Kategorie: Abteilung Fußball

99Funken-Aktion: „Ein neuer Rasentraktor für den Hohnsteiner SV“

99Funken-Aktion: „Ein neuer Rasentraktor für den Hohnsteiner SV“:

Nach dem in den letzten beiden kaum Zuwachs bei den Spenden zu verzeichnen war, ist die Spendensumme wieder etwas in Bewegung gekommen.
Aktuell stehen wir bei 1880 € und damit bei 63% der gewünschten Fundingschwelle. Allerdings verbleiben nur noch 24 Tage bis zum Ende der Aktion.
Deshalb die große Bitte an alle die noch nicht gespendet haben, dies zu tun und unseren Verein zu unterstützen.

Hier nochmal der Link zu Aktion:

https://www.99funken.de/hohnsteiner-sv

P.S.: Einen großen Dank an unseren Bürgermeister Daniel Brade, der die Aktion ebenfalls mit einer Spende unterstützt hat.

Ergebnisse Nachwuchsspiele vom Wochenende

C-Jugend: SpG Langburkersdorf/Sebnitz – SpG Wesenitztal/Hohnstein 1:0

D-Jugend: VfL Pirna Copitz 07 3. – Hohnsteiner SV 9:0

F-Jugend: Hohnsteiner SV – SG Ullersdorf 4:9
Torschützen: 3x C. Harnisch, 1x L. Hausdorf

27.02.16 Hohnsteiner SV – SV Aufbau Pirna-Copitz 2:1 (1:1)

Nach eine durchaus als suboptimal zu bezeichnenden Start in das neue Fußballjahr 2016, bedingt durch den kurzfristigen Rücktritt von Trainer Daniel Polzer und einer dadurch etwas improvisierten Vorbereitung, stand für die Hohnsteiner Kicker nun das erste Spiel der Rückrunde an. Gegner war dabei der Tabellenletzte SV Aufbau Pirna-Copitz. Schon im Hinspiel taten sich die Hohnsteiner schwer und konnten nur ein unbefriedigendes 0:0 mit nach Hause nehmen. Dies wollten die Hausherren natürlich im Rückspiel revidieren.
Mit diesem Vorsatz begann auch das Spiel, Hohnstein begann von der ersten Minute an sehr druckvoll und band die Gäste aus Pirna zumeist in der eigenen Hälfte. Im Gegensatz zum Hinspiel konnten die Hohnsteiner diese optische Überlegenheit diesmal aber auch in Zählbares ummünzen. Es dauerte nur acht Minuten ehe die Hohnsteiner das erste Mal jubeln durften. Nach einem Eckball von der rechten Seite setzte Aleksandar Thomas in der Mitte zum Flugkopfball an und brachte das Spielgerät unhaltbar in den Maschen unter. Durch die geringe Höhe, in der er seinen Kopfball durchführte, kamen kurz Sorgen um die Unversehrtheit seiner Nase auf, die sich aber nach kurzer Zeit zerstreuten. Auch nach der frühen Führung blieb Hohnstein spielbestimmend, allerdings fehlte nun wieder das letzte Quäntchen Glück im Abschluss. So wurden in der Folge zwar noch einige weitere schöne Angriffe vorgetragen, etwas Zählbares kam dabei aber nicht heraus. Der Gegner kam in dieser Spielphase lediglich zu ein paar wenigen Kontern, die zumeist früh unterbunden werden konnten. Nur in der 20. Minute leistete sich Hohnstein einen gröberen Fehler in der Defensive. Nach dem ein Pirnaer Angriff nur auf Kosten einer Ecke geklärt werden konnte, wurde dieser Eckball zwar abgewehrt. Leider allerdings zu mittig und direkt vor die Füße des Pirnaers Kegel, der sich aus gut 25 Metern ein Herz fasste. Mit einer sehenswerten Direktabnahme setzte er den Ball wuchtig genau neben den linken Hohnsteiner Torpfosten. Die Interpretation einer Bahnschranke von Gorek im Hohnsteiner Kasten trug natürlich auch etwas zum Erfolg des Schusses bei. So stand trotz der Hohnsteiner Feldvorteile nach 20 Minuten wieder nur ein Unentschieden zu Buche. Davon ließen sich die Hausherren allerdings nicht endmutigen und suchten weiterhin ihr Heil in der Offensive. Ein ums andere Mal tauchte man so gefährlich vor Gästetor auf, allerdings fehlte wieder die nötige Zielsicherheit oder die Angriffe wurden einfach zu kompliziert gespielt. Die Gäste aus Pirna kamen in der ersten Hälfte noch zu einer nennenswerten Torchance, als Freigang nach einem Gewühl im Hohnsteiner Strafraum plötzlich frei vorm Hohnsteiner Kasten auftauchte, seinen Ball konnte der mitgelaufene Tobias Schulz aber auf der Torlinie klären. So ging es mit einem vor allem für Hohnstein unbefriedigendem Unentschieden zum Pausentee.
Mit Wiederanpfiff zur zweiten Hälfte bot sich den Zuschauern ein ähnliches Bild wie in der ersten Hälfte. Hohnstein spielte weiter munter nach vorn, lies aber wieder die nötige Konsequenz im Abschluss vermissen. Die beste Möglichkeit zum Torerfolg, hatte Hohnstein in dieser Phase in der 60. Minute. Nach einem eher harmlosen Ball lies der Schlussmann der Pirnaer den Ball kurz prallen, spielte ihn anschließend mit dem Fuß, nur um ihn dann doch mit den Händen aufzunehmen. Prompt ertönte der Pfiff des an diesem Tag glänzend aufgelegten Schiedsrichters Mutscher. Zuerst gab es eine Reihe fragender Gesichter auf und neben dem Platz, was genau den Pfiff verursacht hatte. Doch dann die Aufklärung, ein wiederaufnehmen des Balles nachdem der Torwart ihn mit dem Fuß gespielt hat, ist regelwidrig und mit indirektem Freistoß zu ahnden. Die Folge, indirekter Freistoß für Hohnstein auf der linken Ecke des Fünfmeterraumes. Diesen Ball legte sich der Hohnsteiner Kapitän Jens Heymann zurecht. Allerdings zielte er aus Nahdistanz etwas zu hoch und jagte den Ball aus fünf Metern über die Querlatte. Kurz darauf wäre die Hohnsteiner Chancenausbeute fast endgültig bestraft worden. Nach einem schnell vorgetragenen Konter der Gäste tauchte Tamme völlig frei vor dem Hohnsteiner Kasten auf, setzte den Ball aus 16 Metern aber nur ans rechte Kreuzeck des Hohnsteiner Kastens. Den von dort zurückprallenden Ball brachte der ebenfalls mitgelaufene Freigang nicht sofort unter Kontrolle, so dass Matti Rothe auf Seiten der Hohnsteiner in höchster Not klären konnte. In der Folge war wieder Hohnstein am Drücker, die besten Möglichkeiten war hier zwei Freistöße aus gut 20 Metern, die Jens Heymann aber unglücklicher Weise zweimal gegen die Querlatte setzte. Besonders bitter war der erste Freistoß als der Ball von Querlatte dem eigentlich schon geschlagenen Pirnaer Schlussmann direkt in die Arme fiel. So dauerte es bis zur 82. Minute ehe Hohnstein endlich erlöst wurde. Nach einem schönen Pass in die Gasse tauchte der eingewechselte Fabian Lenz frei vorm Kasten der Gäste auf und lies deren Schlussmann mit einem satten Schuss aus 10 Metern ins kurze Kreuzeck keine Chance. Kurz darauf war es abermals Fabian Lenz, mit der Chance den Sack endgültig zu zu machen. Allerdings vorsprang im der Ball in ähnlicher Position wie beim Führungstreffer und der Schuss verfehlte sein Ziel knapp. So war es in den Schlussminuten noch einmal eine enge Begegnung, da die Pirnaer noch einmal alles nach vorn warfen um noch ein Unentschieden zu erreichen. Doch Hohnstein hielt sich in den letzten Minuten schadlos und kann einen gelungenen Rückrundenstart verbuchen. Bei dem das Ergebnis allerdings den Spielverlauf nur teilweise wiederspiegelt.
Nun gilt es dieses Erfolgserlebnis zu konservieren, ehe es nach einem spielfreien Wochenende auswärts gegen die zweite Mannschaft von Stolpen und Neustadt geht. Mit diesem Sieg konnte sich Hohnstein gleich zwei Plätze in der Tabelle verbessern und belegt nun den fünften Platz, punktgleich mit dem Vierten aus Wehlen.
Ein besonderer Dank soll abschließend noch an den Schiedsrichter der Partie gehen. Gotthard Mutscher stellte nach Abpfiff seinen Schiedsrichtersold für das Spiel, zugunsten der Spendenaktion des Hohnsteiner SV für einen neuen Rasentraktor, zur Verfügung. Der Verein bedankt sich an dieser Stelle, für die nicht alltägliche Unterstützung.

99Funken-Projekt: „Ein neuer Rasentraktor für den Hohnsteiner SV“

Der erste Schritt ist geschaft, wir haben die Mindestgrenze von 50 Fans überschritten, so dass ab nun gespendet werden kann.
Um das Großfeld und die beiden Kleinfelder auf dem Hohnsteiner Sportgelände in Schuss zu halten, ist der Verein auf einen funktionierenden Rasentraktor angewiesen. Leider ist unser derzeitiger Traktor mittlerweile etwas in die Jahre gekommen und versagt immer wieder den Dienst. Aus diesem Grund haben wir uns dazu entschieden zusammen mit der Ostsächsischen Sparkasse ein Spendenprojekt zu starten. An dessen Ende hoffentlich ein neuer Rasentraktor für den Sportplatz steht. Um dies zu bewerkstelligen benötigen wir eine Spendensumme von 4.000 €, das Schöne daran jeder kann mitmachen und schon kleine Summen helfen. Die Spendenaktion läuft über das Projekt „99Funken“ und endet am 31.03.2016. Gespendet werden kann entweder im Internet unter https://www.99funken.de/hohnsteiner-sv, dort per Überweisung oder Kreditkartenzahlung oder persönlich in jeder Sparkassenfiliale. Zusätzlich haben wir uns kleine Prämien für Spender überlegt, die ebenfalls auf der Projektseite eingesehen werden können.
Wichtiger Hinweis: Sollte die vollständige Spendensumme nicht zusammen kommen, erhält jeder Spender seinen entrichteten Betrag zurück. Bei Bedarf können auch gern Spendenquittungen ausgestellt werden. Für weitere Rückfragen stehe ich gern telefonisch zur Verfügung: Robby Gorek Tel.: 01735852456
Der gesamte Verein bedankt sich schon einmal im Voraus bei allen zukünftigen Spendern und hofft auf ein gutes Gelingen.

Ergebnisse Nachwuchs der letzten beiden Wochenenden

C-Jugend:

SSV Neustadt/Sa. – SpG Wesenitztal/Hohnstein 2:1
Torschütze: 1x P. Gerowski

SpG Wesenitztal/Hohnstein – TSV Graupa 0:15

D-Jugend:

SV Chemie Dohna – Hohnsteiner SV 15:1
Torschütze: 1x T. Puttrich

Hohnsteiner SV – SSV 1862 Langburkersdorf AUSFALL

F-Jugend:

Hohnsteiner SV – BSV 68 Sebnitz AUSFALL (neuer Termin 03.04.16 10:00)

SSV 1862 Langburkersdorf – Hohnsteiner SV 1:3
Torschützen: 2x C. Harnisch, 1x L. Hausdorf

22.11.15 SSV 1862 Langburkersdorf 2. – Hohnsteiner SV 3:2 (1:1)

Im letzten Spiel der Hinrunde musste Hohnstein bei leicht winterlichen Bedingungen gegen die zweite Mannschaft des SSV Langburkersdorf antreten. Dabei stand für Hohnstein die Verteidigung der eigenen Serie von sechs ungeschlagenen Spielen und als Bonus die Möglichkeit bis auf den dritten Tabellenplatz zu klettern auf dem Spiel, ehe es im Anschluss in die verdiente Winterpause gehen sollte.
Hohnstein begann auf fremden Platz auch sehr druckvoll und setzte die Heimelf aus Langburkersdorf schon frühzeitig in der eigenen Hälfte fest. Allerdings war der Hohnsteiner Defensive anzumerken, dass man an diesem Tag vor allem bei hohen Bällen immer wieder vor Problemen stehen sollte. Diese wurden von Langburkersdorf, die sich zu großen Teilen auf Konter als probates Mittel festlegten, auch immer wieder aufgezeigt. So klingelte es auch das erste Mal im Hohnsteiner Tor. Nach zehn Minuten fand ein langer Ball in die Spitze den gestarteten Kahler, der völlig frei vor dem Hohnsteiner Gehäuse auftauchte. Allerdings hatte der Schiedsrichter eine Abseitsposition erkannt, wodurch der Treffer nicht zählte. Nach diesem kurzen Schreckmoment für Hohnstein wollten diese nun endlich ihre Feldvorteile nutzen. In der 15. Minute konnte sich Eric Richter auf der linken Seite in den Strafraum der Hausherren durchsetzen und versuchte es aus spitzem Winkel mit einem Heber über den Schlussmann der Langburkersdorfer. Dieser konnte den Ball zwar mit den Fingerspitzen noch abwehren, der Ball landete aber genau auf dem Kopf von Aleksandar Thomas, der am langen Pfosten mitgelaufen war. Dieser hatte dann aus vier Metern keine Mühe den Ball im Tor unterzubringen. Damit war der Bann für die Hohnsteiner erst einmal gebrochen. Man merkte den Gästen an, dass sie sofort nachlegen wollten und so spielten sie weiter munter nach vorn, allerdings ohne das nötige Glück im Abschluss, so stand bei den Hohnsteiner Angriffen entweder der an diesem Tag glänzend aufgelegte Schäfer im Kasten der Langburkersdorfer im Weg oder es mangelte an der Genauigkeit bei den Abschlüssen. Langburkersdorf versuchte in dieser Phase mit etwas mehr Härte wieder zurück ins Spiel zu finden und genau dies schien Wirkung zu zeigen. In der Folge hatten die Hohnsteiner mehr mit dem Schiedsrichter oder dem Gegenspieler zu tun, wodurch die eigenen Kombinationen immer fahriger und ungenauer wurden. Dies wiederum brachte den Langburkersdorfern die Möglichkeit ihre Kontertaktik mit langen Bällen in die Spitze weiter fortzuführen. Diese brachte in der 24. Minute dann auch den gewünschten Erfolg. Nach einem weiten Abschlag in die Hohnsteiner Hälfte erlief Karika-Unger den Ball, wenn auch aus deutlicher Abseitsposition die vom Schiedsrichter übersehen wurde. Anschließend konnte er sich noch gegen zwei nachgelaufene Hohnsteiner Spieler durchsetzen, ehe er von der Strafraumgrenze mit der Pike ins lange Eck verwandelte. Hohnstein merkte man nun den Schock des unerwarteten Ausgleichs an und die eigenen Kombinationen wurden immer überhasteter und ungenauer, wodurch sich bis zur Pause ein wenig ansehnliches Spiel auf Augenhöhe entwickelte. Kurz vor dem Pausentee hatte Hohnstein dann noch einmal Glück, als sich Gorek nach einem langen Ball in den Hohnsteiner Strafraum verschätzte und mit dem eingelaufenen Langburkersdorfer Angreifer zusammenprallte. Zum Glück für Hohnstein entschied der Schiedsrichter in dieser Situation nicht auf Tor für Langburkersdorf sondern auf Freistoß für Hohnstein. So ging es mit einem sehr unbefriedigenden Unentschieden für Hohnstein in die Kabine.
Mit Beginn der zweiten Hälfte wollte Hohnstein endlich für klare Verhältnisse sorgen und spielte von Beginn auf Angriff. Allerdings konnte die Schwäche bei langen Bällen weiterhin nicht abgelegt werden. Nach zwei aussichtsreichen Hohnsteiner Angriffen, die beide unnötig vergeben wurden, sollte sich diese Fahrlässigkeit in der Chancenverwertung, wie schon so oft in dieser Saison, rächen. Nach einem langen Ball in die Spitze konnte sich Richter auf Seiten der Langburkersdorfer über links bis in den Hohnsteiner Strafraum durchsetzen und behielt im 1-gegen-1 mit dem Hohnsteiner Schlussmann noch die Übersicht um auf den ebenfalls völlig frei mitgelaufenen Schäfer querzulegen. Dieser hatte dann aus acht Metern kein Problem ins leere Hohnsteiner Tor einzuschieben. Nach diesem Gegentreffer kam nun bei den Hohnsteinern noch eine gehörige Portion Wut zu den Angriffsbemühungen dazu, wodurch sich Langburkersdorf kaum noch aus der eigenen Hälfte befreien konnte und die Hohnsteiner das Tor der Hausherren mit Angriffen eindeckte. Allerdings dauerte es gut acht Minuten ehe dabei etwas Zählbares heraussprang. Nachdem Matti Rothe, in der 61. Minute, auf der rechten Seite an den Ball gekommen war, konnte er sich gegen zwei Gegenspieler in den Strafraum der Hausherren durchsetzen, um dann mit viel Gefühl und Auge einen Schlenzer ins lange Eck auszupacken, der die meisten Anwesenden in Staunen versetzte. Nach diesem wunderschönen Treffer suchte Hohnstein endgültig die Entscheidung in diesem Spiel. Fast im Minutentakt ergaben sich so hochkarätige Chancen für die Hohnsteiner. Doch wie schon über weite Phasen der Partie sprang dabei nichts Zählbares heraus. Vier Bälle wurden Schäfer im Kasten der Langburkersdorfer glänzend pariert, ein Schuss aus Nahdistanz nach einem Eckball traf genau den Kopf eines Langburkersdorfer Spielers auf der Torlinie. Tobias Schulz setzte in der 77. Minute einen Gewaltschuss aus gut 20 Metern an die Unterkante der Querlatte, von wo der Ball wieder zurück ins Feld sprang und auch weitere sehr gute Möglichkeiten wurden entweder leichtfertig oder überhastet vergeben. In der 86. Minute bewahrheitete sich dann die alte Fussballweißheit, dass sich nicht genutzte Chancen irgendwann rächen. Nach einem Entlastungsangriff der Langburkersdorfer gab es einen Eckball für die Hausherren. Diesen führte Karika-Unger auf den kurzen Pfosten aus, wo Kästner eingelaufen war und sich gegen gleich zwei Bewacher behaupten konnte um den Ball dann per Kopf ins kurze Toreck zu verlängern. In den verbleibenden vier Spielminuten versuchte Hohnstein noch einmal alles, um zumindest noch den Ausgleich zu erzielen. Dabei befanden sich zeitweise 10 Hohnsteiner Spieler im und am Strafraum der Langburkersdorfer. Allerdings konnten auch die sich nun bietenden Chancen nicht in Tore verwandelt werden. So dass sich Langburkersdorf nach 90 Minuten über einen glücklichen Sieg freuen konnte und Hohnstein nicht nur über die Niederlage enttäuscht sein durfte sondern auch über die Vielzahl liegengelassener Möglichkeiten.
Damit ist die gute Serie der Hohnsteiner gerissen und man konnte sich nicht mit einem weiteren Erfolgserlebnis in die Winterpause verabschieden. In den nun fast drei Monaten spielfreier Zeit kann sich die Mannschaft aber nun in Ruhe auf die Rückrunde vorbereiten, um dann im neuen Jahr wieder auf Punktejagd zu gehen. Das nächste Spiel für Hohnstein steht am 27.02.2016 an. Dann ist Aufbau Pirna-Copitz zu Gast in Hohnstein. Bis dahin erst einmal eine schöne Adventszeit an alle.

14.11.15 SG Schönfeld 2. – Hohnsteiner SV 1:2 (0:2)

Es ist Mitte November, leichte Sturmböen liegen an, es regnet und die Temperaturen liegen unter 10 Grad. Dies sind immer wieder eindeutige Indizien dafür, dass der Hohnsteiner SV bei der zweiten Mannschaft der SG Schönfeld antreten muss. Gerüchten zufolge gibt es Spieler in den Hohnsteiner Reihen, die noch nie bei Sonnenschein in Schönfeld waren.
Aber nun zum Spiel, die Vorzeichen waren klar. Die Hohnsteiner wollten ihre gute Serie von fünf Spielen ohne Niederlage weiter ausbauen, um in Hinblick auf die nahende Winterpause im oberen Tabellendrittel zu überwintern. Genau dies schien bei allen Spielern auch angekommen zu sein und so legten die Hohnsteiner von Beginn an los wie die Feuerwehr, wodurch die Hausherren in den Anfangsminuten kaum die Mittellinie überqueren konnten. Dieser druckvolle Start wurde in der siebten Minute auch sofort belohnt. Nachdem Christian Schneider mit dem Rücken zum Tor, in Höhe des gegnerischen Sechszehners angespielt wurde, behauptete er sich gegen seinen Gegenspieler und hatte das Auge für seinen Mitspieler. So legte er den Ball flach zurück auf Fabian Lenz, der aus etwa 18 Metern punktgenau zielte und den Ball mit einem schönen Schuss erst durch die Beine eines Schönfelder Verteidigers schoss, ehe der Ball im linken Toreck zur Führung für Hohnstein einschlug. Man merkte Hohnstein an, das sie sofort nachlegen wollten und deswegen weiter munter nach vorn spielten. So konnte sich Aleksandar Thomas in der 11. Minute mit einem schönen Solo über die rechte durchsetzen und den Ball scharf und flach in die Mitte bringen. Dort versuchte der Schlussmann der Schönfelder den Ball abzuwehren, bekam das Spielgerät allerdings nicht unter Kontrolle. Dies schien Christian Schneider geahnt zu haben, reagierte am schnellsten und hatte kaum Mühe den Ball aus Nahdistanz im fast leeren Tor unterzubringen. Damit hatte Hohnstein noch bevor die Anfangsviertelstunde um war, gezeigt wo die Reise an diesem Tag hingehen sollte. Auch in der Folge blieb Hohnstein die spielbestimmende Mannschaft und schnürte die Schönfelder zumeist in der eigenen Hälfte ein. Allerdings mangelte es trotz immer gut herausgespielter Möglichkeiten nun wieder an der Genauigkeit im Abschluss. So scheiterten die Hohnsteiner Angriffe entweder am Schlussmann der Hausherren oder wurden neben das Gehäuse gesetzt. Die beste Möglichkeit in dieser Phase hatte dabei Aleksandar Thomas der im 1-gegen-1 aus spitzem Winkel den kürzeren gegen den Schönfelder Schlussmann zog. Die Hausherren, bis dato zumeist mit der Defensive beschäftigt, kamen in der 36. Minute zu ihrem ersten gefährlichen Torabschluss. Doch Gorek im Hohnsteiner Kasten konnte den satten Schuss von Habermann aus gut 20 Metern über die Querlatte lenken. Die letzten Minuten der ersten Hälfte verliefen dann wie weite Strecken des Spiels, Hohnstein dominierte den Gegner, schaffte es allerdings weiterhin nicht, dies auch in Tore umzusetzen. So ging es mit einer relativ beruhigenden Führung zum Pausentee. Hier wurde sich nochmals eingeschworen, noch den einen oder anderen Treffer nachzulegen, um das Spiel endgültig zu entscheiden.
Die zweite Hälfte gestaltete sich dann ähnlich wie die Erste, Hohnstein bestimmte zumeist das Geschehen, lies allerdings weiterhin gute Möglichkeiten liegen und mit zunehmender Spielzeit immer mehr die Zügel schleifen. So tauchte man zwar in regelmäßigen Abständen gefährlich vor dem Tor der Hausherren auf, gerade Aleksandar Thomas konnte dabei immer wieder Akzente setzen, aber man hatte durch eine etwas leichtfertige Spielweise auch zunehmende Problem die tapfer kämpfenden Schönfelder vom eigenen Tor fernzuhalten. Glücklicherweise blieben die Hausherren aber zumeist harmlos in ihren Angriffsversuchen, wodurch kaum Torgefahr aufkam. Hohnstein auf der Gegenseite konnte sich über die beiden Außen Peter Mattusch und Aleksandar Thomas bis in den Strafraum der Schönfelder kombinieren, wo dann im Abschluss aber zumeist die falschen Entscheidungen getroffen wurden. Selbst die eine oder andere 1-gegen-1-Situation wurde zumeist fahrlässig liegengelassen. So kam Schönfeld in der 55. Minute zur eigenen ersten Chance in der zweiten Hälfte. Nach einem Freistoß von der rechten Seite konnte Gorek allerdings am Fünfmeterraum mit dem Fuß vor den herannahenden Schönfelder Angreifern klären. In der Folge verflachte das Spiel etwas, Hohnstein blieb weiterhin spielbestimmenden, Schönfeld kämpfte wacker weiter um einen Anschlusstreffer zu erzielen, blieb in seinen Angriffsbemühungen aber zumeist äußerst harmlos. In der 71. Minute kam dann Eric Richter für Christian Schneider in die Partie und brachte noch einmal etwas Schwung in die Hohnsteiner Angriffsbemühungen. Als er dann in 77. Minute zu einem Freistoß zentral vor dem Strafraum der Schönfelder antrat, gab es ein kleines Kuriosum. Nicht nur das der Torhüter der Hausherren gleich acht Spieler in die Mauer berief, auch die anderen beiden verblieben Feldspieler hielten sich im eigenen Strafraum auf. Das nennt man wohl Igel-Taktik. Trotzdem ließ sich Richter davon nicht beirren, zielte bei seinem Freistoß aber etwas zu genau und setzte das Leder aus knapp 20 Metern knapp neben Pfosten. In der 83. Minute war es abermals Richter, der einen weiteren Treffer für Hohnstein auf dem Fuß hatte. Nachdem er seinen Gegenspieler abwimmeln konnte, lief er allein auf das Tor der Hausherren zu und setzte zu einem Heber an. Dieser hätte unter normalen Umständen wahrscheinlich auch seinen Weg ins Tor gefunden. Doch hier kam den Hausherren der Wind zu Hilfe wodurch der Ball neben das Tor „geweht“ wurde. Kurz darauf war schon wieder ein Hohnsteiner frei durch, diesmal wurde Peter Mattusch schön freigespielt. Leider setzte er seinen Flachschuss aus 8 Metern knapp neben den kurzen Pfosten. Auf der Gegenseite setzte Schönfeld noch einmal zu einem letzten Versuch an, sich gegen die drohende Niederlage zu stemmen. Nach einem Ballverlust der Hohnsteiner im Mittelfeld liefen gleich vier Schönfelder einen Angriff gegen die Hohnsteiner Defensive. Dabei wurde in halbrechter Position an der Strafraumgrenze Habermann freigespielt, der den Ball, in leicht abseitsverdächtiger Position mitnehmen konnte und aus 11 Metern mit einem satten Schuss abschloss. Diesen Ball konnte Gorek mit einer schönen Parade fast entschärfen, leider segelte der Ball aber von der Hand des Hohnsteiner Schlussmanns in hohem Bogen in Richtung langer Torecke. Wo er knapp vor der Torlinie aufsprang um dann doch noch seinen Weg in den Hohnsteiner Kasten zu springen. Nun bekam Schönfeld noch einmal eine zweite Luft, Hohnstein schien nun aber wieder konzentrierter, wodurch die letzten Minuten unbeschadet überstanden wurden. Wodurch die Serie weiter ausgebaut werden konnte, leider mit einem Ergebnis, dass knapper klingt als das Spiel tatsächlich war. Nichtsdestotrotz klettert Hohnstein mit diesem Sieg weiter in der Tabelle und befindet sich nun auf dem fünften Tabellenplatz. Am nächsten Sonntag steht nun das letzte Spiel der Hinrunde für die Hohnsteiner an. Dabei geht es wieder auswärts gegen die zweite Mannschaft des SSV Langburkersdorf. Mit einem erneuten Sieg in diesem Spiel könnten die Hohnsteiner ihren etwas suboptimalen Saisonstart fast wieder vergessen machen und im oberen Tabellendrittel überwintern.