unbefriedigenden Unentschieden für die Hohnsteiner. In der 70. Minute hätte sich die fehlende Chancenverwertung endgültig rächen können. Nach einem Abstimmungsproblem in der Hohnsteiner Defensive tauchte plötzlich der Heidenauer Ruffani frei vorm Hohnsteiner Kasten auf. Allerdings konnte Gorek im Hohnsteiner Kasten seinen Schussversuch ablenken und der ebenfalls mitgelaufene Uwe Hausdorf endgültig klären. Hier hatte Hohnstein Glück, dass die vielen ausgelassenen Chancen nicht bestraft wurden. In der Folge erhöhte Hohnstein weiter den Druck und das Spiel fand nun fast ausschließlich in der Hälfte der Heidenauer statt. In der 80. Minute belohnte sich Hohnstein dann endlich selbst. Erneut konnte sich Pötschke in den Sechszehner der Gäste durchsetzen und behielt diesmal die Nerven, als er den Ball aus zehn Metern flach einschob. Nun war der Bann gebrochen und Hohnstein machte munter weiter. In der 82. Minute konnte Martin Fasold einen Abstoß der Heidenauer abfangen und direkt per Kopf zu Christian Schneider weiterleiten. Dieser sah im Augenwinkel, dass der zuvor eingewechselte Eric Richter startete. Mit einem Geistesblitz lupfte er den Ball über die Heidenauer Abwehr direkt in den Lauf von Richter. Dieser ließ sich die Chance nicht nehmen und verwandelte eiskalt zum 3:1 für Hohnstein. Nun schien, wenn auch reichlich spät, alles zu gelingen. Und so durften die Hohnsteiner in der 86. Minute erneut jubeln. Diesmal setzte Eric Richter mit einem Lupfer über die Abwehr Maik Gebauer in Szene. Dieser zeigte den unbedingten Willen einen Treffer zu markieren und erreichte das Spielgerät knapp vor dem herauseilenden Heidenauer Schlussmann und brachte das Leder so in den Maschen unter. So stand nach 90 Minuten ein deutlicher Sieg für Hohnstein zu Buche, auch wenn man sich lange schwertat, den Heidenauer Abwehrriegel zu knacken. Immerhin konnte man wieder die große Moral der Hohnsteiner Mannschaft erkennen. Rückstand gedreht und trotz 60-minutigem erfolglosen Sturmlaufs nicht aufgegeben und am Ende doch gewonnen.
Eben diese Moral wird auch am kommenden Wochenende wichtig sein, wenn es zum Auswärtsspiel beim noch ungeschlagenen Tabellenführer SSV 1862 Langburkersdorf geht. Anstoß ist 14:00 Uhr am kommenden Sonntag auf der Karl-Heinz-Köhler-Kampfbahn.

22.10.16 SG Ullersdorf – Hohnsteiner SV 2:3 (0:1)

Nachdem sich Hohnstein in den vergangenen beiden Wochen sowohl gegen die erste als auch die zweite Mannschaft des 1. FC Pirna geschlagen geben musste, stand am vergangenen Samstag das Auswärtsspiel gegen die SG Ullersdorf. Vor allem nach der vermeidbaren Niederlage gegen die zweite Mannschaft des 1. FC Pirna wollten die Hohnsteiner zeigen, dass ihre Leistung nur ein Ausrutscher war. Dabei stand mit dem aktuell Tabellendritten der Kreisliga B natürlich ein ordentliches Pfund vor den Hohnsteinern. Trotzdem wollte man sich nicht verstecken, denn auch die Hohnsteiner sollte man nie unterschätzen.
So begann Hohnstein bei typischen Herbstwetter von Anfang an druckvoll und konnte damit ein offenes Spiel gestalten. Viele kleine Fouls und Nicklichkeiten auf beiden Seiten ließen aber kaum Kombinationen zu Stande kommen. So war es dann in der siebten Minute auch ein Foul der Ullersdorfer an der Mittellinie, dass die Hohnsteiner in etwas Zählbares umsetzen konnten. Tobias Schulz legte sich den fälligen Freistoß zurecht und trat das Spielgerät punktgenau auf den langen Pfosten. Dort war Martin Fasold seinem Bewacher enteilt und konnte mustergültig ins lange Eck zur Führung von Hohnstein einköpfen. Ullersdorf schien von dieser schnellen Führung der Hohnsteiner etwas aus Bahn der geworfen und so konnte sich Hohnstein in der Folge immer mehr Feldvorteile erarbeiten. Allerdings blieben weitere gute Möglichkeiten ungenutzt. In der Folge fanden nun auch die Hausherren aus Ullersdorf wieder besser ins Spiel und näherten sich immer wieder gefährlich dem Hohnsteiner Gehäuse. Gerade Drechsel auf Seiten der Ullersdorfer war dabei ein ständiger Unruheherd, der aber mit Richard Hohlfeld einen ebenbürtigen Gegenspieler an diesem Tag hatte und so nie voll zur Entfaltung kam. Die beste Möglichkeit für die Hausherren hatte dann in der 32. Minute Marcel Hauke, der sich nach einem Querpass frei am langen Pfosten fand. Aus fünf Metern Torentfernung wollte er den Ball locker ins Hohnsteiner Tor schieben. Dabei hatte er allerdings die Rechnung ohne Martin Eichler gemacht, der sich mit letzter Kraft noch in den Schuss werfen konnte und das Spielgerät so zur Ecke klären konnte. Bis zur Pause hatte Hohnstein dann in der Defensive alle Hände voll zu tun, hielt sich allerdings schadlos und konnte die knappe Führung in die Pause retten.
Die Ansage für die zweite Hälfte war dann klar, hinten weiter sicher stehen und vorn vielleicht noch ein weiteres Tor nachlegen. Genau so begann Hohnstein auch die zweite Hälfte und es entwickelte sich ein Duell auf Augenhöhe. Wobei es auf beiden Seiten immer wieder gefährliche Strafraumaktionen gab, die aber zunächst nichts einbrachten. So musste es in der 50. Minute erneut ein Freistoß richten, diesmal aus dem linken Halbfeld. Kapitän Jens Heymann legte sich das Spielgerät zurecht und trat den Ball in einer schönen Kurve auf den kurzen Pfosten. Dort war Martin Eichler einen Tick schneller als der Schlussmann der Hausherren und konnte den Ball per Kopf in den Maschen unterbringen. Unglücklicherweise kollidierten der Schlussmann und Eichler dabei und für den Hohnsteiner Mittelfeldspieler war die Partie beendet. Trotz der ausgebauten Führung blieben die Ullersdorfer weiter gefährlich und steckten keinesfalls auf. Hohnstein versuchte nun sich etwas mehr auf die Defensive zu verlegen und nur noch einzelne Konter zu setzen. In der 60. Minute konnten die Zuschauer dann ein Musterbeispiel für einen ebensolchen Konter bewundern. Nach dem die Hohnsteiner Defensive den Ball erobern konnte, ging es schnell nach vorn. Ein Flachpass in die Gasse und Eric Richter, ein seltener Gast in den Hohnsteiner Reihen, trotzdem über 90 Minuten ein Aktivposten im Hohnsteiner Angriff, machte sich auf die Reise in Richtung Ullersdorfer Tor. Verfolgt von seinem Gegenspieler konnte er bis in den Strafraum der Hausherren vordringen, ehe dieser ihn mit einer Grätsche unsanft zu Fall brachte. Logische Konsequenz, Strafstoß für Hohnstein. Tobias Schulz füllte sich sicher und schnappte sich den Ball um zum fälligen Elfmeter anzutreten. In der Ausführung zeigte er dann ebenfalls keine Nerven und verwandelte sicher und flach zum 3:0 aus Hohnsteiner Sicht. Wer nun allerdings dachte, die Ullersdorfer würden sich nun endgültig geschlagen geben, der irrte. Trotz eines Drei-Tore-Rückstands bewiesen die Hausherren weiterhin Moral und versuchten weiterhin selbst einen Treffer zu erzielen. In der Folge hatte die Hohnsteiner Defensive alle Hände voll zu tun, um die Angriffe der Ullersdorfer abzuwehren. Dies gelang bis zur 72. Minute auch sehr gut, dann der Ullersdorfer Angreifer Drechsel allerdings bei einem Gerangel im Hohnsteiner Sechszehner zu fall und ohne zu Zögern erklang die Pfeife des Schiedsrichters. Dem fälligen Strafstoß nahm sich Marcel Hauke an und verwandelte sicher ins rechte Toreck. Nach dem Anschlusstreffer merkte man Hohnstein eine leichte Nervosität an, wodurch die Hausherren noch einmal ihre Chance witterten das Spiel doch noch drehen zu können. In der 75. Minute resultierte daraus ein Eckball für Ullersdorf, welcher zum nächsten Eckball abgewehrt werden konnte. Auch dieser konnte wieder nur auf Kosten eines Eckballs geklärt werden und diesmal machten es die Hausherren besser. Den auf den langen Pfosten gezogenen Ball verpassten gleich zwei Hohnsteiner und so konnte Jens Schmidt am langen Pfosten zum 2:3 aus Ullersdorfer Sicht einnicken. Nun wollten die Hausherren endgültig mehr und die Hohnsteiner hatten noch 15 Minuten vor sich in denen sie sich immer wieder den Angriffen der Ullersdorfer erwehren mussten. Mit viel Einsatz und Willen hielten sich die Hohnsteiner aber weiter schadlos und hätten in der 85. Minute sogar noch die Möglichkeit gehabt einen weiteren Treffer zu erzielen. Nach einem abgefangenen Angriff spielten die Hohnsteiner schnell nach vorn und so kam Maik Puttrich 25 Metern vor dem Ullersdorfer Tor in Schussposition. Bei der Ausführung zielte dieser allerdings etwas zu genau und so traf sein sehenswerter Schuss nur die Querlatte und nicht in Tor. In den verbleibenden fünf Minuten verteidigte Hohnstein mit Mann und Maus, allerdings oft auf Kosten von Ecken und Freistößen. Diese blieben zum Glück für die Gäste aber ungenutzt und so konnte man nach 90 Minuten über einen knappen, aber vor allem durch eine geschlossene Mannschaftsleistung erkämpften Sieg jubeln. Dieser etwas unerwartete aber wichtige Sieg sollte den Hohnsteinern Kraft für die nächsten Aufgaben geben. Am kommenden Wochenende steht schon das nächste Heimspiel gegen die zweite Mannschaft des Heidenauer SV an.

Ergebnisse Nachwuchsspiele vom Wochenende

C-Jugend: SpG Hohnstein/Sebnitz – SpG Hartmannsdorf/Dorfhain/Pretzschendorf 1:4
Torschütze: 1x F. Bastian

D-Jugend: SpG Wesenitztal/Hohnstein – VfL Pirna-Copitz 07 2. 0:4

E-Jugend: Hohnsteiner SV – SC Einheit Bahratal/Berggießhübel 1:8
Torschütze: 1x C. Harnisch

08.10.16 Hohnsteiner SV – 1. FC Pirna 1. (Pokal) 2:4 (0:4)

Hohnstein, sieben Grad, leichter Regen…eigentlich perfekte Bedingungen für eine echte Pokalschlacht. Eben diese wollte Hohnstein gegen den klaren Favoriten 1. FC Pirna liefern, die immerhin als Tabellenführer der Kreisoberliga anreisten. Dabei hatte Hohnstein allerdings mit einigen personellen Sorgen auf Grund von Verletzungen und Urlaub zu kämpfen. Trotzdem wollte man sich gegen den Ligaprimus keinesfalls verstecken und das Heil in der Offensive suchen.
Diese Marschroute hätte auch fast zum Erfolg geführt, denn in den Anfangsminuten merkte man den Pirnaern sichtliche Probleme mit der aggressiven Spielweise der Hohnsteiner an. Daraus ergaben sich in der siebenten und zwölften Minute auch die ersten beiden dicken Möglichkeiten für die Hausherren. Beide Male tauchte Justin Pötschke allein vorm Schlussmann der Pirnaer auf. Beim ersten Versuch setzte er das Spielgerät allerdings knapp neben das Tor, im zweiten Versuch scheiterte er am herauseilenden Schlussmann. In der Folge kamen dann die Gäste immer besser ins Spiel und konnten über ihre schnellen Außenspieler immer wieder ihr gefährliches Passspiel aufziehen. Dadurch war Hohnstein nun fast gänzlich in der eigenen Hälfte gebunden und hatte sichtliche Mühe sich den Angriffen zu erwehren. So fiel dann auch in der 19. Minute die Führung für die Pirnaer, allerdings unter gütiger Mithilfe der Hohnsteiner. Nach dem sich Dominik Wein auf links durchsetzen konnte, zog er von halblinks einfach mal ab. Mit seinem Schuss traf er allerdings nur den Rücken eines Hohnsteiner Verteidigers und dies machte den Ball erst richtig gefährlich. Denn nun senkte sich der Ball als Bogenlampe ins lange Eck des Hohnsteiner Tores. In der Folge schien nun Hohnstein etwas den Faden verloren zu haben und so durften die Gäste bereits in der 22. Minute wieder jubeln. Diesmal konnte sich Wein über rechts bis auf die Grundlinie durchsetzen und den Ball scharf in die Mitte spielen. Dort war bereits Maximilian Oberländer eingelaufen, der das Spielgerät aus fünf Metern nur über die Linie drücken musste. Genau eine Minute später kam es dann für die Hausherren noch bitterer. Nachdem sich der Pirnaer Martin Franek an der Hohnsteiner Strafraumkante freispielen konnte, nahm er einfach mal Maß und setzte den Ball aus 17 Metern mit einem sehenswerten Schlenzer ins lange obere Eck. Ein Treffer der Marke „Kann man mal so machen.“, hier mussten sich selbst einige Hohnsteiner Akteure beherrschen um nicht zu applaudieren. Somit hatte Pirna die Hohnsteiner binnen vier Minuten mehr als kalt erwischt und sich eine komfortable Führung herausgespielt. In der Folge fand Hohnstein wieder ein wenig Stabilität zurück und konnte sich den Pirnaer Angriffen besser erwehren. Trotzdem musste man in der 41. Minute noch einen weiteren Gegentreffer hinnehmen. Diesmal konnte Daniel Rösner an der Strafraumgrenze nicht gestellt werden und so nahm der Pirnaer Maß und fand genau die Lücke zwischen zwei Spielern um den Ball ins rechte Toreck einzuschieben. Mit diesem deutlichen Rückstand ging es dann für die Hohnsteiner auch in die Pause. Hier gaben sich alle Akteure trotz des Rückstands optimistisch, um zumindest den Pirnaern in der zweiten Hälfte noch etwas das Leben schwer zu machen.
Mit Wiederanpfiff konnte man dann zwei Dinge feststellen. Zu einen merkte man den Pirnaern an, dass sie die komfortable Führung herunterspielen wollten. Aber auf der Gegenseite schien Hohnstein von einem neuen Kampfeswillen beflügelt zu sein. Denn mit Wiederanpfiff verteidigten die Hohnsteiner hinten mit allem was sie hatten und setzten nach vorn immer wieder gezielte Konter, gegen eine etwas überrascht wirkende Pirnaer Hintermannschaft. Durch diesen hohen Einsatz durften dann auch die Gäste das erste Mal in der 50. Minute jubeln. Nachdem sich Aleksandar Thomas im Sprint über die linke Seite durchsetzen konnte, legte er den Ball quer in die Mitte. Dort verpasste Justin Pötschke das Spielgerät knapp. Allerdings war am langen Pfosten auch Jens Heymann eingelaufen. Dieser schaffte es noch den Ball am Torhüter vorbeizulegen, ehe er vom Schlussmann etwas unsanft zu Fall gebracht wurde. Logische Konsequenz Elfmeter für Hohnstein. Diesem nahm sich Tobias Schulz an und verwandelte souverän flach ins linke untere Eck. Dieser Treffer schien den Hohnsteinern noch einmal etwas extra Luft zu geben und sie kamen weiter zu guten Möglichkeiten. Die nächste konnte dann Justin Pötschke in der 58. Minute nutzen. Wieder hatte sich Aleksandar Thomas über links durchgesetzt und diesmal fand sein Querpass in Pötschke seinen Abnehmer. Welcher überlegt aus 10 Metern einschieben konnte. Durch diesen weiteren Treffer schien die Partie noch einmal spannend zu werden. Und genau das bot sich den Zuschauern auch in der letzten halben Stunde. Ein munteres Spiel mit immer wieder spannenden Torszenen auf beiden Seiten und eine aufopferungsvoll kämpfende Hohnsteiner Mannschaft. Leider konnte keines der Teams eine der Möglichkeiten in etwas zählbares Umsetzen und so blieb es nach 90 Minuten beim 2:4 aus Hohnsteiner Sicht.
Über das ganze Spiel gesehen, geht der Sieg für die Gäste aus Pirna natürlich vollkommen in Ordnung. Wobei Hohnstein gerade in der zweiten Hälfte zeigte, dass man die Mannschaft nie Abschreiben sollte. Damit ist das Abenteuer Pokal für die Hohnsteiner schon nach einem Spiel wieder zu Ende. Dies bietet aber die Möglichkeit sich nun voll auf die Liga zu konzentrieren, denn dort hat man es bereits am nächsten Wochenende wieder mit dem 1. FC Pirna zu tun, diesmal allerdings mit der zweiten Mannschaft.